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1781 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte

1704
  • 1704: Schlacht von Blenheim
  • 1713: Frieden von Utrecht
  • 1715: Erster Jakobitenaufstand (Großbritannien)
  • 1740: Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs
  • 1756: Beginn des Siebenjährigen Kriegs
  • 1763: Pariser Vertrag (Ende des Siebenjährigen Kriegs)
  • 1776: Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten
  • 1781: Schlacht von Yorktown
  • 1788: Ratifizierung der US-Verfassung durch New Hampshire

1704: In der Schlacht bei Höchstädt (Blenheim) trafen im Rahmen des Spanischen Erbfolgekriegs die Armeen des Herzogtums Bayern und Frankreich auf die verbündeten Truppen Englands und des Heiligen Römischen Reiches unter Marlborough und Prinz Eugen von Savoyen. Die Schlacht endete mit einem entscheidenden Sieg der Allianz, der den französisch-bayerischen Einfluss im süddeutschen Raum deutlich zurückdrängte. Für viele Zeitgenossen galt die Auseinandersetzung als Wendepunkt, weil sie die militärische und politische Lage in Europa nachhaltig zugunsten der Gegner Ludwigs XIV. verschob.

1748: Der Aachener Frieden beendete den Österreichischen Erbfolgekrieg. Nachdem sich der Konflikt über Jahre zwischen den europäischen Großmächten hinzog, führte der Friedensschluss zu weitgehender Wiederherstellung des Status quo ante, wobei verschiedene Gebiets- und Einflussfragen neu geregelt wurden. Politisch war der Frieden für das Kräfteverhältnis in Europa bedeutsam: Er stabilisierte zwar vorübergehend die Lage, schuf aber zugleich neue Spannungen, die in den folgenden Jahrzehnten erneut in Konflikte mündeten.

1776: Mit der Amerikanischen Unabhängigkeitserklärung erklärten die dreizehn britischen Kolonien in Nordamerika ihre Loslösung von der britischen Krone. Das Dokument begründete den Schritt mit politischen und philosophischen Argumenten, darunter dem Anspruch auf Selbstbestimmung und die Kritik an der Herrschaft der britischen Regierung. Die Erklärung war nicht nur ein symbolischer Akt, sondern setzte einen Prozess in Gang, der schließlich zum Unabhängigkeitskrieg führte und die Entstehung der Vereinigten Staaten entscheidend prägte.

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1705
  • 1706 – Schlacht bei Ramillies im Spanischen Erbfolgekrieg
  • 1707 – Acts of Union: Gründung des Königreichs Großbritannien
  • 1708 – Schlacht bei Oudenaarde im Spanischen Erbfolgekrieg
  • 1709 – Schlacht von Poltawa im Großen Nordischen Krieg
  • 1713 – Frieden von Utrecht (Ende des Spanischen Erbfolgekriegs)
  • 1714 – Tod von Königin Anna; Beginn der Herrschaft Georgs I. von Hannover
  • 1721 – Frieden von Nystad (Ende des Großen Nordischen Kriegs)
  • 1743 – Schlacht von Dettingen während des Österreichischen Erbfolgekriegs
  • 1748 – Frieden von Aachen (Vertrag von Aix-la-Chapelle; Ende des Österreichischen Erbfolgekriegs)

Im Jahr Schlacht bei Poltawa (28. Juni 1709) trafen im Rahmen des Großen Nordischen Krieges die Truppen des schwedischen Königs Karl XII. auf das Heer Peters des Großen. Nach einer langen Belagerung und Marschbewegungen kam es zu einer entscheidenden Niederlage der Schweden. Der Sieg Russlands gilt als Wende hin zur Vorherrschaft Russlands im Ostseeraum und schwächte den schwedischen Einfluss nachhaltig.

Mit dem Frieden von Nystad (1721) wurde der Große Nordische Krieg offiziell beendet. Der Vertrag regelte unter anderem Gebietsansprüche im Ostseeraum und bestätigte die Aufstiegsrolle Russlands, das weite Teile des Baltikums kontrollieren konnte. Für Schweden bedeutete dies einen tiefgreifenden Machtverlust, während Russland als neue Großmacht in Europa an Bedeutung gewann.

Der Frieden von Aachen (auch Frieden von Aix-la-Chapelle), der 1748 geschlossen wurde, beendete den Österreichischen Erbfolgekrieg. Trotz vieler militärischer Verlagerungen endete der Konflikt im Wesentlichen mit einem Rückgriff auf vorher bestehende Grenzen und Besitzstände. Politisch festigte der Friedensschluss das Machtgleichgewicht in Europa, auch wenn er keine der großen Konfliktursachen vollständig ausräumte.

