1787 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte
- 1716 – Schlacht bei Peterwardein im Siebenjährigen Türkenkrieg
- 1721 – Frieden von Nystad (Ende des Großen Nordischen Krieges)
- 1733 – Beginn des Polnischen Erbfolgekriegs
- 1748 – Frieden von Aachen (Aix-la-Chapelle) im Österreichischen Erbfolgekrieg
- 1756 – Beginn des Siebenjährigen Krieges
- 1763 – Frieden von Paris (Ende des Siebenjährigen Krieges)
- 1776 – Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten
- 1789 – Einberufung der Generalstände und Beginn der Französischen Revolution
- 1799 – Staatsstreich des 18. Brumaire (Machtübernahme Napoleons)
- 1718: Frieden von Passarowitz – Der Frieden von Passarowitz beendete den 1716 begonnenen österreichisch-osmanischen Krieg. Mit dem Vertrag wurden unter anderem Gebietsveränderungen zwischen Habsburgermonarchie und Osmanischem Reich festgelegt; besonders relevant war die Neuordnung der Einflusssphären in Südosteuropa. (Link zu Wikipedia)
- 1763: Vertrag von Paris (1763) – Nach dem Siebenjährigen Krieg regelte der Vertrag die weltweiten Folgen des Konflikts. Er führte zu großen territorialen Veränderungen in Nordamerika, vor allem im Verhältnis zwischen Großbritannien und Frankreich, und hatte damit nachhaltige Auswirkungen auf die Machtverteilung in den Kolonialgebieten. (Link zu Wikipedia)
- 1789: Beginn der Französischen Revolution – 1789 setzte mit der Französischen Revolution ein grundlegender Umbruch in Frankreich ein. Ausgelöst durch finanzielle Krisen, soziale Spannungen und den Konflikt um politische Teilhabe, entwickelte sich die Revolution zu einem langen Prozess mit tiefgreifenden Veränderungen in Staat und Gesellschaft. Ihre Ideen wirkten weit über Frankreich hinaus und prägten spätere politische Bewegungen in Europa. (Link zu Wikipedia)
- 1716: Frieden von Passarowitz zwischen dem Osmanischen Reich und Österreich
- 1718: Friede von Passarowitz (zweiter Vertrag) bestätigt und territoriale Regelungen zwischen Österreich und dem Osmanischen Reich
- 1721: Gründung der Russian Saint Petersburg durch Peter den Großen
- 1740: Friedrich der Große besteigt nach dem Tod Kaiser Karls VI. den Thron in Preußen
- 1748: Frieden von Aachen beendet den Österreichischen Erbfolgekrieg
- 1756: Beginn des Siebenjährigen Kriegs
- 1763: Frieden von Paris beendet den Siebenjährigen Krieg
- 1776: Erklärung der Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten
- 1789: Beginn der Französischen Revolution
- 1791: Verabschiedung der Bill of Rights (USA)
- 1794: Hinrichtung Maximilien de Robespierres und Ende der Schreckensherrschaft in Frankreich
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Frieden von Passarowitz (1718) beendete den „Großen Türkenkrieg“ zwischen dem Osmanischen Reich und der Habsburgermonarchie. Der Vertrag legte neue Grenzen fest und brachte über Jahre hinweg eine Stabilisierung im südosteuropäischen Raum. Besonders wichtig war, dass damit weite Gebiete neu geregelt und die Machtverhältnisse in der Region neu ausbalanciert wurden: Für die Habsburger bedeutete der Frieden zwar keine völlige Neuordnung, aber doch eine spürbare Sicherung strategischer Positionen, während das Osmanische Reich seine Ressourcen nach einem langen Konflikt wieder ordnen konnte.
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Österreichischer Erbfolgekrieg (ab 1740) brach in einer Zeit tiefgreifender Spannungen um die Nachfolge auf den österreichischen Kaiserthron aus. Nach dem Tod von Kaiser Karl VI. entbrannte ein Konflikt darüber, wer die Herrschaft in den habsburgischen Erblanden übernehmen sollte, wobei die Position von Maria Theresia zentrale Rolle spielte. Der Krieg weitete sich rasch zu einem europäischen Ringen um Einfluss, Territorien und Bündnisse aus und prägte damit die gesamte Geopolitik der Epoche: Staaten trieben ihre Interessen oft parallel zu den dynastischen Auseinandersetzungen voran, wodurch sich ein „Machtkampf“ mehrerer Großmächte entwickelte.
