1781 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte
- 1703: Gründung von St. Petersburg durch Peter den Großen
- 1707: Vereinigung von England und Schottland zum Königreich Großbritannien
- 1713: Ende des Spanischen Erbfolgekriegs durch den Frieden von Utrecht
- 1715: Beginn des ersten Jakobitenaufstands in Großbritannien
- 1720: Südseeblase führt zum Finanzkollaps in Großbritannien
- 1721: Ende des Großen Nordischen Kriegs durch den Frieden von Nystad
- 1733: Beginn des Polnischen Thronfolgekriegs
- 1740: Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs
- 1748: Ende des Österreichischen Erbfolgekriegs durch den Frieden von Aachen
- 1756: Beginn des Siebenjährigen Kriegs
- 1763: Ende des Siebenjährigen Kriegs durch den Frieden von Paris
- 1764: Gründung der Stadt St. Louis in Missouri, USA
1. Der Karlowitz-Friedensvertrag wurde am 26. Januar 1699 unterzeichnet, aber seine Auswirkungen waren bis 1718 stark spürbar. Der Vertrag beendete den Großen Türkenkrieg und zwang das Osmanische Reich, große Territorien in Europa aufzugeben, darunter Ungarn, Transsilvanien und Slawonien. Dies markierte einen Wendepunkt in der europäischen Machtbalance und setzte den Beginn des Rückzugs des Osmanischen Reiches aus Zentral- und Osteuropa. Weitere Informationen finden Sie hier.
2. Der Vertrag von Utrecht, der zwischen 1713 und 1715 unterzeichnet wurde, beendete den Spanischen Erbfolgekrieg. Durch diesen Vertrag wurde die europäische Landkarte erheblich verändert. Spanien trat Gebiete wie Gibraltar und Menorca an Großbritannien sowie die südlichen Niederlande, Neapel, Mailand und Sardinien an Österreich ab. Außerdem erhielt Savoyen Sizilien und einige andere kleinere Gebiete. Der Vertrag markierte das Ende der Bedeutung Spaniens als dominante europäische Großmacht und führte zur Aufstieg von Großbritannien und Frankreich. Mehr dazu erfahren Sie hier.
3. Der Siebenjährige Krieg (1756–1763) war ein globaler Konflikt, der fast alle großen europäischen Mächte involvierte. Er begann als Folge von Auseinandersetzungen zwischen Großbritannien und Frankreich in Nordamerika, welche auch als Franzosen- und Indianerkrieg bekannt sind, sowie aufgrund von Spannungen in Europa zwischen Preußen und Österreich. Der Krieg hatte bedeutende Auswirkungen auf die internationalen Beziehungen und führte zu großen territorialen Änderungen. So gewann Großbritannien die Kontrolle über Kanada und Indien, während Preußen seinen Status als europäische Großmacht festigte. Mehr darüber können Sie hier lesen.
- 1704: Schlacht von Blenheim
- 1707: Unionsakte (Act of Union) zwischen England und Schottland
- 1713: Frieden von Utrecht
- 1714: Beginn der Regierungszeit von König Georg I. (Hannover)
- 1718: Gründung des kaiserlichen Rußischen Kolonialprojekts in Sibirien (erste staatlich organisierte Bemühungen)
- 1721: Ende des Großen Nordischen Krieges und Frieden von Nystad
- 1733: Beginn des Polnischen Erbfolgekriegs
- 1740: Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs
- 1763: Frieden von Paris (Ende des Siebenjährigen Krieges)
1704: Die Schlacht bei Höchstädt (auch Schlacht von Blenheim) gilt als eine der entscheidenden Schlachten des Spanischen Erbfolgekriegs. In der Nähe der Donau trafen die Truppen des Habsburgerreichs und seiner Verbündeten (u. a. unter Marlborough und Prinz Eugen) auf die französisch-bayerischen Truppen. Die Schlacht endete mit einem schweren Rückschlag für die französischen Pläne in Süddeutschland und schwächte den politischen und militärischen Einfluss Frankreichs auf dem europäischen Kriegsschauplatz spürbar.