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1705
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1705
  • 1707 – Gründung des Königreichs Großbritannien durch die Vereinigung von England und Schottland
  • 1713 – Ende des Spanischen Erbfolgekriegs mit dem Frieden von Utrecht
  • 1717 – Gründung der ersten Freimaurerloge in London
  • 1720 – Der Mississippi-Spekulationsblasen platzt in Frankreich
  • 1721 – Robert Walpole wird erster de facto Premierminister von Großbritannien
  • 1722 – Beginn der Herrschaft von Karel VI. im Heiligen Römischen Reich
  • 1727 – Beginn der Herrschaft von Georg II. im Königreich Großbritannien
  • 1733 – Beginn des Polnischen Thronfolgekriegs
  • 1735 – Vollendung von Johann Sebastian Bachs Wohltemperiertes Klavier, Buch 2
  • 1740 – Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs
  • 1745 – Zweiter Jakobitenaufstand in Schottland
  • 1754 – Beginn des Siebenjährigen Krieges in Nordamerika (Kolonialkonflikt bekannt als Franzosen- und Indianerkrieg)

1. Der Spanische Erbfolgekrieg (1701–1714): Dieser Krieg wurde von mehreren europäischen Mächten geführt, um den Thronstreit um die Nachfolge des kinderlosen spanischen Königs Karl II. zu entscheiden. Der Konflikt begann, als Ludwig XIV. von Frankreich die Ansprüche seines Enkels Philipp auf den spanischen Thron geltend machte, was zu einem längeren Krieg führte, der weite Teile Europas in Mitleidenschaft zog. Letztlich führte der Friede von Utrecht (1713) und der Friede von Rastatt (1714) zu einer Neuordnung der europäischen Machtbalance. Mehr erfahren

2. Die Erteilung des Privilegs zur Gründung der Wiener Porzellanmanufaktur (1718): Am 27. Mai 1718 verlieh Kaiser Karl VI. Claudius Innocentius du Paquier das Privileg, in Wien eine Porzellanmanufaktur zu errichten. Du Paquier war es gelungen, das Geheimnis der Porzellanherstellung, das bis dahin in Meissen monopolisiert war, zu entschlüsseln. Die Wiener Porzellanmanufaktur entwickelte sich rasch und wurde für ihre hochwertigen Produkte berühmt, die sowohl nützliche als auch künstlerische Zwecke erfüllten. Mehr erfahren

3. Der Frieden von Aachen (1748): Der Aachen Frieden beendete am 18. Oktober 1748 den Österreichischen Erbfolgekrieg, der Europa zwischen 1740 und 1748 erschütterte. Der Krieg war ausgebrochen, als Maria Theresia den österreichischen Thron bestieg, und wurde von verschiedenen Mächten benutzt, um territoriale Ansprüche durchzusetzen. Der Frieden bestätigte Maria Theresias Thronanspruch, doch Preußen behielt Schlesien, und die Grenze von Österreich und Preußen blieb lange Zeit umkämpft. Mehr erfahren

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1705
  • 1705 – Schlacht von Jakobstadt im Großen Nordischen Krieg
  • 1707 – Act of Union: Gründung des Königreichs Großbritannien
  • 1708 – Schlacht von Oudenaarde im Spanischen Erbfolgekrieg
  • 1709 – Schlacht von Poltawa (Entscheidungsschlacht im Großen Nordischen Krieg)
  • 1710 – Eroberung von Riga durch russische Truppen unter Peter I.
  • 1711 – Vertrag von Pruth im Russisch-Osmanischen Krieg
  • 1713 – Frieden von Utrecht (Beendigung des Spanischen Erbfolgekriegs)
  • 1721 – Vertrag von Nystad (Ende des Großen Nordischen Kriegs)
  • 1730 – Thronbesteigung von Anna I. in Russland
  • Act of Union 1707 regelte die politische Union zwischen dem Königreich England und dem Königreich Schottland. Seit dem 1. Mai 1707 bildeten sie gemeinsam das Königreich Großbritannien. Das Abkommen hatte weitreichende Folgen für Verwaltung, Parlament und die Wirtschafts- bzw. Handelsordnung beider Länder und prägte damit die Entwicklung der britischen Staatlichkeit im 18. Jahrhundert.

  • Vertrag von Utrecht (1713) beendete einen großen Teil der Spanischen Erbfolgekriege in Europa. In den mehrteiligen Verhandlungen wurden die Macht- und Besitzverhältnisse neu geordnet und damit die Grundlage für eine veränderte Balance zwischen Frankreich, Spanien und den habsburgischen bzw. britischen Interessen geschaffen. Viele der in Utrecht festgelegten territorialen Regelungen wirkten langfristig auf die europäische Politik, vor allem im Bereich der Herrschaftsansprüche in Italien und an den Kolonialgrenzen.

  • Frieden von Nystad (1721) beendete den Großen Nordischen Krieg zwischen dem Russischen Reich unter Peter dem Großen und dem Königreich Schweden. Der Vertrag bestätigte maßgeblich die russischen Gebietserwerbe im Ostseeraum und trug dazu bei, dass Russland zur dominierenden regionalen Macht aufstieg. Für Schweden bedeutete Nystad den tiefen politischen und territorialen Einschnitt, während Peter der Große die Kriegsgewinne und die neu gewonnene Stellung für die weitere Modernisierung des Reiches nutzte.

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