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1766 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte

1611
  • 1618 – Der Prager Fenstersturz löst den Beginn des Dreißigjährigen Krieges aus.
  • 1620 – Die Mayflower legt in der Neuen Welt ab und beginnt die Besiedlung von Plymouth.
  • 1628 – Der Fall von La Rochelle nach der Belagerung besiegelt Richelieus Sieg über die Hugenotten.
  • 1642 – Beginn des Englischen Bürgerkriegs.
  • 1648 – Der Westfälische Frieden wird unterzeichnet und beendet den Dreißigjährigen Krieg.
  • 1651 – Der Navigation Act wird in England erlassen und stärkt die Kontrolle über den Handel zur See.
  • 1666 – Der Große Brand von London zerstört weite Teile der Stadt.
  • 1683 – Die Schlacht um Wien stoppt die osmanische Belagerung.
  • 1689 – Die Bill of Rights wird in England verabschiedet.

Im Jahr 1618 begann der Dreißigj%C3%A4hrige Krieg. Ausgehend von Konflikten im Heiligen Römischen Reich entwickelte sich der Krieg zu einer langen, verheerenden Auseinandersetzung zwischen verschiedenen Fürsten und Mächten. Besonders prägend waren die zunehmende Einbindung ausländischer Mächte sowie die verheerenden Auswirkungen auf weite Teile der Bevölkerung, etwa durch Kämpfe, Plünderungen und wirtschaftlichen Niedergang.

Mit dem 1648 schlossen der Westfälische Frieden einen Großteil der Konflikte des Dreißigjährigen Krieges ab. Die Verträge sorgten nicht für „absolute“ Ruhe in Europa, aber sie beendeten die zentralen Kampfhandlungen und schufen neue politische und rechtliche Rahmenbedingungen im Reich. Für viele Staaten bedeutete das auch eine Neuordnung der Machtverhältnisse und langfristige Folgen für das europäische Staatensystem.

Im Jahr 1683 wurde Wien während der Zweiten Türkenbelagerung belagert. Die Belagerung durch das Osmanische Reich führte zu einer entscheidenden Zuspitzung in Mitteleuropa. Der Entsatz der Stadt und die anschließenden militärischen Entwicklungen gelten als Wendepunkt, der den weiteren Vormarsch osmanischer Kräfte in der Region deutlich bremste und politisch wie militärisch weitreichende Folgen nach sich zog.

