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1781 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte

1711
  • 1711 – Vertrag von Pruth (Beendigung des Pruth-Feldzugs)
  • 1713 – Frieden von Utrecht (Ende des Spanischen Erbfolgekriegs)
  • 1714 – Frieden von Rastatt (Abschluss der Auseinandersetzungen zwischen Frankreich und dem Heiligen Römischen Reich)
  • 1715 – Beginn des Jakobitenaufstands in Großbritannien
  • 1721 – Frieden von Nystad (Ende des Großen Nordischen Kriegs)
  • 1740 – Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs nach dem Amtsantritt Maria Theresias
  • 1756 – Beginn des Siebenjährigen Kriegs
  • 1763 – Frieden von Paris (Beendigung des Siebenjährigen Kriegs)
  • 1776 – Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten
  • Österreichischer Erbfolgekrieg (1740–1748)
    Nach dem Tod Kaiser Karls VI. 1740 entzündete sich in Europa ein Machtkampf um die Nachfolge in den habsburgischen Gebieten. Der Krieg wurde schnell zu einem Konflikt zwischen mehreren Großmächten, der nicht nur auf dem Kontinent, sondern auch in Kolonialgebieten Auswirkungen hatte. Mit dem Frieden von Aachen endete der Krieg, ohne die zentrale Machtstellung Österreichs vollständig zu sichern, prägte aber die spätere Ausrichtung der Bündnispolitik.
  • Siebenjähriger Krieg (1756–1763)
    Der Siebenjährige Krieg gilt als einer der ersten „Weltkriege“ im modernen Sinn, weil er sich gleichzeitig in Europa und in überseeischen Besitzungen abspielte. Besonders der Konflikt zwischen Preußen und Österreich wurde durch die Rivalität der Kolonialmächte Großbritannien und Frankreich verstärkt. Der Krieg führte zu großen territorialen Verschiebungen und veränderte das Kräfteverhältnis: Das britische Vorherrschen in großen Teilen Nordamerikas wurde gestärkt, während Frankreich schwere Einbußen erlitt.
  • Friedensvertrag von Paris (1783)
    Der Friedensvertrag von Paris beendete den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg zwischen Großbritannien und den Vereinigten Staaten. Die Vereinbarung legte weitreichende Gebietsregeln fest und erkannte die Souveränität der neuen Vereinigten Staaten an. Damit begann für die junge Republik eine Phase des Aufbaus von Staat und Institutionen, während in Europa die Erfahrungen des Krieges die Diskussionen über Macht, Reformen und politische Legitimität weiter beeinflussten.
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1711
  • 1711: Vertrag von Pruth nach der Pruth-Kampagne zwischen Russland und dem Osmanischen Reich
  • 1713: Frieden von Utrecht (Ende des Spanischen Erbfolgekriegs)
  • 1715: Tod Ludwigs XIV. in Frankreich
  • 1721: Frieden von Nystad (Beendigung des Großen Nordischen Kriegs)
  • 1733: Beginn des Polnischen Erbfolgekriegs
  • 1740: Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs
  • 1756: Beginn des Siebenjährigen Kriegs
  • 1776: Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten (Declaration of Independence)
  • 1795: Frieden von Basel (Friedensschlüsse zwischen Frankreich und Preußen/Spanien)
  • Vertrag von Pruth (1711) beendete den russisch-ottomanischen Feldzug, der nach der missglückten russischen Kampagne in Moldau eskaliert war. Der russische Zar Peter I. geriet dabei in eine gefährliche Lage und musste im Anschluss an Verhandlungen erhebliche Zugeständnisse machen. Der Vertrag prägte die folgenden Jahre der Beziehungen zwischen Russland und dem Osmanischen Reich.

  • Beginn des Siebenjährigen Krieges (1756) markierte den Auftakt eines der bedeutendsten europäischen Konflikte des 18. Jahrhunderts. Er wurde in mehreren Weltregionen zugleich ausgetragen und zog viele Großmächte in einen umfassenden Macht- und Territorialkampf. Der Krieg veränderte langfristig das Kräfteverhältnis in Europa und beeinflusste auch die Geschichte der Kolonialgebiete erheblich.

  • Beginn der Französischen Revolution (1789) steht am Anfang einer tiefgreifenden Umwälzung der politischen Ordnung in Frankreich. Die Ereignisse begannen mit der Krise des Ancien Régime und führten rasch zu neuen Vorstellungen von Souveränität, Bürgerrechten und politischer Partizipation. In der Folge entwickelte sich die Revolution zu einem gesamteuropäischen Bezugspunkt, der spätere Reform- und Umbruchbewegungen stark beeinflusste.