1713: Mit dem Utrechter Frieden wurde der Spanische Erbfolgekrieg weitgehend beendet. In mehreren Verträgen einigten sich die europäischen Großmächte darauf, die Nachfolge in Spanien neu zu ordnen und Gebietsansprüche neu zu verteilen. Für viele Staaten hatte das Abkommen langfristige Folgen: Es veränderte Machtverhältnisse in Europa, beeinflusste die kolonialen Interessen und legte Regeln fest, wie Rechte auf den spanischen Thron zukünftig zu handhaben seien. Insgesamt wurde damit eine neue Balance der Mächte angestrebt.
1763: Der Hubertusburger Frieden beendete den Krieg zwischen Preußen und Österreich (als Teil des Siebenjährigen Krieges). Der Vertrag bestätigte im Kern den Status quo: Preußen behielt die meisten seiner vorher erworbenen Gebiete, während Österreich seine Niederlage und die veränderte strategische Lage akzeptieren musste. Besonders bedeutsam war, dass Preußen dadurch als bedeutende europäische Großmacht weiter gefestigt wurde, was die politische Entwicklung in Mitteleuropa nachhaltig prägte.
- 1704: Schlacht bei Höchstädt (Blenheim)
- 1713: Vertrag von Utrecht
- 1718: Frieden von Passarowitz
- 1740: Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs
- 1748: Vertrag von Aachen (Aix-la-Chapelle)
- 1756: Beginn des Siebenjährigen Krieges
- 1763: Vertrag von Paris
- 1775: Ausbruch des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs
- 1781: Kapitulation von Yorktown (Schlacht bei Yorktown)
1704: Die Schlacht bei Höchstädt (auch „Blenheim“) war eine entscheidende Schlacht im Spanischen Erbfolgekrieg. In ihr gelang es den alliierten Truppen unter Führung von Herzog Marlborough und Prinz Eugen, das Heer der französisch-bayerischen Seite entscheidend zu schlagen. Die Niederlage schwächte Frankreichs Stellung in Mitteleuropa erheblich und gilt als strategischer Wendepunkt zugunsten der Koalition.
1763: Mit dem Pariser Frieden wurde der Siebenjährige Krieg weitgehend beendet. Der Vertrag regelte unter anderem Neuordnungen in Nordamerika und führte dazu, dass große Gebiete, besonders in Bezug auf die britischen und französischen Besitzungen, neu verteilt wurden. Für viele Staaten bedeutete das Abkommen einen tiefen Einschnitt in Politik und Handel und beeinflusste die folgenden Auseinandersetzungen im britischen Kolonialraum nachhaltig.
1781: Die Schlacht von Yorktown (Belagerung von Yorktown) stellte den entscheidenden Endkampf im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg dar. Britische Truppen wurden durch das Zusammenwirken amerikanischer und französischer Kräfte eingeschlossen und schließlich zur Kapitulation gezwungen. Dieser militärische Verlauf verschob die Kräfteverhältnisse so stark, dass sich in der Folge die diplomatischen Verhandlungen beschleunigten und der Unabhängigkeitsprozess der Vereinigten Staaten entscheidend vorankam.
- 1704 – Schlacht von Blenheim
- 1707 – Union zwischen England und Schottland (Act of Union)
- 1713 – Frieden von Utrecht
- 1715 – Tod von König Ludwig XIV. in Frankreich
- 1718 – Vertrag von Den Haag; Ende des Zweiten Nordischen Krieges in Teilen Europas
- 1740 – Beginn des Österreichischen Erbfolgekrieges
- 1748 – Frieden von Aachen
- 1756 – Beginn des Siebenjährigen Krieges
- 1763 – Frieden von Paris
1704: Die Schlacht von Blenheim (am 13. August 1704) war eine entscheidende Auseinandersetzung im Spanischen Erbfolgekrieg. Eine Koalition unter dem Herzog von Marlborough und Prinz Eugen von Savoyen besiegte die französisch-bayerischen Truppen. Das Gefecht gilt als Wendepunkt, weil es die französische Offensive in Mitteleuropa abbrach und die militärische Schlagkraft der Allianz nachhaltig stärkte.