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1611
  • 1618: Prager Fenstersturz – Auftakt des Dreißigjährigen Krieges
  • 1620: Landung der „Mayflower“ in Neuengland (Plymouth)
  • 1628: Fall von La Rochelle – Belagerung durch französische Truppen endet
  • 1629: Kaiserliches Edikt der Restitution im Heiligen Römischen Reich
  • 1632: Schlacht bei Lützen – Tod von Gustav II. Adolf
  • 1642: Beginn des Englischen Bürgerkriegs
  • 1648: Abschluss des Westfälischen Friedens
  • 1666: Großer Brand von London
  • 1677: Schlacht bei Landskrona im Schonenkrieg (Scanian War)
  • 1618 begann der Dreißigjährige Krieg als Konflikt, der anfangs vor allem in den böhmischen Ländern ausbrach (u. a. infolge der Ereignisse rund um die „Prager Fensterstürze“). Im Verlauf entwickelte sich der Krieg zu einem europaweiten Macht- und Religionskonflikt mit großen Eingriffen weiterer Staaten. Besonders verheerend waren die Auswirkungen auf Zivilbevölkerung und Wirtschaft: zahlreiche Gebiete wurden durch Kämpfe, Plünderungen und Hunger schwer getroffen, wodurch der Krieg zu einem Symbol für die Verwüstungen des frühneuzeitlichen Europa wurde.
  • 1648 endete der Westfälische Friede den Dreißigjährigen Krieg. Die Verträge festigten zentrale Veränderungen in der politischen Ordnung des Heiligen Römischen Reiches, etwa durch die stärkere Berücksichtigung der Autonomie der Reichsstände. Zugleich markierten die Ergebnisse des Friedens in der europäischen Politik einen wichtigen Einschnitt: Konfessionelle Gegensätze konnten verhandelt und ein dauerhafterer modus vivendi geschaffen werden, sodass Großmachtkonflikte fortan häufiger diplomatisch statt nur militärisch gelöst wurden.
  • 1666 kam es in England zum Großen Brand von London. Er brach im September 1666 aus und zerstörte weite Teile der City of London innerhalb kurzer Zeit, begünstigt durch dichte Bebauung und vorherrschende Bauweisen. Der Wiederaufbau führte zu nachhaltigen Veränderungen: Behörden und Planer entwickelten strengere Brandbekämpfungs- und Baukonzepte, und zahlreiche Gebäude wurden im Stil der Zeit neu errichtet. Der Brand gilt damit nicht nur als Katastrophe, sondern auch als Auslöser für städtebauliche und organisatorische Reformen.
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1612
  • 1618: Defenestration von Prag, Beginn des Dreißigjährigen Krieges.
  • 1620: Ankunft der Pilger auf der Mayflower und Gründung von Plymouth.
  • 1625: König Gustav II. Adolf von Schweden greift in den Dreißigjährigen Krieg ein.
  • 1631: Schlacht von Breitenfeld, schwedischer Sieg im Dreißigjährigen Krieg.
  • 1642: Ausbruch des Englischen Bürgerkriegs zwischen Royalisten und Parlamentariern.
  • 1648: Unterzeichnung des Westfälischen Friedens.
  • 1666: Große Brandkatastrophe in London (Great Fire of London).
  • 1672: Beginn des Französisch-Niederländischen Krieges.
  • 1690: Schlacht am Boyne, entscheidend für die Herrschaft von Wilhelm III. in Irland.
  • 1618 begann der Dreißigjährige Krieg. Aus einem zunächst inneren Konflikt im Heiligen Römischen Reich (u. a. um religiöse und politische Rechte) entwickelte sich eine lang anhaltende, europaweit wirkende Auseinandersetzung. Der Krieg prägte die Zeit durch häufige Feldzüge, schwere Verwüstungen, Hunger und Seuchen; besonders betrafen die Kämpfe und Plünderungen viele Regionen Deutschlands. Im Verlauf verschoben sich außerdem die Fronten, weil ausländische Mächte zunehmend eingriffen und Bündnisse sich mehrfach änderten.
  • 1648 beendete der Westfälische Frieden den Dreißigjährigen Krieg. In mehreren Teilabkommen (u. a. in Münster und Osnabrück) wurden politische und konfessionelle Regelungen festgelegt, die den Konfliktgrundlagen die Grundlage entzogen bzw. neu ordneten. Der Frieden gilt als bedeutender Schritt zur Stabilisierung im Reich: Er stärk­te zahlreiche Fürstentümer und regelte Fragen der Religionszugehörigkeit sowie der Souveränitätsrechte. Damit veränderte sich das Machtgefüge in Europa langfristig.
  • 1683 kam es zur Zweiten Wiener Türkenbelagerung. Das Osmanische Reich hatte Wien belagert, was für die Habsburgermonarchie und weite Teile Europas eine akute Bedrohung darstellte. Entscheidend war schließlich der Entsatz durch verbündete Truppen: In der Schlacht und im anschließenden Kampfgeschehen wurde die Belagerung aufgebrochen, wodurch die Expansion Osmanischer Kräfte in Richtung Mitteleuropa vorerst gestoppt wurde. Die Ereignisse 1683 wirkten zudem als politischer Wendepunkt und beeinflussten die weitere Ausrichtung der europäischen Bündnispolitik.
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1612
  • 1618: Beginn des Dreißigjährigen Krieges
  • 1620: Abfahrt der Mayflower und Gründung von Plymouth
  • 1625: Aufstände in Böhmen und Beginn der Herrschaft Ferdinands II. in wechselndem Kriegsgeschehen (Dreißigjähriger Krieg)
  • 1635: Abschluss des Prager Friedens
  • 1642: Beginn des Englischen Bürgerkriegs
  • 1648: Abschluss des Westfälischen Friedens
  • 1666: Großer Brand von London
  • 1683: Zweite Türkenbelagerung Wiens (Schlacht am Kahlenberg)
  • 1704: Schlacht von Blenheim
  • 1618 begann mit dem „Prager Fenstersturz“ und dem folgenden Aufstand in Böhmen der Dreißigjährige Krieg, der sich rasch zu einem Konflikt zwischen verschiedenen protestantischen und katholischen Mächten entwickelte. Der Krieg veränderte die politische Landkarte Mitteleuropas nachhaltig und führte in vielen Regionen zu schweren Verwüstungen und wirtschaftlichen Einbrüchen.