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1711
  • 1713: Der Frieden von Utrecht beendet den Spanischen Erbfolgekrieg.
  • 1715: Tod von Ludwig XIV. von Frankreich, dem sogenannten Sonnenkönig.
  • 1720: Die Südseeblase, eine große Finanzkrise, platzt in England.
  • 1721: Der Frieden von Nystad beendet den Großen Nordischen Krieg zwischen Schweden und Russland.
  • 1739: Der Krieg des polnischen Erbes endet mit dem Frieden von Wien.
  • 1756: Der Siebenjährige Krieg beginnt, in dem viele europäische Mächte verwickelt sind.
  • 1763: Der Frieden von Paris beendet den Siebenjährigen Krieg.
  • 1776: Der Unabhängigkeitskrieg der Vereinigten Staaten führt zur Erklärung der Unabhängigkeit von Großbritannien.
  • 1781: Die britische Kapitulation in Yorktown führt effektiv zum Sieg der amerikanischen Kolonien im Unabhängigkeitskrieg.
  • 1789: Beginn der Französischen Revolution mit dem Sturm auf die Bastille.
  • 1791: Die Bill of Rights wird als Teil der Verfassung der Vereinigten Staaten ratifiziert.
  • 1793: König Ludwig XVI. von Frankreich wird während der Französischen Revolution hingerichtet.

Im Jahr 1715 endete der Spanische Erbfolgekrieg mit dem Frieden von Utrecht, einer Reihe von Verträgen, die das europäische Mächteverhältnis nachhaltig veränderten. Der Vertrag bestätigte die Aufteilung der spanischen Erblande zwischen den beteiligten Mächten. Frankreich musste Gebiete im heutigen Kanada an Großbritannien abtreten und anerkannte die hannoversche Thronfolge in Großbritannien. Gleichzeitig kam es zur Unabhängigkeit der niederländischen Provinzen von Spanien. Die diplomatischen Verhandlungen trugen maßgeblich zur Entwicklung des modernen Staatensystems in Europa bei. Mehr darüber erfahren Sie auf der Wikipedia-Seite zum Frieden von Utrecht.

Der Siebenjährige Krieg, der von 1756 bis 1763 andauerte, war ein globaler Konflikt, der weite Teile Europas und die koloniale Welt umfasste. Frankreich und Großbritannien kämpften um die Vorherrschaft in Nordamerika, während Preußen gegen eine mächtige Koalition aus Österreich, Russland und Frankreich um die Kontrolle über die sächsischen und schlesischen Gebiete kämpfte. Der Krieg endete mit erheblichen Gebietsgewinnen für Großbritannien und bedeutete das Ende der französischen Kolonialmacht in Nordamerika. In Europa sicherte Preußen seine Stellung als eine der führenden Mächte. Weitere Informationen finden Sie auf der Wikipedia-Seite zum Siebenjährigen Krieg.

Die Französische Revolution, die 1789 begann, markiert einen tiefgreifenden Wandel in der europäischen Geschichte. Der Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789 wird als der symbolische Beginn der Revolution angesehen. Die Revolution führte zur Absetzung der Monarchie, zur Errichtung der Ersten Französischen Republik und zu weitreichenden sozialen und politischen Reformen. Das revolutionäre Frankreich wurde zum Schauplatz interner Machtkämpfe und externer Kriege, was schließlich zur Errichtung der Herrschaft Napoleons führte. Die Ideen der Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit prägten nicht nur Frankreich, sondern hatten auch langfristige Auswirkungen auf Europa und die Welt. Erfahren Sie mehr auf der Wikipedia-Seite zur Französischen Revolution.

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1711
  • 1711: 1. März – Die erste Ausgabe der britischen Zeitschrift „The Spectator“ erscheint.
  • 1711: 17. April – Kaiser Joseph I. stirbt; damit wird die Nachfolgefrage in den Habsburgerlanden akut.
  • 1711: 18. April – Louis, Herzog von Burgund (Enkel Ludwigs XIV.) stirbt in Frankreich.
  • 1711: 8.–12. Juli – Schlacht am Pruth im Russisch-Osmanischen Krieg.
  • 1711: 21. Juli – Vertrag von Passarowitz/Pruth (genauer: Frieden von Pruth) zwischen Russland und dem Osmanischen Reich wird geschlossen.
  • 1711: 12. Oktober – Erzherzog Karl wird zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches gewählt (ab 1711 als Karl VI.).
  • 1711: Juli/September – Beginn des Tuscarora-Krieges in Nordamerika (Kolonialzeit in den heutigen USA).
  • 1711: 24. Februar – Händels Oper „Rinaldo“ feiert in London Premiere.
  • 1711: September – Die alliierten Truppen unter Marlborough nehmen Bouchain im Spanischen Erbfolgekrieg ein.

