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1781 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte

1710
  • 1714: Vertrag von Utrecht beendet den Spanischen Erbfolgekrieg.
  • 1721: Frieden von Nystad beendet den Großen Nordischen Krieg.
  • 1739: Beginn des Österreichisch-Polnischen Kriegs (1739–1748).
  • 1740: Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs.
  • 1756: Beginn des Siebenjährigen Krieges.
  • 1760: Inthronisation von Friedrich II. als König von Preußen (Beginn der spätere Kriegsphase im Siebenjährigen Krieg).
  • 1763: Vertrag von Paris beendet den Siebenjährigen Krieg in Nordamerika.
  • 1776: Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten.
  • 1783: Vertrag von Paris beendet den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg.
  • Utrechter Frieden (1713) beendete den Spanischen Erbfolgekrieg. In einer Reihe von Abkommen zwischen mehreren europäischen Mächten wurden Gebiets- und Machtansprüche neu geordnet, vor allem in Bezug auf die spanische Monarchie und die Verteilung von Territorien in Europa. Der Vertrag trug wesentlich dazu bei, ein neues Gleichgewicht der Mächte herzustellen und legte langfristig die Grundlage für die weitere europäische Politik des 18. Jahrhunderts.

  • Der Pariser Frieden (1763) beendete den Siebenjährigen Krieg. Die Abkommen zwischen den Hauptgegnern regelten die Neuverteilung von Kolonialbesitz und Handelsräumen, insbesondere in Nordamerika und anderen Teilen der Welt. Für Großbritannien bedeutete dies unter anderem die Ausweitung des Einflusses, während Frankreich erhebliche Gebietsverluste hinnehmen musste. Gleichzeitig verschärften sich in den Folgejahren finanzielle und politische Spannungen in mehreren beteiligten Staaten.

  • Mit der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten (1776) erklärten die dreizehn Kolonien in Nordamerika ihre Loslösung von der britischen Krone. Der Text begründete die Abkehr von der bisherigen Herrschaftsordnung mit Prinzipien von Selbstbestimmung und politischer Legitimation. Die Erklärung wurde zum Symbol eines neuen politischen Anspruchs und beschleunigte den Verlauf des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs, der schließlich auch international großes Echo fand.

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1710
  • 1714: Beginn der Thronfolgekrise in Spanien (Tod von König Ludwig XIV.)
  • 1718: Gründung des Sankt-Petersburg-Verwaltungsbezirks durch Peter I.
  • 1721: Frieden von Nystad beendet den Großen Nordischen Krieg
  • 1740: Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs
  • 1748: Frieden von Aachen beendet den Österreichischen Erbfolgekrieg
  • 1756: Beginn des Siebenjährigen Kriegs
  • 1763: Frieden von Paris beendet den Siebenjährigen Krieg
  • 1775: Beginn des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs
  • 1776: Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten
  • 1713 beendete der Frieden von Utrecht den Spanischen Erbfolgekrieg. In den Verträgen wurden vor allem die Macht- und Besitzverhältnisse in Europa neu geordnet: Frankreich musste unter anderem umfangreiche territoriale Forderungen aufgeben, während Großbritannien mit Handels- und Kolonialvorteilen gestärkt wurde. Der Frieden gilt als wichtiger Schritt zur Stabilisierung des westeuropäischen Staatensystems im frühen 18. Jahrhundert.
  • 1748 beendete der Frieden von Aachen (Aix-la-Chapelle) den Österreichischen Erbfolgekrieg. Die Konfliktparteien tauschten im Wesentlichen wieder erkämpfte Gebiete aus und kehrten zu einem Kräftegleichgewicht zurück, das den Status quo ante anpeilte. Politisch bedeutete das Abkommen weniger eine endgültige Klärung als vielmehr eine Neujustierung, die die Bühne für spätere Großkonflikte in Europa bereitete.
  • 1776 verabschiedeten die Vertreter der nordamerikanischen Kolonien die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten. Damit erklärten sie sich formell vom britischen Königreich los und begründeten diesen Schritt mit politischen und rechtlichen Argumenten. Die Erklärung wirkte weit über den konkreten Konflikt hinaus und wurde zu einem Symbol für die Idee staatlicher Legitimation durch die Zustimmung der Regierten.
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1710
  • 1711: Friede von Utrecht beendet den Spanischen Erbfolgekrieg
  • 1714: Friede von Rastatt beendet den Krieg zwischen Habsburg und Frankreich
  • 1715: Tod von Ludwig XIV. von Frankreich; Beginn der Regentschaft von Philipp II. von Orléans
  • 1718: Badenesischer Friede stärkt die Position des Habsburgerreichs im Zuge des Türkenkriegs
  • 1719: Gründung des Kaiserreichs Brasilien in Folge der Unabhängigkeitsbewegungen (Beginn der Ära des Bragança-Hauses in Brasilien)
  • 1721: Unterzeichnung des Nystad-Friedens zwischen Schweden und Russland (Ende des Großen Nordischen Krieges)
  • 1722: Abschaffung der Janitscharen in Russland beginnt im Rahmen der Reformen Peters des Großen
  • 1723: Peter I. reformiert die russische Kirche; Einführung der Heiligen Synode statt des Patriarchats
  • 1731: Beendigung der Großen Cholera-Epidemie in mehreren Regionen Europas (u. a. durch verbesserte Seuchenmaßnahmen)