    Dreißigjähriger Krieg

  • 1648 beendete der Westfälische Frieden nach jahrelangen Verhandlungen den Dreißigjährigen Krieg und schuf neue politische Rahmenbedingungen für das Heilige Römische Reich. Mit den Verträgen wurde insbesondere die innerstaatliche Stellung vieler Reichsstände gestärkt, was die spätere Entwicklung hin zu größerer regionaler Eigenständigkeit prägte.

    Westfälischer Frieden

  • 1683 kam es mit der Zweiten Türkenbelagerung Wiens zu einem entscheidenden Wendepunkt im Konflikt zwischen dem Osmanischen Reich und den europäischen Mächten. Nach intensiven Kämpfen und der Entsatzaktion unter anderem durch polnische und kaiserliche Kräfte wurde die Belagerung schließlich abgebrochen, was den weiteren Vormarsch der Osmanen im Donauraum deutlich verlangsamte.

    Zweite Wiener Türkenbelagerung

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1612
  • 1618: Beginn des Dreißigjährigen Krieges
  • 1619: Friedrich V. wird zum böhmischen König gewählt
  • 1620: Schlacht am Weißen Berg
  • 1628: England erlässt die Petition of Right
  • 1631: Magdeburger Hochzeit (Zerstörung Magdeburgs)
  • 1635: Schwedisch-französischer Bündnisvertrag (Beginn der schwedisch-französischen Kriegskoalition im Dreißigjährigen Krieg)
  • 1642: Beginn des Englischen Bürgerkriegs
  • 1648: Westfälischer Friede
  • 1672: Dritter Niederländisch-Englisch-Französischer Krieg beginnt
  • 1648 endete der Westfälische Frieden nach dem Dreißigjährigen Krieg. In den Verhandlungen wurde eine neue politische Ordnung für das Heilige Römische Reich festgelegt: Territorien wurden deutlich gestärkt, die Reichsstände erhielten mehr Selbstständigkeit und die konfessionelle Spaltung wurde rechtlich zumindest teilweise entschärft. Der Frieden gilt häufig als entscheidender Schritt zur Entwicklung des modernen Völkerrechts, weil er eine breitere Anerkennung von Souveränitäts- und Vertragsprinzipien förderte.
  • Am 2. September 1666 brach in London das Große Feuer von London aus. Das Feuer breitete sich in wenigen Tagen stark aus, unter anderem weil viele Gebäude aus Holz bestanden und dicht bebaut waren. Fast der gesamte Kernbereich der Stadt wurde zerstört, große Teile der Bevölkerung verloren Hab und Gut. Der Brand führte anschließend zu umfassenden Wiederaufbauplänen und prägte damit nachhaltig die Stadtentwicklung Londons – bis hin zu neuen Bauvorschriften und einem veränderten Stadtkonzept.
  • 1678 schlossen mehrere europäische Mächte den Nimwegener Frieden (bzw. den Frieden von Nimwegen), der den Konfliktkontext des Holländischen Kriegs und damit verbundene Auseinandersetzungen zwischen Frankreich und dem Reich bzw. seinen Verbündeten beendete. Der Vertrag regelte unter anderem Gebiets- und Einflussfragen und trug dazu bei, die Kriegsphase in Westeuropa zu beruhigen. Für Frankreich bedeutete er zwar nicht zwangsläufig einen vollständigen Gewinn, setzte aber die französische Stellung in der europäischen Politik weiter durch und verschob die Kräfteverhältnisse für die folgenden Jahrzehnte.
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