1780 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte
- 1698: Peters des Großen Aufstand der Strelitzen (Strelzen) in Moskau
- 1701: Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs
- 1703: Gründung von Sankt Petersburg durch Peter den Großen
- 1709: Schlacht von Poltawa
- 1713: Unterzeichnung des Vertrags von Utrecht
- 1714: Tod von Königin Anne; Beginn der Herrschaft von König Georg I.
- 1718: Unterzeichnung des Vertrags von Passarowitz
- 1721: Unterzeichnung des Vertrags von Nystad
- 1743: Schlacht von Dettingen
- 1701 – Proklamation des Königreichs Preußen (Krönung Friedrichs I.): Mit der Krönung Friedrichs I. in Königsberg wurde aus dem bisherigen Kurfürstentum Preußen ein Königreich Preußen. Die neue Königswürde stärkte die Stellung des Hauses Hohenzollern im europäischen Mächtegefüge und signalisierte nach außen den Anspruch auf größere Souveränität. Zugleich waren damit auch innenpolitische Reformen und der weitere Ausbau staatlicher Strukturen verknüpft, die das spätere Machtprofil Preußens nachhaltig prägten.
- 1713 – Frieden von Utrecht: Der Frieden von Utrecht beendete zentrale Teile des Spanischen Erbfolgekriegs. In mehreren Einzelabkommen wurden Grenzen und Besitzstände neu geordnet; insbesondere wurden territoriale Ansprüche in Europa und der Kolonialpolitik neu verteilt. Der Frieden trug damit dazu bei, das europäische Staatensystem neu auszurichten, das Machtgleichgewicht zwischen den Großmächten zu verändern und für die kommenden Jahrzehnte die politischen Rahmenbedingungen festzulegen.
- 1743 – Vertrag von Åbo (Turku): Mit dem Vertrag von Åbo wurde der Krieg zwischen Russland und Schweden weitgehend abgeschlossen. Der Vertrag regelte Gebiets- und Einflussfragen nach den militärischen Auseinandersetzungen der Zeit und führte zu einer Neuordnung der Beziehungen im Ostseeraum. In der Folge festigte Russland seine Position im nördlichen Europa, während Schweden den politischen und militärischen Druck der Jahre zuvor deutlicher zu spüren bekam.
- 1698 Niederschlagung des Strelizen-Aufstands in Russland unter Zar Peter dem Großen
- 1699 Frieden von Karlowitz (Beendigung des Osmanisch-Österreichischen Krieges)
- 1701 Act of Settlement (Erbfolgegesetz) in England
- 1703 Gründung von Sankt Petersburg durch Peter den Großen
- 1704 Schlacht von Blenheim
- 1707 Act of Union: Bildung des Königreichs Großbritannien durch den Zusammenschluss von England und Schottland
- 1714 Vertrag von Utrecht (u. a. Ende des Spanischen Erbfolgekriegs)
- 1715 Beginn des Jakobitenaufstands in Großbritannien
- 1721 Vertrag von Nystad (Beendigung des Großen Nordischen Krieges)
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1701: Krönung Friedrichs I. zum König in Preußen. Mit der Erhebung des Kurfürstentums Brandenburg zum Königreich Preußen wurde das bestehende Machtgefüge im Heiligen Römischen Reich sichtbar umgestaltet: Friedrich III. (von Brandenburg) nahm 1701 als Friedrich I. den Königstitel an. Politisch bedeutete dies vor allem eine Aufwertung der Stellung Preußens gegenüber anderen europäischen Mächten sowie innerhalb des Reiches. Zugleich war die Königserhebung eng mit dem Anspruch verbunden, die preußischen Staatsstrukturen, Verwaltung und Repräsentation stärker an den Großmachtstatus anzupassen.
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1707: Act of Union – Entstehung des Königreichs Großbritannien. Durch den Act of Union von 1707 vereinigten sich England und Schottland zu einem gemeinsamen Staat. Praktisch bedeutete das die Zusammenführung von Verwaltung und Institutionen (u. a. die Schaffung eines gemeinschaftlichen Parlaments) sowie die Festlegung gemeinsamer Rahmenbedingungen für Handel und Recht. Historisch gilt das Ereignis als Wendepunkt für die politische Landschaft der Britischen Inseln und als Grundlage für Großbritanniens spätere Rolle als bedeutende Seemacht im frühen 18. Jahrhundert.
