1781 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte
- 1709: Schlacht bei Malplaquet
- 1713: Frieden von Utrecht
- 1715: Beginn des Jakobitenaufstands in Großbritannien
- 1718: Frieden von Passarowitz
- 1720: Platzen der South-Sea-Company-Börsenblase (South Sea Bubble)
- 1721: Frieden von Nystad
- 1722: Krönung Ludwigs XV.
- 1723: Ende der Regentschaft und Übernahme der persönlichen Regierung durch Ludwig XV.
- 1734: Eroberung Neapels im Polnischen Erbfolgekrieg durch spanisch-französische Truppen
Schlacht von Poltawa (1709) fand am 28. Juni 1709 im Rahmen des Großen Nordischen Krieges statt. Die Truppen des schwedischen Königs Karl XII. wurden dabei von den Verbänden Peter I. (des Großen) geschlagen. Der Sieg bei Poltawa gilt als entscheidender Wendepunkt: Schweden verlor seine Vormachtstellung in Osteuropa, während Russland deutlich an militärischer und politischer Stärke gewann.
Frieden von Nystad (1721) beendete den Großen Nordischen Krieg zwischen Russland und Schweden. Im Vertrag wurden umfangreiche Gebietsabtretungen festgelegt, darunter der Übergang wichtiger Küsten- und Hafenregionen an Russland. Für Peter I. war dies ein großer Erfolg: Russland wurde als europäische Großmacht weithin anerkannt und konnte den Zugang zum Ostseehandel nachhaltig stärken.
Belagerung von Danzig (1734) spielte sich im Kontext des Polnischen Thronfolgekrieges ab. Danzig (Gdańsk) war dabei strategisch bedeutend, weil die Stadt als Handels- und Seehafen eine Schlüsselrolle hatte. Die Belagerung endete mit dem militärischen Durchbruch der gegen die Stadt gerichteten Kräfte und trug zur Festigung der politischen Lage zugunsten des jeweils unterstützten Kandidaten bei.
- 1709 – Große Kälte/Winter 1708/09 („Great Frost“) trifft weite Teile Europas.
- 1713 – Frieden von Utrecht beendet den Spanischen Erbfolgekrieg.
- 1715 – Tod Ludwigs XIV.; Beginn der Regentschaft des Herzogs von Orléans in Frankreich.
- 1718 – Frieden von Passarowitz beendet den Zweiten Osmanisch-venezianisch-habsburgischen Krieg.
- 1721 – Frieden von Nystad beendet den Großen Nordischen Krieg.
- 1740 – Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs nach dem Regierungsantritt Maria Theresias.
- 1756 – Beginn des Siebenjährigen Krieges.
- 1763 – Vertrag von Paris beendet den Siebenjährigen Krieg (u. a. in Nordamerika).
- 1786 – Eden-Vertrag: Handelsabkommen zwischen Großbritannien und Frankreich.
1713: Frieden von Utrecht. Der 1713 geschlossene Friedensvertrag beendete im Wesentlichen den Spanischen Erbfolgekrieg. Durch die Regelungen wurden wichtige Macht- und Besitzverhältnisse in Europa neu geordnet, unter anderem wurden die Grundlagen für die Stellung der Bourbonen in Spanien und die Hegemonie Großbritanniens auf See entscheidend gefestigt.
1763: Frieden von Paris. Mit dem 1763 vereinbarten Friedensschluss endete der Siebenjährige Krieg (in Nordamerika oft „French and Indian War“ genannt). Der Vertrag führte zu großen territorialen Verschiebungen, besonders zugunsten Großbritanniens, und gilt als ein Auslöser für spätere politische Spannungen in den britischen Kolonien Nordamerikas.
1783: Vertrag von Paris. Der Vertrag von 1783 beendete den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg zwischen Großbritannien und den Vereinigten Staaten. In der Folge wurde die Souveränität der USA international anerkannt und die Grenzen in Nordamerika neu festgelegt—ein Ereignis, das nicht nur die Geschichte der USA prägte, sondern auch weitreichende Auswirkungen auf Europas Politik hatte.
