1780 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte
- 1701: Verabschiedung des Act of Settlement im Königreich England
- 1702: Thronbesteigung der Queen Anne
- 1703: Gründung von St. Petersburg durch Peter den Großen
- 1704: Schlacht von Blenheim
- 1706: Schlacht von Ramillies
- 1707: Acts of Union – Gründung des Vereinigten Königreichs
- 1713: Vertrag von Utrecht (Ende des Spanischen Erbfolgekriegs)
- 1721: Vertrag von Nystad (Ende des Großen Nordischen Kriegs)
- 1725: Vertrag von Wien (Austro-Preußisches Bündnis)
- Erster Wiener Kongress (1714–1715) – Nach dem Krieg um die Spanische Erbfolge wurde in Wien zwischen den europäischen Großmächten verhandelt, um das Machtgefüge in Europa neu zu ordnen. Im Mittelpunkt standen Gebiets- und Herrschaftsfragen, die langfristig das politische Gleichgewicht auf dem Kontinent beeinflussten. Die Beschlüsse trugen dazu bei, Konflikte zu befrieden, aber sie legten auch Grundlagen für spätere Rivalitäten.
- Schlacht um Bender (1713) – Im Rahmen der Auseinandersetzungen zwischen dem Osmanischen Reich und dem Habsburger bzw. habsburgisch geprägten Machtbereich kam es zu entscheidenden militärischen Ereignissen rund um Bender. Die Kämpfe wirkten sich auf die Kontrolle in strategisch wichtigen Regionen aus und spiegelten den großräumigen Charakter der Konflikte in dieser Zeit wider. Solche Gefechte entschieden mit, welche Parteien in der folgenden diplomatischen Phase besser verhandeln konnten.
- Friede und Nachwirkungen des Spanischen Erbfolgekriegs (1713–1715) – Nachdem der Spanische Erbfolgekrieg militärisch weitgehend ausgefochten war, folgten mehrere Friedensschlüsse und Neuordnungen, die Europa nachhaltig prägten. Die Vereinbarungen regelten insbesondere, wer welche Gebiete in Spanien und in Europa beherrschte, und sie beeinflussten die Zukunft der europäischen Bündnissysteme. Für viele Staaten bedeuteten die Ergebnisse eine Neujustierung von Macht, Handel und Sicherheitspolitik.
- 1700: Beginn des Großen Nordischen Krieges
- 1700: Schlacht bei Narva
- 1700: Tod von Karl II. von Spanien und Beginn des Spanischen Erbfolgekrieges
- 1701: Gründung von Detroit durch Antoine de la Mothe Cadillac
- 1701: Preußen wird zum Königreich erhoben
- 1701: Act of Settlement in England
- 1702: Tod von König Wilhelm III. von England, Thronbesteigung von Königin Anne
- 1702: Veröffentlichung der ersten regelmäßigen Zeitung "The Daily Courant" in London
- 1702: Beginn des Spanischen Erbfolgekrieges in Nordamerika, auch bekannt als Königin Annas Krieg
- 1703: Gründung von St. Petersburg durch Peter den Großen von Russland
- 1703: Erdbeben in Lissabon, Portugal
- 1703: Veröffentlichung von Jonathan Swifts "Ein Märchen von einer Tonne"
1. Der Große Nordische Krieg (1700-1721) begann im Februar 1700. Dieser Krieg wurde zwischen dem Königreich Schweden und einem Bündnis aus Dänemark-Norwegen, Sachsen-Polen-Litauen und Russland ausgetragen. Die Konflikte führten zu bedeutenden Veränderungen in der Machtverteilung in Nordeuropa. Schweden befand sich unter der Herrschaft von Karl XII., einem talentierten Militärführer. Zu Beginn des Krieges konnte Schweden einige bemerkenswerte Siege erringen, besonders gegen Dänemark und Russland. Die berühmte Schlacht bei Narva im Jahr 1700 ist ein Beispiel, in dem die Schweden die russische Armee trotz numerischer Unterlegenheit besiegten. Doch der Krieg dauerte viele Jahre und brachte große Veränderungen, dabei wurde Schweden letztendlich als Großmacht vernichtet und Russland erstarkte.
2. Am 1. September 1701 setzte die Etablierung des Königreichs Preußen ein bedeutendes Zeichen in der europäischen Politik. Friedrich I., ehemals Kurfürst Friedrich III. von Brandenburg, krönte sich zum König in Preußen. Es war ein symbolischer Akt, der durch geschickte Verhandlungen mit dem Heiligen Römischen Kaiser Leopold I. ermöglicht wurde. Diese Krönung stellte einen entscheidenden Schritt in der Entwicklung des Hohenzollernstaates von einem bedeutenden Kurfürstentum zu einem einflussreichen Königreich dar. Die Königskrönung gab Preußen neue Souveränität und ermöglichte ihm, in den folgenden Dekaden und Jahrhunderten eine entscheidende Rolle in Deutschland und Europa zu spielen. Das Königreich wuchs in Macht und Einfluss und legte den Grundstein für das spätere Deutsche Reich.
