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1781 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte

1712
  • 1712 Schlacht bei Denain
  • 1713 Frieden von Utrecht
  • 1713 Pragmatische Sanktion Karls VI.
  • 1714 Frieden von Rastatt
  • 1715 Beginn des Jakobitenaufstands in Schottland
  • 1716 Schlacht bei Peterwardein (Petrovaradin)
  • 1721 Frieden von Nystad
  • 1722 Einführung der „Tabelle der Ränge“ in Russland
  • 1737 Gründung der Universität Göttingen

1713 wurde mit dem Frieden von Utrecht der Spanische Erbfolgekrieg beendet. Der Vertrag regelte unter anderem die Nachfolge in Spanien und den damit verbundenen europäischen Besitzansprüchen neu. Für Frankreich bedeutete er eine deutliche Neuordnung seiner Machtposition in Europa, während Großbritannien durch territoriale und wirtschaftliche Zugeständnisse gestärkt wurde.

1721 schloss der Frieden von Nystad den Großen Nordischen Krieg zwischen Schweden und Russland ab. In dem Abkommen musste Schweden große Gebiete an Russland abtreten, während Russland im Gegenzug den schwedischen Anspruch auf bestimmte Gebiete weniger weitgehend absichern konnte. Damit wurde der Aufstieg Russlands zur führenden Macht im Ostseeraum dauerhaft festgeschrieben und Schwedens Vormachtstellung entscheidend geschwächt.

1733 begann der Polnische Thronfolgekrieg, ausgelöst durch die Konkurrenz um die polnische Königswürde nach dem Tod Augusts II. Verschiedene europäische Mächte stellten eigene Interessen in den Vordergrund, was den Konflikt schnell zu einem überregionalen Krieg machte. In der Folge wurde nicht nur die innenpolitische Lage in Polen beeinflusst, sondern auch die europäische Balance zwischen den großen Monarchien neu justiert.

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1712
  • Schlacht bei Denain (24. Juli 1712): Im Rahmen des Spanischen Erbfolgekriegs trafen bei Denain (heutiges Frankreich) französische Truppen unter Marschall Villars auf die alliierten Truppen aus dem Habsburgerlager. Die Schlacht gilt als einer der entscheidenden französischen Erfolge des Jahres, weil es gelang, die gegnerischen Kräfte zu schlagen und damit den militärischen Druck auf Frankreich zeitweise deutlich zu verringern. Der Sieg bei Denain wird häufig mit dem Umschwung in der Kriegsphase verbunden, der später Verhandlungen und schließlich den Weg zu den Friedenstatbeständen begünstigte. Schlacht bei Denain.

  • St. Petersburg wird Hauptstadt des Russischen Reiches (1712): Im Jahr 1712 traf Zar Peter I. (der Große) die Entscheidung, das Regierungshandeln dauerhaft stärker nach St. Petersburg auszurichten. Damit wurde die neue Hafen- und Stadtgründung am Finnischen Meerbusen faktisch zum politischen Zentrum des Reiches. Die Maßnahme war Teil von Peters umfassender Modernisierungspolitik: St. Petersburg sollte als „Fenster nach Europa“ dienen, den Zugang zu Handel und Diplomatie verbessern und die Reformen im Innern organisatorisch besser steuern helfen. Sankt Petersburg.

  • Schlacht bei Gadebusch (20. Dezember 1712): Während des Großen Nordischen Krieges kam es bei Gadebusch (Mecklenburg) zu einem Gefecht zwischen schwedischen Kräften und einem Bündnis aus Gegnern Schwedens. Die Schlacht endete für Schweden mit einer schweren Niederlage bzw. einem empfindlichen Rückschlag. Besonders bedeutsam war der Verlust militärischer Schlagkraft und die damit verbundene Verschiebung der Machtverhältnisse in der Region, die den weiteren Kriegsverlauf beeinflusste. Schlacht bei Gadebusch.

