1787 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte
- 1716 – Schlacht bei Petrovaradin im Rahmen des Österreichisch-Türkischen Kriegs
- 1721 – Frieden von Nystad als Abschluss des Großen Nordischen Kriegs
- 1724 – Gründung der St. Petersburger Akademie der Wissenschaften
- 1728 – Uraufführung von John Gays „The Beggar’s Opera“ in London
- 1733 – Beginn des Polnischen Erbfolgekriegs
- 1739 – Sklavenaufstand der Stono-Rebellion in South Carolina
- 1748 – Frieden von Aachen (Vertrag von Aix-la-Chapelle) im Österreichischen Erbfolgekrieg
- 1756 – Beginn des Siebenjährigen Kriegs
- 1763 – Frieden von Paris als Abschluss des Siebenjährigen Kriegs
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Die Schlacht bei Peterwardein (1716) fand während des Großen Türkenkriegs statt und gilt als einer der entscheidenden Siege der Habsburger gegen das Osmanische Reich in diesem Abschnitt. In der Auseinandersetzung um die Festung bei Peterwardein (heute Petrovaradin) gelang es den Truppen der Heiligen Liga unter anderem durch eine überlegene operative Planung, die osmanischen Kräfte zurückzudrängen. Der Sieg schwächte die militärische Position des Osmanischen Reiches spürbar und ebnete später den Weg für weitergehende Feldzüge in Richtung Balkan sowie für Friedensverhandlungen in der Region.
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Der Frieden von Aix-la-Chapelle (1748) beendete den Österreichischen Erbfolgekrieg und stellte in Europa ein Kräftegleichgewicht her, das viele Mächte als vorläufigen Stabilitätsanker betrachteten. Dabei wurden zahlreiche Gebietsfragen wieder in einen Zustand zurückgeführt, der vor Kriegsbeginn lag bzw. zumindest den Konfliktparteien Raum für neue politische Strategien ließ. Für Maria Theresia bedeutete der Vertrag zwar keine vollständige „Neuordnung“ Europas, schaffte aber Anerkennung für ihren Herrschaftsanspruch und beendete damit den zentralen Streitgrund des Krieges. Gleichzeitig hatten die ausgebliebenen klaren „Gewinner- und Verlierer“-Linien langfristig Einfluss auf die Bündnispolitik der folgenden Jahrzehnte.
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Mit der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten (1776) erklärten sich die 13 britischen Kolonien in Nordamerika vom Königreich Großbritannien los. In der Erklärung wurden grundlegende Ideen der Aufklärung—etwa das Prinzip, dass politische Herrschaft legitim sein muss—in einen konkreten politischen Anspruch übersetzt. Der Schritt markierte nicht nur die Entstehung eines neuen Staates, sondern führte auch unmittelbar zur Eskalation des Konflikts, der als Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg in die Geschichte einging. Damit wurde ein Impuls ausgelöst, der später auch in anderen Regionen Europas und Amerikas Debatten über Verfassung, Rechte und Souveränität nachhaltig beeinflusste.
- 1717: Gründung der United Grand Lodge of England (Freimaurerei).
- 1718: Unterzeichnung des Vertrags von Passarowitz (Ende des 7. Österreichisch-Türkischen Krieges).
- 1719: Beginn des Jakobitenaufstands in Schottland.
- 1720: Platzen der South-Sea-Bubble in Großbritannien.
- 1721: Abschluss des Vertrags von Nystad (Ende des Großen Nordischen Krieges).
- 1722: Beginn des Ersten Russisch-Persischen Kriegs.
- 1724: Unterzeichnung des Vertrags von Konstantinopel zwischen Russland und dem Osmanischen Reich.
- 1733: Beginn des Polnischen Erbfolgekriegs.
- 1742: Unterzeichnung des Vertrags von Breslau (Teil des Österreichischen Erbfolgekriegs).
1717 kam es zur Gründung der Premier Grand Lodge of England, die später als „Großloge von England“ bekannt wurde. Damit wurde die Freimaurerei in ihrer modernen, organisatorisch geprägten Form stärker institutionalisiert; die Großloge gilt als ein zentraler Ausgangspunkt für die Ausbreitung der Freimaurerlogen in Europa.
Mit dem Frieden von Nystad (1721) endete der Große Nordische Krieg zwischen dem Russischen Reich und dem schwedischen Königreich. Der Vertrag regelte umfangreiche Gebietsabtretungen und bestätigte Russlands Aufstieg zur Großmacht; Schweden verlor dabei weite Teile seiner Stellung in der Ostsee-Region.
Am 17. Dezember 1742 fand die Schlacht bei Chotusitz im Rahmen des Österreichischen Erbfolgekriegs statt. In dieser Auseinandersetzung konnten die Truppen Friedrichs des Großen gegen die österreichisch-sächsischen Kräfte wichtige Vorteile erzielen; die Schlacht gilt als bedeutsam für den Verlauf des Krieges und die militärische Etablierung Preußens in der Region.