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Beginn der Französischen Revolution (1789) markierte einen grundlegenden Bruch mit den politischen und gesellschaftlichen Ordnungsprinzipien des Ancien Régime. Ausgelöst wurde die Dynamik unter anderem durch soziale und wirtschaftliche Krisen sowie durch den wachsenden Druck, politische Mitbestimmung zu erweitern. Im Jahr 1789 kulminierten diese Spannungen in Ereignissen wie der Einberufung der Generalstände und der Eskalation in Paris, die als Symbol für den Durchbruch revolutionärer Kräfte gilt. Die Revolution führte in kurzer Zeit zu weitreichenden Reformen, formulierte neue Leitideen von Volkssouveränität und Menschenrechten und beeinflusste schließlich politische Bewegungen weit über Frankreich hinaus.
- 1717: Gründung der ersten Freimaurerloge der Welt in London.
- 1718: Unterzeichnung des Quadruple-Alianzvertrags zwischen Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden und dem Heiligen Römischen Reich.
- 1719: Daniel Defoes Roman "Robinson Crusoe" erscheint erstmals.
- 1720: Der Südseeblase in Großbritannien platzt, was zu einem massiven wirtschaftlichen Zusammenbruch führt.
- 1721: Walpole wird der erste Premierminister Großbritanniens.
- 1722: Die Große Pest von Marseille endet, die letzte größere Epidemie von Beulenpest in Westeuropa.
- 1733: Johann Sebastian Bach veröffentlicht das "Wohltemperierte Klavier, Teil II".
- 1735: Abschluss des Vertrags von Wien, der den Polnischen Thronfolgekrieg beendet.
- 1740: Friedrich II. tritt die Herrschaft in Preußen an und setzt die Preußischen Reformen fort.
- 1745: Schlacht bei Fontenoy im Österreichischen Erbfolgekrieg, Sieg der Franzosen über die Briten und ihre Verbündeten.
- 1750: Gründung der Berliner Akademie der Wissenschaften durch Friedrich II.
- 1756: Beginn des Siebenjährigen Krieges, welcher als einer der ersten "Weltkriege" gilt.
1. Schlacht bei Culloden (1746): Die Schlacht bei Culloden fand am 16. April 1746 in der Nähe von Inverness in Schottland statt. Sie war die letzte Schlacht des Jakobitenaufstands von 1745, der letzten militärischen Aktion, um den katholischen Thronanwärter Charles Edward Stuart, auch bekannt als „Bonnie Prince Charlie“, als König von Großbritannien und Irland zu etablieren. Die Jakobiten, bestehend aus einer Armee aus schottischen Hochlandclans, unterstützten Charles im Kampf gegen die zahlenmäßig überlegenen britischen Regierungstruppen unter dem Kommando des Herzogs von Cumberland. Die Schlacht endete mit einem entscheidenden Sieg für die Regierungstruppen, was das Ende der Aufstände gegen die britische Krone markierte und zu harten Vergeltungsmaßnahmen gegen die Unterstützer der Jakobiten führte. Diese Maßnahmen führten zu erheblichen sozialen und kulturellen Veränderungen in den schottischen Highlands. Weitere Informationen finden Sie auf der deutschen Wikipedia.
2. Erdbeben von Lissabon (1755): Am 1. November 1755 ereignete sich in Lissabon, Portugal, eines der verheerendsten Erdbeben der europäischen Geschichte. Das Erdbeben, das auf einen Wert von etwa 8,5 bis 9 auf der Richterskala geschätzt wird, wurde von einem Tsunami und zahlreichen Bränden begleitet, die die Stadt fast vollständig zerstörten. Dieses Ereignis hatte nicht nur katastrophale Auswirkungen auf Lissabon und die umliegenden Gebiete, sondern beeinflusste auch die europäische Philosophie und Kultur tiefgehend, da es die Gedanken über Erdbeben, die Vorsehung und die Theodizee herausforderte. Philosophen wie Voltaire setzten sich kritisch mit dem Thema auseinander. Das Beben führte zu umfassenden städtebaulichen und architektonischen Neuerungen unter der Leitung des Marquis von Pombal, der den Wiederaufbau der Stadt organisierte und einen neuen Ansatz für den Städtebau vorantrieb. Mehr über das Erdbeben erfahren Sie auf der deutschen Wikipedia.
3. Frieden von Aachen (1748): Der Frieden von Aachen, auch bekannt als der Aachener Friede, beendete am 18. Oktober 1748 den Österreichischen Erbfolgekrieg, der von 1740 bis 1748 dauerte. Dieser Krieg entstand aus Streitigkeiten über die Erbfolge der Habsburger und verursachte eine Reihe von militärischen Auseinandersetzungen in Europa, in denen zahlreiche europäische Mächte verwickelt waren, darunter Österreich, Preußen, Frankreich, Großbritannien und Spanien. Der Vertrag von Aachen stellte im Wesentlichen den Status quo vor dem Krieg wieder her, ohne die zugrunde liegenden politischen Spannungen zu lösen. Maria Theresia von Österreich wurde als Herrscherin anerkannt, während Friedrich der Große von Preußen Schlesien behielt. Der Frieden wurde in Aachen, einer historischen Stadt am Rande des Heiligen Römischen Reiches, unterzeichnet und repräsentierte einen vorläufigen Versuch, die diplomatischen Beziehungen zwischen diesen Mächten zu stabilisieren. Weitere Details sind auf der deutschen Wikipedia zu finden.