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1712
  • 1712: Schlacht von Denain im Spanischen Erbfolgekrieg
  • 1713: Unterzeichnung des Vertrags von Utrecht
  • 1714: Unterzeichnung des Vertrags von Rastatt
  • 1715: Tod von Ludwig XIV. und Beginn der Herrschaft Ludwigs XV.
  • 1716: Schlacht von Peterwardein im Österreichisch-Osmanischen Krieg
  • 1717: Eroberung Belgrads durch die Habsburger (Belagerung von Belgrad)
  • 1720: Platzen der South-Sea-Bubble in Großbritannien
  • 1721: Unterzeichnung des Vertrags von Nystad (Ende des Großen Nordischen Krieges)
  • 1737: Beginn der Belagerung von Belgrad im österreichisch-osmanischen Konflikt
  • Der Frieden von Utrecht (1713) beendete den Spanischen Erbfolgekrieg. Durch die Verhandlungen wurden die Ansprüche auf den spanischen Thron neu geordnet: Philipp V. wurde im Wesentlichen als König anerkannt, während gleichzeitig viele Gebiete zwischen europäischen Mächten umverteilt wurden. Für Großbritannien bedeutete der Vertrag unter anderem die Sicherung wichtiger Stützpunkte im Mittelmeer, während die allgemeine politische Neuordnung in Europa nach langen Kriegsjahren stabilisiert werden sollte.

  • Der Jakobitische Aufstand (1715) war ein Versuch, die Stuarts in Großbritannien wieder an die Macht zu bringen. In Schottland wurden Teile der Bevölkerung und der Adel mobilisiert, um den Anspruch des Exilprinzen James Francis Edward Stuart durchzusetzen. Der Aufstand führte zu heftigen Kämpfen und endete schließlich mit Niederlagen der Jakobiten; viele Beteiligte wurden gefasst, die politische Lage in Schottland und England wurde dadurch weiter erschüttert und das Verhältnis zu den Trägern der Stuart-Idee nachhaltig geprägt.

  • Gründung der Universität Göttingen (1737) gilt als ein wichtiges Ereignis der europäischen Bildungs- und Wissenschaftsgeschichte. Die neu gegründete Hochschule im Kurfürstentum bzw. Königreich Hannover sollte Forschung und Lehre in einem modernen akademischen Umfeld fördern. Göttingen entwickelte sich in der Folge zu einem bedeutenden Zentrum für Naturwissenschaften, Medizin, Theologie und Philosophie und zog Gelehrte aus verschiedenen Ländern an, was langfristig den Ruf der Universität als „Universität der Aufklärung“ mitprägte.

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1713
  • 1713 – Unterzeichnung des Vertrags von Utrecht zur Beendigung des Spanischen Erbfolgekriegs
  • 1713 – Großbritannien erhält Gibraltar im Rahmen des Vertrags von Utrecht
  • 1713 – Großbritannien erhält Minorca im Rahmen des Vertrags von Utrecht
  • 1713 – Großbritannien erhält das Asiento de Negros (Sklavenhandelsrecht) im Rahmen des Vertrags von Utrecht
  • 1713 – Die Habsburgermonarchie erhält Gebiete der ehemaligen Spanischen Niederlande im Rahmen des Vertrags von Utrecht
  • 1713 – Das Herzogtum Savoyen erhält Sizilien im Rahmen des Vertrags von Utrecht
  • 1713 – Schlacht von Villmanstrand (Russland gegen Schweden) im Großen Nordischen Krieg
  • 1713 – Papst Clemens XI. erlässt die Bulle „Unigenitus“
  • 1713 – Geburt von Denis Diderot

Am 11. April 1713 wurde der Vertrag von Utrecht geschlossen. Er beendete schrittweise den Spanischen Erbfolgekrieg in Europa und gilt als einer der wichtigsten Friedensschlüsse des frühen 18. Jahrhunderts. Durch die Vereinbarungen wurden Macht- und Besitzverhältnisse neu geordnet (u. a. mit Folgen für die europäischen Kolonial- und Handelsinteressen).

Nur wenige Wochen später, am 19. April 1713, erließ Kaiser die Pragmatische Sanktion (wichtigste Rechtsgrundlage hierfür war ein kaiserliches Dekret von Karl VI.). Ziel war, die Nachfolge in den habsburgischen Erblanden auch über die weibliche Linie abzusichern, damit die Herrschaft im Hause Habsburg künftig ohne umstrittene Erbfolgeansprüche fortgeführt werden konnte.

Im weiteren Verlauf des Jahres setzte sich der Friedensschluss des Vertrags von Utrecht in konkreten Regelungen um: So wurden Teile der spanischen Vormachtstellung in strategisch wichtigen See- und Mittelmeerregionen an Großbritannien übertragen. Besonders bedeutend war dabei die Gewährung von Positionen, die den britischen Einfluss im Handel und in der Marine langfristig stärken sollten.