Am Utrechter Frieden (1713) wurde der Spanische Erbfolgekrieg weitgehend beendet. In den Verträgen einigten sich mehrere europäische Mächte auf neue Macht- und Besitzverhältnisse: Spanien musste Gebiete abtreten, während sich unter anderem Großbritannien stärker im internationalen Handel positionieren konnte. Der Frieden gilt als wichtiger Wendepunkt hin zu einer Neuordnung der europäischen Grenzen und Einflusszonen nach dem Krieg.

Der Nystad-Frieden (1721) beendete schließlich den Großen Nordischen Krieg zwischen Schweden und dem Zarenreich Russland. Mit dem Abkommen wurden umfangreiche Gebietsverluste Schwedens bestätigt, während Russland dadurch deutlich an Territorien im Baltikum gewann und seinen Zugang zur Ostsee festigte. Der Frieden trug wesentlich dazu bei, dass Russland in der Folge verstärkt als Großmacht auftrat, während Schwedens Stellung in Europa spürbar zurückging.

Mit dem Beginn des Polnischen Erbfolgekriegs (1733) verschärften sich erneut die Konflikte um die Nachfolge und die Kontrolle in Mitteleuropa. Mehrere europäische Mächte mischten sich in die polnische Thronfolge ein, um eigene Interessen durchzusetzen, etwa den Einfluss auf Bündnisse und Territorien. Der Krieg führte zu einer Reihe militärischer Auseinandersetzungen und veränderte die politische Landschaft in der Region bis zur nachfolgenden Neuordnung nach Kriegsende.

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1711
  • 1711 – Vertrag von Pruth zwischen dem Osmanischen Reich und Russland
  • 1713 – Frieden von Utrecht
  • 1714 – Georg I. wird König von Großbritannien (nach dem Tod von Königin Anne)
  • 1715 – Beginn des Jakobitenaufstands in Schottland
  • 1721 – Frieden von Nystad (Ende des Großen Nordischen Krieges)
  • 1733 – Beginn des Polnischen Erbfolgekriegs
  • 1740 – Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs
  • 1748 – Frieden von Aachen
  • 1756 – Beginn des Siebenjährigen Krieges

1713 wurde der Vertrag von Utrecht zwischen mehreren europäischen Mächten geschlossen. Er beendete weitgehend den Spanischen Erbfolgekrieg und regelte die Nachfolgefrage im Königreich Spanien nach dem Tod von König Karl II. Der Vertrag zog eine neue politische Ordnung in Westeuropa nach sich: Bestimmte Gebiete und Besitzungen wurden zwischen den Großmächten neu verteilt, während zugleich das Machtgleichgewicht stärker als zuvor zum zentralen Ziel der Diplomatie wurde. Für viele Zeitgenossen bedeutete der Frieden eine Stabilisierung, brachte aber auch langfristige Konfliktpotenziale mit sich, etwa weil nicht alle Interessen der beteiligten Seiten vollständig erfüllt wurden.