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1713: Frieden von Utrecht (Ende des Spanischen Erbfolgekriegs). Der Frieden von Utrecht beendete 1713 den Spanischen Erbfolgekrieg, der das europäische Staatensystem über Jahre hinweg stark belastet hatte. Mit den verhandelten Regelungen wurden Territorien neu verteilt und Ansprüche auf die spanische Krone zwischen den konkurrierenden Dynastien neu geordnet. Für Europa war das Ergebnis weit mehr als ein reiner Waffenstillstand: Es prägte das Kräfteverhältnis nachhaltig, stabilisierte bestimmte Grenzen und bereitete den Boden für spätere Konflikte, weil zentrale Fragen der Machtbalance weiterhin umstritten blieben.
- 1698: Niederschlagung des Strelitzenaufstands durch Peter den Großen.
- 1701: Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs.
- 1704: Schlacht von Blenheim.
- 1707: Act of Union führt zur Bildung des Königreichs Großbritannien.
- 1713: Frieden von Utrecht beendet den Spanischen Erbfolgekrieg.
- 1715: Beginn des Jakobitenaufstands in Schottland.
- 1721: Frieden von Nystad beendet den Großen Nordischen Krieg.
- 1739: Ausbruch des Krieges um „Jenkins’ Ear“ (Großbritannien gegen Spanien).
- 1747: Beginn des Aachener Kongresses zur Beendigung des Österreichischen Erbfolgekriegs.
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Am 18. Januar 1701 wurde in Königsberg Friedrich III. zum König in Preußen (Friedrich I.) gekrönt. Damit wurde aus dem bisherigen Herzogtum Preußen ein Königreich. Die Erhebung stärkte die Stellung der Hohenzollern im Reich erheblich, weil Preußen fortan einen eigenen Königsrang besaß und politisch wie diplomatisch selbstbewusster auftreten konnte.
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Mit dem Frieden von Utrecht wurde am 11. April 1713 der Spanische Erbfolgekrieg in weiten Teilen beendet. Der Vertrag war für Europa besonders folgenreich, weil er die Nachfolge in Spanien neu regelte und gleichzeitig das Kräfteverhältnis zwischen den europäischen Großmächten neu ordnete. Unter anderem sicherte sich Großbritannien wichtige Positionen im Mittelmeer und stärkte seine Stellung im See- und Handelswesen.
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1747 gilt als Abschlusszeit der Bauarbeiten an Schloss Sanssouci, der Sommerresidenz Friedrichs des Großen bei Potsdam. Das Ensemble wurde als Ausdruck von Machtdarstellung, aber auch von Kultur- und Lebensstilanspruch gestaltet: Neben architektonischer Gestaltung spielten die Idee von „Unbeschwertheit“ (sans souci) und die Förderung von Kunst und Wissenschaft eine zentrale Rolle. Sanssouci entwickelte sich so zu einem weithin sichtbaren Symbol preußischer Selbstdarstellung im 18. Jahrhundert.
- 1699: Der Friede von Karlowitz wird am 26. Januar unterzeichnet, womit der Große Türkenkrieg zwischen der Heiligen Liga und dem Osmanischen Reich endet.
- 1699: Mit dem Friede von Rijswijk endet am 20. September der Pfälzische Erbfolgekrieg, jedoch wird noch über technische Fragen verhandelt.
- 1699: Peter der Große verlegt die russische Hauptstadt von Moskau nach St. Petersburg, womit er die Modernisierung Russlands vorantreibt.
- 1699: Der Karlstädter Friede am 21. Februar beendet den Kärntner Pfennigstreit zwischen dem österreichischen Kaiser und dem ungarischen König.
- 1699: Das Osmanische Reich verliert sein Territorium in Zentralungarn und Siebenbürgen an die Habsburgermonarchie.
- 1699: Die Stadt Bergen op Zoom in den Niederlanden wird planmäßig als Festungsstadt mit einem neuen Bastionssystem entwickelt.
- 1699: Der Pyrmonter Frieden wird im Dezember zwischen den Herzögen von Braunschweig-Lüneburg und dem Bischof von Paderborn geschlossen.
- 1699: Antonio Vivaldi beginnt seine Tätigkeit als Violinlehrer im Ospedale della Pietà in Venedig.
- 1699: Italienische Architekten und Künstler nehmen am Bau des Blenheim Palace in England teil.