- 1709: Schlacht von Poltawa
- 1711: Pruth-Feldzug und Friedensschluss von Pruth
- 1713: Frieden von Utrecht
- 1714: Tod von Königin Anne und Thronbesteigung von Georg I.
- 1715: Beginn des Jakobitenaufstands von 1715
- 1718: Frieden von Passarowitz
- 1721: Frieden von Nystad
- 1722: Einführung der „Tabelle der Rangklassen“ in Russland
- 1733: Beginn des Polnischen Erbfolgekrieges
Die Schlacht bei Poltawa (1709) gilt als Wendepunkt im Großen Nordischen Krieg: Die Truppen des schwedischen Königs Karl XII. wurden von Peter I. (dem späteren „Peter dem Großen“) geschlagen. Die Niederlage schwächte die schwedische Großmachtstellung deutlich und ebnete den Weg für den Aufstieg Russlands zur dominierenden Macht im Ostseeraum.
Mit dem Frieden von Utrecht (1713) wurde der Spanische Erbfolgekrieg weitgehend beendet. Der Vertragssatz regelte die Nachfolge in Spanien und veränderte das europäische Mächtegleichgewicht: U. a. gingen wichtige Gebiete und Einflusszonen neu geordnet an verschiedene Großmächte, während Frankreich weitgehend territoriale Verluste hinnehmen musste.
Der Vertrag von Nystad (1721) beendete den Großen Nordischen Krieg zwischen Russland und Schweden. Durch die Vertragsbedingungen musste Schweden große Gebiete an Russland abtreten; im Gegenzug erhielt Schweden Entschädigungen. Die Vereinbarung festigte Russlands Position im Ostseegebiet und markierte das Ende der schwedischen Vormachtstellung in dieser Region.
- 1709 – Schlacht von Poltawa (27. Juni 1709)
- 1709 – Kapitulation der schwedischen Armee bei Perewolotschna nach der Niederlage bei Poltawa (Juli 1709)
- 1709 – König Karl XII. flieht nach der Niederlage in die osmanischen Gebiete (u. a. nach Bender, Sommer 1709)
- 1709 – Große Kälte („Great Frost“) in weiten Teilen Europas mit weitreichenden Folgen für Handel und Landwirtschaft (Winter 1708/1709, v. a. Januar 1709)
- 1709 – Schlacht von Malplaquet (11. September 1709)
- 1709 – Eroberung von Mons durch verbündete Armeen im Rahmen des Spanischen Erbfolgekriegs (September/Oktober 1709)
- 1709 – Erstausgabe der Zeitschrift The Tatler in London (12. April 1709)
- 1709 – Vertrag von The Hague (7. September 1709) im Umfeld des Spanischen Erbfolgekriegs
- 1709 – Ausbruch des Ätna (1709)
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Am Schlacht bei Poltawa (8. Juli 1709) trafen im Rahmen des Großen Nordischen Krieges die Truppen des schwedischen Königs Karl XII. auf die Armee von Peter dem Großen. Die Schweden erlitten eine entscheidende Niederlage, nachdem ihre Belagerungs- und Versorgungsprobleme in Poltawa zu einer katastrophalen Lage geführt hatten. Mit dem Sieg festigte Russland nachhaltig seine Position in Osteuropa; Schweden verlor dadurch den strategischen Handlungsspielraum, und die weitere Kriegslage kippte zugunsten Peters.
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Die Schlacht bei Malplaquet fand am 11. September 1709 während des Spanischen Erbfolgekriegs statt. Auf dem Schlachtfeld standen sich alliierte Truppen unter anderem aus England und dem Heiligen Römischen Reich gegen das französische Heer gegenüber. Obwohl die Alliierten als Sieger hervorgingen, war der Sieg mit außerordentlich hohen Verlusten verbunden. Dadurch blieb die militärische Wirkung trotz des taktischen Erfolgs begrenzt und trug zu einer schwierigen Lage in den Folgejahren bei, in denen sich die Parteien stärker Richtung Verhandlungen bewegten.