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1713
  • 1713: Der Frieden von Utrecht beendet den Spanischen Erbfolgekrieg zwischen mehreren europäischen Mächten.
  • 1713: Der Vertrag von Portsmouth beendet den Queen Anne’s War in Nordamerika zwischen England und Frankreich.
  • 1713: Die Pragmatica Sanctio wird verkündet, um die Unteilbarkeit der Habsburgermonarchie zu sichern.
  • 1713: Bulle Unigenitus wird von Papst Clemens XI. herausgegeben, um den Jansenismus zu verurteilen.
  • 1713: Der Vertrag von Rastatt wird unterzeichnet, um den Krieg zwischen Frankreich und dem Heiligen Römischen Reich zu beenden.
  • 1713: Die Zirkumskriptionsbulle von Papst Clemens XI. reformiert die kirchliche Verwaltung in Portugal.
  • 1714: Der Rastatter Kongress wird einberufen, um Details des Friedensvertrags zwischen Frankreich und dem Heiligen Römischen Reich zu verhandeln.
  • 1714: Der Vertrag von Baden wird abgeschlossen und beendet endgültig den Spanischen Erbfolgekrieg zwischen Frankreich und dem Heiligen Römischen Reich.
  • 1714: Der Herrschaftswechsel im Königreich Großbritannien von der dynastischen Linie der Stuarts zur Linie der Hannoveraner nach dem Tod von Königin Anne.
  • 1714: Der letzte Ausbruch der Pest in Westfalen, der als Ausführung der Großen Pest von Marseille gilt.
  • 1714: König Georg I. besteigt den britischen Thron, was die personalunionistische Verbindung des Kurfürstentums Braunschweig-Lüneburg etablierte.
  • 1714: Die Belagerung von Barcelona endet, was den Spanischen Erbfolgekrieg in Katalonien beendet und die absolute Monarchie in Spanien stärkte.

Im Jahr 1713 endete der Spanische Erbfolgekrieg, ein groß angelegter Konflikt, der von 1701 bis 1714 andauerte. Dieser Krieg entstand aus der Frage, wer die Nachfolge auf den spanischen Thron nach dem Tod von Karl II. von Spanien antreten sollte. Der Vertrag von Utrecht, der 1713 unterzeichnet wurde, spielte eine entscheidende Rolle, indem er das Gleichgewicht in Europa neu gestaltete und Großbritannien, Frankreich, Spanien und die Niederlande betroffen waren. Es wurde vereinbart, dass Philipp V., der Enkel von Ludwig XIV. von Frankreich, der neue König von Spanien wird, aber dabei auf seine Ansprüche auf den französischen Thron verzichtet, um die Möglichkeit einer Vereinigung beider Kronen zu verhindern.

Ein weiteres wichtiges Ereignis war der Friedensvertrag von Utrecht im Jahr 1713. Dieser Vertrag war ein Schlüsseldokument zur Beendigung des Spanischen Erbfolgekriegs und beinhaltete eine Reihe von Abkommen, die zwischen verschiedenen Kriegsparteien beschlossen wurden. Die Vereinbarungen führten zu erheblichen Gebietsveränderungen: Spanien trat Gibraltar und Menorca an Großbritannien ab, während die spanischen Niederlande, das Herzogtum Mailand, das Königreich Neapel und Sardinien an Österreich fielen. Diese territorialen Veränderungen stärkten das britische Empire und beeinflussten die europäische Politik langfristig.

1714 endete in Deutschland der älteste Stadtteil von Mannheim unter französischem Beschuss im Österreichischen Erbfolgekrieg, obwohl dieser große Konflikt eigentlich erst 1740 ausbrach. Mannheim wurde in jener Zeit von militärischen Auseinandersetzungen heimgesucht, noch bevor der volle Krieg begann. Während der Belagerung von Mannheim konnten die Franzosen unter Führung von Claude Florimond de Mercy das zerstörerische Potenzial ihrer les Machines de Vauban demonstrieren. Diese Maßnahmen zeigten, wie die strategische Bedeutung der Rheinregion für die großen europäischen Mächte im 18. Jahrhundert bereits frühzeitig im Kräftespiel zwischen Frankreich und dem Heiligen Römischen Reich präsent war.

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