Am Ende des Großen Nordischen Krieges folgte 1721 der Nystad-Frieden. Dieser Friedensschluss zwischen dem Russischen Reich und dem Königreich Schweden beendete einen jahrzehntelangen Machtkampf um Einflusssphären in Nordeuropa und führte zu tiefgreifenden territorialen Veränderungen. Russland gewann entscheidend an Stellung und sicherte sich u. a. wichtige Gebiete an der Ostsee, wodurch sich der Aufstieg Russlands zu einer führenden europäischen Macht deutlich beschleunigte. Der Frieden gilt häufig als Zäsur, weil er Schwedens Rolle als dominierende Ostseemacht spürbar schwächte und die regionale Kräfteverteilung dauerhaft verschob.

1756 begann mit der Ausbruch des Siebenjährigen Krieges eine der bedeutendsten europäischen Konfliktserien des 18. Jahrhunderts. Obwohl der Krieg verschiedene Ursachen hatte, hing vieles mit einem anhaltenden Ringen um Macht, Einfluss und Bündnisse in Europa sowie um koloniale Interessen zusammen. Bereits in der Anfangsphase standen sich große Militärblöcke gegenüber, und der Konflikt weitete sich rasch über den europäischen Kontinent hinaus aus. Der Krieg prägte daraufhin Politik, Wirtschaft und Militärstrategien vieler Staaten nachhaltig; er gilt zudem als Schlüsselereignis, das spätere Entwicklungen in Europa und den Kolonialräumen mit beeinflusste.

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1711
  • 1711: Russlands Feldzug an der Pruth und anschließender Pruth-Frieden mit dem Osmanischen Reich
  • 1711: Beginn des Tuscarora-Krieges in Nordamerika
  • 1713: Unterzeichnung des Vertrags von Utrecht (Ende des Spanischen Erbfolgekriegs)
  • 1714: Seeschlacht von Gangut im Großen Nordischen Krieg
  • 1715: Beginn des Jakobitenaufstands von 1715 in Großbritannien
  • 1716: Schlacht um Peterwardein im Österreichisch-Osmanischen Krieg
  • 1717: Eroberung von Belgrad durch die Habsburgermonarchie
  • 1721: Unterzeichnung des Vertrags von Nystad (Ende des Großen Nordischen Kriegs)
  • 1736: Nader Schah wird Schah von Persien (Beginn der Afshariden-Dynastie)
  • Der Frieden von Utrecht wurde 1713 zwischen den europäischen Großmächten geschlossen und beendete weitgehend den Spanischen Erbfolgekrieg. Durch die Neuordnung der Besitz- und Machtverhältnisse in Europa verloren insbesondere die Habsburger nicht zuletzt in Übersee an Einfluss, während die spanische Thronfrage geklärt und langfristig die politische Balance zwischen den rivalisierenden Mächten beeinflusst wurde.

  • Mit dem Nystader Frieden 1721 wurde der Große Nordische Krieg zwischen Schweden und Russland nach langjährigen Kämpfen beendet. Russland erhielt bedeutende Gebiete an der Ostsee, wodurch sich sein Einfluss in der Region stark ausweitete. Damit gewann Russland strategisch wichtige Zugänge zu Handels- und Seewegen und festigte seinen Aufstieg zur europäischen Großmacht.

  • Der Polnische Erbfolgekrieg begann 1733 und entwickelte sich zu einem Konflikt, in dem mehrere europäische Mächte um Einfluss in Polen-Litauen konkurrierten. Auslöser war die umstrittene Nachfolge nach dem Tod des polnischen Königs; die daraus folgende Intervention verschiedener Parteien führte zu langwierigen militärischen Auseinandersetzungen und prägte die europäische Politik in den 1730er Jahren nachhaltig.

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