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Im Jahr 1709 prägte in weiten Teilen Europas der extreme Winter den Alltag: Unter dem Stichwort Großer Frost (mit den besonders verheerenden Folgen in der Zeit um 1708/1709) kam es zu tagelang anhaltenden Kälteperioden. Besonders betroffen waren Landwirtschaft und Versorgungssysteme: Feldfrüchte und Vorräte litten, Vieh starb oder musste geschlachtet werden, und vielerorts verschärften sich dadurch Hunger- und Seuchengefahren. Der Winter gilt daher als einschneidendes Ereignis, das soziale Notlagen und wirtschaftliche Schäden deutlich verstärkte.
- 1713: Der Friede von Utrecht wird unterzeichnet, was den Spanischen Erbfolgekrieg beendet.
- 1715: Der Tod von König Ludwig XIV. markiert das Ende seiner langen Herrschaft in Frankreich.
- 1721: Zar Peter der Große wird zum Kaiser von ganz Russland ausgerufen.
- 1727: Georg II. wird König von Großbritannien nach dem Tod seines Vaters, Georg I.
- 1733: Beginn der Polnischen Thronfolgekriege nach dem Tod von König August II.
- 1739: Der Österreichische Erbfolgekrieg beginnt nach dem Tod von Kaiser Karl VI.
- 1740: Friedrich II., bekannt als Friedrich der Große, besteigt den Thron in Preußen.
- 1745: Die Schlacht bei Fontenoy findet im Rahmen des Österreichischen Erbfolgekrieges statt.
- 1756: Der Siebenjährige Krieg beginnt, ein globaler Konflikt, der mehrere Kontinente umfasst.
- 1763: Der Pariser Frieden endet den Siebenjährigen Krieg und verändert die Kolonialmächte in Nordamerika.
- 1765: Das britische Parlament verabschiedet den Stamp Act, was zu Protesten in den amerikanischen Kolonien führt.
- 1770: Der Boston Massacre ereignet sich, ein wichtiges Ereignis auf dem Weg zur Amerikanischen Revolution.
Am 1. Mai 1715 begann der Spanische Erbfolgekrieg zu seinen Ende zu kommen, als der Vertrag von Utrecht in Kraft trat. Der Vertrag markierte das Ende der Konflikte zwischen mehreren europäischen Mächten, die um die Vorherrschaft in Europa und über die spanischen Kolonien kämpften. Es wurde vereinbart, dass Philipp von Anjou als Philipp V. den Thron Spaniens behält, jedoch ohne das Recht, den französischen Thron zu erben. [Hier erfahren Sie mehr über den Spanischen Erbfolgekrieg](https://de.wikipedia.org/wiki/Spanischer_Erbfolgekrieg) (öffnet in einem neuen Fenster).
Am 21. Juli 1718 fand die Seeschlacht von Kap Passaro statt, die Teil des Krieges der Quadrupelallianz war. Diese Schlacht wurde zwischen den britischen und spanischen Marinestreitkräften ausgetragen und führte zu einem britischen Sieg. Die Briten wollten die spanische Macht im Mittelmeer zurückdrängen, und diese Schlacht markierte einen entscheidenden Punkt in dieser Auseinandersetzung. [Hier erhalten Sie weitere Informationen zur Schlacht von Kap Passaro](https://de.wikipedia.org/wiki/Seeschlacht_von_Kap_Passaro) (öffnet in einem neuen Fenster).
Der Siebenjährige Krieg, der von 1756 bis 1763 dauerte, war ein globaler Konflikt, der die großen europäischen Mächte umfasste, verbunden mit ihren Kolonien auf der ganzen Welt. In Europa kämpften Preußen und das Vereinigte Königreich gegen Österreich, Frankreich, Russland und andere Staaten. Der Krieg verlief in verschiedenen Regionen wie Europa, Nordamerika und Asien, und hatte signifikante Auswirkungen auf die Geschichte dieser Kontinente. [Hier finden Sie detaillierte Informationen über den Siebenjährigen Krieg](https://de.wikipedia.org/wiki/Siebenjähriger_Krieg) (öffnet in einem neuen Fenster).