Am Tod von Joseph I. (17. April 1711) endete die Herrschaft von Habsburgern im Heiligen Römischen Reich in einer Zeit, die stark vom Spanischen Erbfolgekrieg und den Auseinandersetzungen in Europa geprägt war. Joseph I. war Mitregent und Nachfolger seines Vaters Leopold I.; sein plötzlicher Tod brachte die Frage der Nachfolge rasch auf die Tagesordnung. Politisch verschob sich damit das Machtgefüge, weil die nächsten Entscheidungen über die kaiserliche Führung unmittelbar Einfluss auf Bündnisse und Verhandlungsbereitschaft der europäischen Großmächte hatten.

Im Zuge der Nachfolge nach Joseph I. kam es zur Thronbesteigung von Karl VI. als römisch-deutscher Kaiser (ab Herbst 1711). Karl VI. galt als zentrale Gestalt der habsburgischen Politik in der Schlussphase des Spanischen Erbfolgekriegs und prägte die Strategie gegenüber Frankreich und den übrigen Gegnern. Seine Herrschaft war zudem eng mit der umstrittenen Erbregelung für die habsburgischen Länder verbunden (u. a. die Pragmatische Sanktion), was die innen- und außenpolitische Stabilität der Monarchie langfristig beeinflusste.

Im Osten Europas bestimmte der Pruthfeldzug (1711) die Schlagzeilen: Peter der Große führte eine russische Offensive gegen das Osmanische Reich, die jedoch am Pruth unter starken Belagerungs- und Nachschubproblemen aus dem Gleichgewicht geriet. Die Lage der russischen Armee wurde so kritisch, dass es schließlich zu einem Vermittlungs- und Friedensschluss kam. Der Ausgang des Feldzugs hatte unmittelbare Folgen für Russlands strategische Möglichkeiten im Schwarzmeerraum und zeigte zugleich, wie stark die konkurrierenden Großmächte des Nord- und Ostens in dieser Phase voneinander abhängig waren.

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1712
  • 1712: Schlacht von Denain (Wende im Spanischen Erbfolgekrieg zugunsten Frankreichs)
  • 1714: Frieden von Rastatt (Beendigung großer Teile des Spanischen Erbfolgekriegs in Europa)
  • 1718: Vertrag von Passarowitz (Abschluss des Osmanisch-Habsburgischen Krieges)
  • 1721: Friede von Nystad (Beendigung des Großen Nordischen Krieges)
  • 1748: Frieden von Aix-la-Chapelle (Ende des Österreichischen Erbfolgekriegs)
  • 1756: Beginn des Siebenjährigen Krieges
  • 1763: Vertrag von Paris (Ende des Siebenjährigen Krieges; Neuordnung in Nordamerika)
  • 1776: Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten (13 Kolonien)
  • 1788: Neuhampshire ratifiziert als 9. Staat die US-Verfassung (Verfassungsübergang ab 1789 möglich)

1718 wurde der Frieden von Passarowitz zwischen dem Osmanischen Reich und der Habsburgermonarchie geschlossen. Der Vertrag beendete weitgehend den Konflikt um Einflussgebiete in Südosteuropa und führte zu klareren Grenzziehungen sowie zu einer vorübergehenden Stabilisierung der Machtverhältnisse in der Region.

1748 schlossen die europäischen Großmächte den Aachener Frieden (Frieden von Aachen). Er beendete den Österreichischen Erbfolgekrieg und stellte nach jahrelangen Kämpfen viele territoriale Fragen wieder in einen ausgeglicheneren Zustand; gleichzeitig gilt er als wichtiger Wendepunkt für die spätere europäische Bündnispolitik.

1787 kam es in Philadelphia während des Verfassunggebenden Konvents zur Ausarbeitung der US-Verfassung. Nach der Unabhängigkeit suchten die Staaten nach einer tragfähigeren staatlichen Ordnung; das Ergebnis war eine neue Verfassungsstruktur mit Gewaltenteilung und föderalen Elementen, die die Grundlage für die bis heute bestehende politische Ordnung der Vereinigten Staaten schuf.

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