- 1718: Friede von Passarowitz
- 1721: Vertrag von Nystad (Ende des Großen Nordischen Krieges)
- 1733: Beginn des Polnischen Erbfolgekriegs
- 1740: Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs
- 1756: Beginn des Siebenjährigen Krieges
- 1763: Vertrag von Paris (Ende des Siebenjährigen Krieges)
- 1773: Boston Tea Party
- 1776: Amerikanische Unabhängigkeitserklärung
- 1781: Schlacht von Yorktown
Im Jahr Friede von Passarowitz (1718) wurde der Konflikt zwischen dem Osmanischen Reich und der Habsburgermonarchie nach dem Habsburgisch-Österreichisch-Osmanischen Krieg 1716–1718 beendet. Der Vertrag brachte erhebliche territoriale Veränderungen in der Balkanregion und wurde damit zu einem wichtigen Einschnitt für das Machtverhältnis zwischen beiden Großmächten.
Mit dem Beginn des Siebenjährigen Krieges im Jahr 1756 eskalierte ein Konflikt, der viele europäische Staaten sowie Kolonialgebiete weltweit umfasste. Der Krieg gilt als eine der prägenden Auseinandersetzungen des 18. Jahrhunderts, weil er strategische Machtverschiebungen auslöste—insbesondere in Übersee—und den späteren globalen Einfluss einzelner Großmächte nachhaltig veränderte (Ende 1763).
Am 13. März 1781 entdeckte der Astronom Uranus (bei Herschel) als neuen Planeten innerhalb unseres Sonnensystems. Die Beobachtung vergrößerte das bekannte „Planetensystem“ erheblich, war die erste Entdeckung eines Planeten seit der Antike und trug maßgeblich dazu bei, astronomische Messmethoden und das Verständnis der Bahnen ferner Himmelskörper weiter zu verbessern.
- 1716 (5. August): Schlacht bei Petrovaradin im Österreichisch-Osmanischen Krieg
- 1716 (Mai–August): Belagerung von Korfu während des Venezianisch-Osmanischen Krieges
- 1716 (8. Juli): Schlacht von Dynekilen im Großen Nordischen Krieg
- 1716 (ab April): Beginn von König Karl XII.s Feldzug nach Norwegen
- 1716 (16. Mai): Verabschiedung des Septennial Act im Königreich Großbritannien
- 1716: Gründung der Festung Omsk durch russische Truppen (Aufbau der Stadt)
- 1716 (April): Der Jakobit Prätendent James Francis Edward Stuart verlässt nach dem Scheitern des Aufstands Großbritannien Richtung Frankreich
- 1716 (14. November): Tod von Gottfried Wilhelm Leibniz
- 1716 (August): Belagerung von Fredrikshald (im norwegischen Feldzug Karls XII.)
Schlacht von Peterwardein (1716) war eine der entscheidenden Auseinandersetzungen im Habsburgisch-Osmanischen Krieg. In der Nähe der Festung Peterwardein (heute im Raum Novi Sad) trafen kaiserliche Truppen auf das Osmanische Heer. Der Sieg der kaiserlichen Seite bremste den osmanischen Vormarsch deutlich, stärkte die Position Österreichs im Donaugebiet und beeinflusste die weiteren militärischen Entwicklungen bis in die Jahre danach.
Belagerung von Temeschwar (1716) (im Kontext der Kämpfe um das Banat) war ein wichtiger Schritt für die kaiserliche Expansion in Richtung der mittleren Donauregion. Temeschwar (das heutige Timișoara) war für Osmanen wie Habsburger eine strategische Schlüsselstellung. Die Belagerung endete mit der Einnahme durch kaiserliche Truppen und hatte langfristige Folgen für die politische Kontrolle über das Gebiet sowie für die lokale Bevölkerungs- und Verwaltungsordnung.
Seeschlacht bei Dynekilen (1716) war ein Gefecht im Großen Nordischen Krieg, das die Bedeutung der Seewege in der Ostsee unterstrich. Dabei prallten Seestreitkräfte der kriegführenden Mächte aufeinander, um Versorgung, Truppenbewegungen und die Kontrolle über strategische Küsten- und Handelsrouten abzusichern. Solche Auseinandersetzungen wirkten sich nicht nur auf einzelne Flotten aus, sondern beeinflussten den gesamten Kriegsverlauf in der Region.