- 1699: Louis Hennepin, ein französisch-belgischer Entdecker, veröffentlicht sein Buch "New Discovery of a Vast Country in America" und beschreibt erstmals die Niagarafälle.
- 1699: Die Ursprünge der Kaffeetradition in Wien und Europa werden durch die Gründung von Kaffeehäusern durch polnische Adlige gelegt.
- 1699: Die Sikh-Raum-Chartaunabhängigkeitsbewegung wird durch die Gründung des Khalsa-Ordens durch Guru Gobind Singh gestärkt.
Im Jahr 1699 geschahen mehrere bedeutende historische Ereignisse. Eines davon ist der Friede von Karlowitz, der am 26. Januar 1699 zwischen dem Osmanischen Reich und einer Koalition europäischer Mächte geschlossen wurde. Der Vertrag beendete den Großen Türkenkrieg und führte zu einer territorialen Neuordnung in Südosteuropa. Österreich erhielt Ungarn (außer dem Banat) und Siebenbürgen, während Venedig Teile von Dalmatien und die Morea gewann. Diese Vereinbarung markierte einen bedeutenden Machtverlust für das Osmanische Reich in Europa und verstärkte die habsburgische Vorherrschaft in der Region.
Ein weiteres wichtiges Ereignis war der Friede von Rijswijk, der eine Reihe von Vereinbarungen beinhaltete, die zwischen Frankreich und der Großen Allianz getroffen wurden. Obwohl die endgültige Unterzeichnung im Vorjahr stattfand, wurden auch im Jahr 1699 relevante territoriale Anpassungen vorgenommen, insbesondere im Hinblick auf die Kolonialgebiete in Nordamerika und Indien. Der Vertrag von Rijswijk beendete den Pfälzischen Erbfolgekrieg und stellte das Gleichgewicht der Kräfte in Europa wieder her, indem Louis XIV. seine Eroberungen zurückgeben musste.
Ein weiteres bemerkenswertes Ereignis in diesem Jahr war die Gründung der Russische Seefahrtschule in Moskau, die von Zar Peter dem Großen initiiert wurde. Diese Schule war Teil von Peters umfassender Reformpolitik, die darauf abzielte, das Russische Reich zu modernisieren und mit den westlichen Seemächten zu konkurrieren. Durch die Förderung der nautischen Ausbildung und der Schiffbaukenntnisse legte Peter der Große den Grundstein für die zukünftige russische Marine, die zu einem wichtigen Bestandteil der militärischen Stärke Russlands werden sollte.
- 1699: Frieden von Karlowitz zwischen dem Osmanischen Reich und der Heiligen Liga
- 1701: Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs
- 1707: Acts of Union – Gründung des Königreichs Großbritannien
- 1713: Frieden von Utrecht
- 1740: Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs
- 1748: Frieden von Aachen (Aix-la-Chapelle)
- 1756: Beginn des Siebenjährigen Kriegs
- 1763: Frieden von Paris (Ende des Siebenjährigen Kriegs)
- 1778: Frankreich schließt ein Bündnis mit den Vereinigten Staaten (Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg)
Im Jahr 1701 wurde Friedrich I. zum ersten König in Preußen gekrönt. Mit dieser Erhebung stieg die bisherige brandenburgisch-preußische Kurwürde zum Königreich auf. Politisch bedeutete das eine Stärkung des Anspruchs Preußens als eigenständige Großmacht in Europa, während gleichzeitig die dynastischen und territorialen Interessen der Hohenzollern weiter gefestigt wurden.
Im Jahr 1740 begann der Österreichische Erbfolgekrieg nach dem Tod Kaiser Karls VI. Der Konflikt entzündete sich insbesondere an der Frage, wer die habsburgischen Länder erben sollte. In der Folge griffen mehrere europäische Mächte in den Krieg ein, wodurch er weit über die Grenzen der Erblande hinauswirkte und vor allem die Machtverhältnisse in Mittel- und Osteuropa neu ordnete.
In 1772 erfolgte die Erste Teilung Polens zwischen dem Russischen Reich, dem Königreich Preußen und der Habsburgermonarchie. Anlass waren unter anderem innere Schwächen und Reformkonflikte im polnisch-litauischen Staat sowie der wachsende Einfluss der Nachbarmächte. Die Teilung führte zur erheblichen Verkleinerung des polnisch-litauischen Territoriums und gilt als einschneidender Schritt auf dem Weg zu den weiteren Teilungen in den folgenden Jahrzehnten.