1787 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte
- 1714: Der Frieden von Utrecht beendet den Spanischen Erbfolgekrieg.
- 1715: Der Tod von Ludwig XIV. führt zur Thronbesteigung von Ludwig XV. in Frankreich.
- 1721: Die Große Pest in Marseille endet.
- 1727: Georg II. wird König von Großbritannien und Irland.
- 1733: Der Polnische Thronfolgekrieg beginnt.
- 1740: Friedrich II. wird König von Preußen und beginnt den Ersten Schlesischen Krieg.
- 1756: Der Siebenjährige Krieg beginnt.
- 1763: Der Vertrag von Paris beendet den Siebenjährigen Krieg.
- 1770: Das Boston Massaker heizt Spannungen zwischen britischen Truppen und amerikanischen Kolonisten an.
- 1776: Die Amerikanische Unabhängigkeitserklärung wird verabschiedet.
- 1781: Die Kapitulation von Yorktown beendet den größten Teil der Kämpfe im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg.
- 1788: Die erste britische Flotte erreicht Australien und beginnt die europäische Besiedlung.
1. Der Siebenjährige Krieg (1756-1763) war ein globaler Konflikt, der die Vorherrschaft in Europa und den Kolonialgebieten neu definierte. Der Krieg begann offiziell, als Preußen in das Kurfürstentum Sachsen einfiel. Streitkräfte aus Großbritannien, Preußen und Portugal standen einer Koalition aus Frankreich, Österreich, Russland, Schweden und Spanien gegenüber. In Nordamerika ist dieser Krieg als der Franzosen- und Indianerkrieg bekannt. Der Konflikt endete mit dem Vertrag von Paris 1763, der die Machtverhältnisse in Nordamerika und Indien neu ordnete. Weitere Informationen finden Sie auf Wikipedia.
2. Die Aufklärung ist eine intellektuelle und philosophische Bewegung, die Europa während des 18. Jahrhunderts prägte. Sie betonte Vernunft, Wissenschaft und Individualismus und stellte religiöse Doktrinen und traditionelle Hierarchien in Frage. Schlüsselfiguren wie Voltaire, John Locke und Immanuel Kant trugen zu einer Vielzahl von Bereichen bei, darunter politische Theorie, Wissenschaft und Ethik. Diese Bewegung legte den Grundstein für moderne westliche Denkweisen und beeinflusste die politischen Revolutionen in Amerika und Frankreich. Mehr Details können auf Wikipedia gefunden werden.
3. Die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten am 4. Juli 1776 markiert einen entscheidenden Moment in der amerikanischen Geschichte. Vertreten durch den Kontinentalkongress erklärten die dreizehn amerikanischen Kolonien ihre Unabhängigkeit vom britischen Königreich. Die Erklärung wurde hauptsächlich von Thomas Jefferson verfasst und formulierte die Prinzipien der Freiheit und Selbstbestimmung, die das Fundament der neuen Nation bilden sollten. Der Unabhängigkeitskrieg, in dem sich die Kolonien gegen die britische Herrschaft auflehnten, folgte auf diese Erklärung und führte letztlich zur Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika. Weitere Informationen erhalten Sie auf Wikipedia.
- 1714: Vertrag von Rastatt zwischen Österreich und Frankreich
- 1714: Vertrag von Baden zwischen Österreich und den Eidgenossen
- 1715: Tod Ludwigs XIV. und Beginn der Regentschaft für Ludwig XV.
- 1715: Beginn des Jakobitischen Aufstands in Großbritannien (1715)
- 1715: Schlacht von Preston während des Jakobitischen Aufstands
- 1716: Schlacht von Petrovaradin (Petrovaradin/Temesvar) im Österreichisch-Osmanischen Krieg
- 1716: Eroberung von Temesvár (Timișoara) durch die Habsburger
- 1717: Eroberung von Belgrad durch die Habsburger im Österreichisch-Osmanischen Krieg
- 1717: Uraufführung der „Water Music“ von Georg Friedrich Händel
- 7. März 1714: Rastatter Frieden. Der Rastatter Frieden stellte einen wichtigen Schritt zur Beendigung des Spanischen Erbfolgekriegs im west- und mitteleuropäischen Raum dar. Er regelte zwischen Frankreich und dem Heiligen Römischen Reich vor allem territoriale Fragen und beendete damit in dieser Region langjährige militärische Auseinandersetzungen. Für die Beteiligten bedeutete dies eine Konsolidierung der neuen Macht- und Besitzverhältnisse. Zugleich verhalf der Vertrag zur Stabilisierung der Lage, auch wenn der gesamte Kriegsausgang erst mit weiteren Vereinbarungen endgültig abgeschlossen war.
- 6. September 1715 bis 1716: Jakobitenaufstand 1715. In Großbritannien brach 1715 ein Aufstand zugunsten der Wiederherstellung der Stuart-Dynastie aus. Der Konflikt wurde besonders im schottischen Raum zu einer offenen Kampfphase, während die Regierungstruppen nach und nach die Kontrolle zurückgewannen. Entscheidende militärische Niederlagen der Aufständischen schwächten ihre Handlungsfähigkeit stark; viele Beteiligte mussten anschließend mit Verfolgung und politischen Repressionen rechnen. Der Aufstand trug damit wesentlich dazu bei, die Herrschaft der neuen britischen Ordnung zu festigen und die Unterstützung für die Stuart-Kandidaten nachhaltig zurückzudrängen.