1713: Der Utrechter Frieden beendete große Teile des Spanischen Erbfolgekriegs und legte neue europäische Machtverhältnisse fest. In mehreren Verträgen wurden Gebiets- und Erbansprüche neu geordnet, unter anderem mit Folgen für Spanien, Frankreich und verschiedene europäische Herrschaftsgebiete. Der Frieden prägte die politische Stabilität Europas für Jahrzehnte und beeinflusste auch die koloniale Konkurrenz zwischen europäischen Mächten.
1774: Der Erste Kontinentalkongress trat im Zuge der wachsenden Konflikte zwischen den britischen Kolonien in Nordamerika und der Krone zusammen. Auslöser waren unter anderem harte britische Gesetzgebungen, die die Selbstverwaltung der Kolonien einschränkten. Der Kongress koordinierte die Reaktion der Kolonien, formulierte gemeinsame Forderungen und schuf damit eine Grundlage für die spätere Eskalation bis hin zur Amerikanischen Revolution.
- 1704 – Eroberung von Gibraltar durch britisch-niederländische Truppen
- 1704 – Schlacht bei Schellenberg (2. Juli 1704) im Spanischen Erbfolgekrieg
- 1704 – Schlacht bei Blenheim/Höchstädt (13. August 1704) im Spanischen Erbfolgekrieg
- 1704 – Schlacht bei Vélez-Málaga (24. August 1704) im Spanischen Erbfolgekrieg
- 1704 – Veröffentlichung von Isaac Newtons „Opticks“
- 1704 – Russische Einnahme von Dorpat/Derpt (heute Tartu) im Großen Nordischen Krieg
- 1704 – Russische Belagerung und Einnahme von Narva im Großen Nordischen Krieg
- 1704 – Zerstörung von Deerfield, Massachusetts, durch französische und indigene Verbände
- 1704 – Russische Einnahme von Wesenberg (Rakvere) in Estland im Großen Nordischen Krieg
Am 2. Juli 1704 kam es zur Schlacht von Schellenberg, einem frühen und entscheidenden Gefecht im Spanischen Erbfolgekrieg. Dabei versuchten alliierte Truppen unter Führung des Herzogs von Marlborough, den Weg in Richtung Donau und damit die gegnerische Position in Bayern zu sichern. Der Sieg der Alliierten wirkte sich unmittelbar auf die folgenden Operationen aus und trug zur Schwächung der französisch-bayerischen Kräfte in der Region bei.
Am 13. August 1704 folgte die wesentlich größere Auseinandersetzung, die Schlacht von Blenheim. In dieser Schlacht trafen die verbündeten Armeen (u. a. unter Marlborough und Prinz Eugen) auf die französisch-bayerischen Truppen. Der Ausgang der Schlacht gilt als Wendepunkt: Die Alliierten konnten eine schwere Niederlage abwenden und den Vormarsch der Gegenseite empfindlich stoppen. Damit wurde der strategische Druck auf das Kaiserreich deutlich reduziert und die weitere Kriegsentwicklung erheblich beeinflusst.
In das gleiche Jahr fällt auch ein bedeutender wissenschaftlicher Fortschritt: Im Jahr 1704 veröffentlichte Isaac Newton sein Werk Opticks. Darin bündelte Newton zentrale Ergebnisse zu Licht und Farben, insbesondere Experimente zur Brechung und Dispersion (Zerlegung des Lichts in Spektralfarben). Das Buch trug wesentlich dazu bei, die optische Forschung auf ein experimentell begründetes Fundament zu stellen und machte Newtons Erkenntnisse weit über wissenschaftliche Fachkreise hinaus bekannt.