3. Der spanische Erbfolgekrieg, der im Juli 1701 begann, markierte eine Zeit intensiver europäischer Konflikte. Der Spanische Erbfolgekrieg (1701-1714) brach aus, nachdem Karl II. von Spanien ohne Nachkommen starb. Zwei Großmächte, Frankreich unter Ludwig XIV. und das Heilige Römische Reich unter Leopold I., beanspruchten den spanischen Thron für ihre jeweiligen Kandidaten. Dies führte zu einem langwierigen Krieg, der auf europäischer Bühne ausgetragen wurde. Der Konflikt komplizierte die politische Landschaft Europas erheblich und führte zu großen Veränderungen in den Machtverhältnissen. Viele Länder waren involviert, was den Krieg zu einem der ersten großen europäischen Kriege des 18. Jahrhunderts machte. Insbesondere zeichneten sich die Schlachten und diplomatischen Auseinandersetzungen dadurch aus, dass das Gleichgewicht der Macht in Europa neu geordnet wurde, was die Grundlage für künftige Konflikte und Allianzen legte.
- 1700: Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs
- 1701: Krönung des Kurfürsten von Brandenburg zum König in Preußen (Friedrich I.)
- 1702: Beginn der Nordischen Kriege (Schweden gegen eine Koalition)
- 1703: Beginn des Großen Nordischen Krieges um die Schlacht bei Poltawa
- 1704: Schlacht bei Höchstädt (Blenheim)
- 1707: Karl XII. verlässt Sachsen nach Schweden
- 1709: Schlacht bei Poltawa
- 1714: Frieden von Rastatt im Spanischen Erbfolgekrieg
- 1721: Frieden von Nystad beendet den Großen Nordischen Krieg
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Am Schlacht von Blenheim (1704) trafen im Rahmen des Spanischen Erbfolgekriegs verbündete Truppen unter Führung des Herzogs von Marlborough und Prinz Eugen auf die französisch-bayerischen Truppen. Die Niederlage Frankreichs bzw. Bayerns war ein bedeutender Wendepunkt, weil sie den Vormarsch der Gegner in Richtung des Heiligen Römischen Reichs stoppte und die militärische Lage der Anti-Franzosen deutlich verbesserte.
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Die Schlacht von Poltawa (1709) gilt als entscheidende Schlacht im Großen Nordischen Krieg zwischen dem schwedischen König Karl XII. und dem russischen Zaren Peter dem Großen. Mit dem Sieg der Russen wurde der schwedische Anspruch auf Vorherrschaft in Osteuropa nachhaltig geschwächt; zugleich beschleunigte der Erfolg Peters die Konsolidierung Russlands als aufstrebende Großmacht.
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Im Frieden von Utrecht (ab 1713, verankert 1714) wurde der Spanische Erbfolgekrieg zwischen mehreren europäischen Mächten schrittweise beendet. Der Vertrag veränderte die Machtverhältnisse in Europa grundlegend, regelte die Nachfolgeansprüche und führte zu einem dauerhaften politischen und territorialen Neuordnungsprozess, der besonders für Spanien und die Habsburgermonarchie folgenreich war.
- 1701 – Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs
- 1703 – Gründung von Sankt Petersburg durch Peter den Großen
- 1704 – Schlacht von Blenheim
- 1707 – Act of Union: Zusammenschluss Englands und Schottlands zum Königreich Großbritannien
- 1709 – Schlacht von Poltawa
- 1713 – Vertrag von Utrecht
- 1715 – Beginn des Jakobitenaufstands von 1715 in Großbritannien
- 1721 – Vertrag von Nystad (Ende des Großen Nordischen Kriegs)
- 1726 – Einrichtung des Obersten Geheimen Rats in Russland (Verkhovnyy tayny sovet)
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Spanischer Erbfolgekrieg begann 1701, als nach dem Tod von König Karl II. von Spanien der Streit um dessen Erbfolge eskalierte. Mehrere europäische Mächte versuchten, das Kräfteverhältnis in Europa zu ihren Gunsten zu verändern, indem sie verschiedene Anwärter auf den spanischen Thron unterstützten. Der Konflikt entwickelte sich zu einem weitverzweigten Krieg, der nicht nur Spanien und Frankreich, sondern auch große Teile der habsburgischen Territorien und die See- und Kolonialmachtpolitik einbezog.
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Schlacht von Poltawa fand 1709 während des Großen Nordischen Krieges statt und gilt als entscheidender Wendepunkt zugunsten Russlands. Zar Peter I. konnte das schwedische Heer unter Karl XII. besiegen, wodurch Schwedens Vormachtstellung in Osteuropa deutlich geschwächt wurde. In der Folge gewann Russland strategisch an Einfluss, was den weiteren Kriegsverlauf und die spätere Neuordnung der Macht in der Region maßgeblich prägte.
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Frieden von Utrecht wurde 1713 geschlossen und beendete den Spanischen Erbfolgekrieg. Die Verträge regelten, wer welche Territorien erhielt, und sollten verhindern, dass sich die Konflikte um die spanische Erbfolge in ähnlicher Form wiederholten. Politisch führte der Frieden zu einer langfristigen Verschiebung der europäischen Kräfteverhältnisse und prägte die weitere Entwicklung der europäischen Staats- und Bündnissysteme.
- 1701: Preußen wird zum Königreich unter Friedrich I.
- 1707: Die Akte der Union führt zur Schaffung des Königreichs Großbritannien.
- 1715: Beginn der jakobitischen Rebellion in Großbritannien.
- 1718: Gründung von New Orleans durch die Franzosen.
- 1720: Südseeblase in Großbritannien führt zu einem großen Finanzcrash.
- 1733: Der Polnische Thronfolgekrieg beginnt.
- 1756: Beginn des Siebenjährigen Krieges, eines globalen Konflikts.
- 1763: Der Pariser Frieden endet den Siebenjährigen Krieg.
- 1773: Boston Tea Party, ein wichtiger Vorläufer der Amerikanischen Revolution.