- August 1717 bis 1717: Belagerung von Belgrad (1717). Im Rahmen des österreichisch-osmanischen Krieges gelang es den kaiserlichen Truppen, Belgrad zu erobern, nachdem die Stadt längere Zeit belagert worden war. Die Einnahme stellte einen bedeutenden strategischen Gewinn dar, weil sie die Position der Habsburger im Südosten Europas stärkte und die Vorherrschaft im Donauraum beeinflusste. Für das Osmanische Reich bedeutete der Verlust der Festung einen spürbaren Rückschlag und verschärfte den Druck, später verhandlungsbereite Lösungen zu finden. Die Ereignisse von 1717 bereiteten damit den Boden für die nachfolgenden Friedensregelungen in der Region.
- 1715: Tod von Ludwig XIV. und Beginn der Regentschaft von Philippe d’Orléans
- 1718: Frieden von Passarowitz nach dem Österreichisch-Osmanischen Krieg
- 1719: Gründung der Königlichen Akademie der Wissenschaften in St. Petersburg
- 1721: Frieden von Nystad im Großen Nordischen Krieg zwischen Russland und Schweden
- 1733: Beginn des Polnischen Thronfolgekriegs (österr.-poln. Konflikt)
- 1740: Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs
- 1756: Beginn des Siebenjährigen Kriegs
- 1763: Frieden von Paris im Siebenjährigen Krieg
- 1775: Beginn des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs
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Der Jakobitenaufstand 1715 war ein Versuch, die Herrschaft in Großbritannien zugunsten der von den Jakobiten unterstützten Thronansprüche (gegen das Haus Hannover) zu verändern. Nach dem Tod Königin Annes und der Thronbesteigung von Georg I. kam es in Schottland und Teilen Englands zu Aufständen, die jedoch innerhalb kurzer Zeit militärisch niedergeschlagen wurden. Der Aufstand prägte die politische Lage im Vereinigten Königreich nachhaltig und führte zu weiterer Durchsetzung der hannoverschen Macht.
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Der Österreichische Erbfolgekrieg (ab 1740) wurde durch den Anspruch auf die habsburgischen Erblande ausgelöst und entwickelte sich rasch zu einem größeren europäischen Konflikt. Verschiedene Mächte griffen in den Streit ein, um eigene Interessen zu sichern oder den Einfluss der österreichischen Krone zu begrenzen. Der Krieg war geprägt von wechselnden Fronten und bedeutenden Schlachten und endete schließlich mit neuen politischen Grenzen und Machtverhältnissen in Europa.
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Mit der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten im Jahr 1776 erklärten die aufständischen Kolonien ihre Loslösung von Großbritannien. Das Dokument begründete die Trennung nicht nur praktisch-militärisch, sondern auch politisch mit dem Anspruch auf Selbstbestimmung. Die Erklärung gilt als zentraler Ausgangspunkt für den weiteren Verlauf der Amerikanischen Revolution und hatte weitreichende Folgen für die politische Entwicklung in Nordamerika und darüber hinaus.
- 1715: Beginn des Jakobitenaufstands in Großbritannien
- 1718: Frieden von Passarowitz
- 1721: Vertrag von Nystad (Ende des Großen Nordischen Kriegs)
- 1722: Einführung der „Tabelle der Ränge“ in Russland
- 1733: Beginn des Polnischen Thronfolgekriegs
- 1739: Beginn des Kriegs um das „Jenkins’s Ear“ (War of Jenkins’ Ear)
- 1740: Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs
- 1756: Beginn des Siebenjährigen Kriegs
- 1763: Frieden von Paris (Ende des Siebenjährigen Kriegs)
Im Jahr 1715 kam es in Großbritannien zum Jakobitenaufstand von 1715. Anhänger des Hauses Stuart versuchten, den verdrängten König Jakob II. bzw. dessen Nachkommen auf den Thron zurückzubringen. Der Aufstand spielte sich vor allem in Schottland ab und führte zu einer erneuten Verschärfung der politischen Lage: Nach militärischen Niederlagen wurden zahlreiche Beteiligte verfolgt, und die Behörden gingen mit harten Maßnahmen gegen Unterstützer vor.
Mit dem Frieden von Nystad (1721) fand der Große Nordische Krieg zwischen dem Russischen Reich und dem schwedischen Königreich seinen Abschluss. Der Vertrag bedeutete für Schweden erhebliche Gebietsverluste und stärkte Russlands Stellung in Nord- und Osteuropa. Für die beteiligten Mächte war dies ein entscheidender Schritt in Richtung einer neuen Kräfteverteilung, insbesondere weil Russland dadurch seine territorialen Ansprüche festigen und seine Macht im Ostseeraum ausbauen konnte.
Im Siebenjährigen Krieg (begonnen 1756, beendet 1763; innerhalb des Zeitraums auch relevant über den Kriegsverlauf und die Nachwirkungen) trafen sich große europäische und koloniale Rivalen in mehreren Kriegsschauplätzen. Der Konflikt hatte sowohl in Europa als auch in Übersee eine enorme Bedeutung: Er prägte Machtpositionen in Nordamerika, veränderte koloniale Verwaltungs- und Herrschaftsverhältnisse und führte nach dem Krieg zu neuen diplomatischen und territorialen Realitäten. In vielen Ländern gilt er als einer der Schlüsselkonflikte, der spätere Umbrüche vorbereitete.