- 1717: Gründung der Großloge von England (Beginn der organisierten Freimaurerei in London)
- 1718: Abschluss der Quadruple-Alliance (Vereinbarung mehrerer Mächte gegen das von Spanien ausgehende Konfliktpotenzial)
- 1719: Platzen der „South Sea Bubble“ (Finanzkrise in Großbritannien)
- 1721: Friedensschluss von Nystad (Ende des Großen Nordischen Krieges zwischen Russland und Schweden)
- 1722: Erlass der „Tabelle der Rangordnungen“ in Russland (Reform der staatlichen Laufbahnen)
- 1725: Vertrag von Hannover (Franco-britisches Bündnis)
- 1733: Beginn des Polnischen Erbfolgekriegs
- 1739: Beginn des „War of Jenkins’ Ear“ (Krieg zwischen Großbritannien und Spanien)
- 1742: Vertrag von Breslau (Abschluss des Ersten Schlesischen Krieges; Preußen erhält weite Teile Schlesiens)
- Am 24. Juni 1717 entstand in London die Vereinigte Großloge von England. Aus mehreren bestehenden Logen wurde damit eine einheitliche Organisation gebildet, die Regeln und Rituale stärker standardisierte. Dieses Ereignis gilt als wichtige Zäsur für die moderne organisierte Freimaurerei in England und beeinflusste die spätere Verbreitung des Ordens auch über Großbritannien hinaus.
- Nach dem Tod von Kaiser Karl VI. 1740 brach der Österreichische Erbfolgekrieg aus. Hintergrund war der Anspruch auf die habsburgischen Länder unter Maria Theresia (u. a. aufgrund der in den vorangegangenen Jahren formulierten Nachfolgeregelungen). Mehrere europäische Mächte nutzten die Situation, um eigene Interessen durchzusetzen, wodurch der Konflikt schnell zu einem groß angelegten Krieg mit erheblichen Auswirkungen auf das Kräftegleichgewicht in Europa wurde.
- Am 10. April 1741 kam es zur Schlacht von Mollwitz im Rahmen des Österreichischen Erbfolgekriegs. In dieser Auseinandersetzung trafen preußische und österreichische Truppen aufeinander; sie wird häufig als frühes Beispiel für die wachsende Schlagkraft der preußischen Armee unter Friedrich II. betrachtet. Obwohl die Schlacht militärisch noch nicht eindeutig entscheidend war, erlangte sie großen historischen Stellenwert, weil hier Methoden, Ausbildung und taktisches Vorgehen der preußischen Kräfte zunehmend sichtbar wurden.
- 1718 (7. Mai): Gründung von La Nouvelle-Orléans (heute New Orleans) durch französische Kolonisten unter Jean-Baptiste Le Moyne de Bienville.
- 1718 (21. Juli): Frieden von Passarowitz zwischen dem Osmanischen Reich und Österreich nach dem Österreichisch-Türkischen Krieg.
- 1718 (2. August): Unterzeichnung der Quadruple Alliance (Vierfach-Verbündung) zwischen Großbritannien, Frankreich, dem Heiligen Römischen Reich und der Niederländischen Republik.
- 1718 (Ende 1718): Ausbruch des Krieges der Vierfachallianz gegen Spanien (als Folge der Konflikte um die spanischen Ansprüche in Europa).
- 1718 (26. Juni): Prozess gegen Zarewitsch Alexei Petrowitsch; anschließend Tod bzw. Hinrichtungsfolgen nach dem Urteil.
- 1718 (11. November): Tod von König Karl XII. von Schweden während der Belagerung von Fredriksten.
- 1718 (22. November): Tod von Edward Teach („Blackbeard“) bei einem Gefecht mit britischen Seestreitkräften vor North Carolina.
- 1718 (im Jahr): Ankunft von Woodes Rogers als britischer Gouverneur auf den Bahamas und Beginn einer systematischen königlichen Piratenbekämpfung.
- 1718 (im Jahr): Einrichtung/Neuordnung mehrerer zentraler Behörden im Russischen Reich durch Zar Peter I., darunter die Ausprägung des Kollegialsystems (u. a. Außenpolitik-Strukturen).
- Der Frieden von Passarowitz wurde am 21. Juli 1718 zwischen dem Osmanischen Reich und der Habsburgermonarchie geschlossen und beendete weitgehend den österreichisch-osmanischen Krieg (der in vielen Regionen als Teil der größeren Auseinandersetzungen der Zeit wahrgenommen wurde). Für Österreich bedeutete der Vertrag die Bestätigung bzw. den Erwerb wichtiger Gebiete auf dem Balkan, während das Osmanische Reich seine Verhandlungsposition neu ordnen musste. Der Frieden prägte die machtpolitische Lage in Südosteuropa nachhaltig und beeinflusste, wie sich beide Seiten in den folgenden Jahren auf weitere Konflikte vorbereiteten.
- Am 30. November 1718 starb der schwedische König Karl XII. während der Belagerung von Frederikshald (heute Halden) in Norwegen. Sein Tod gilt als Wendepunkt: Karl XII. hatte Schweden über Jahre militärisch stark geprägt und seine aggressive Kriegsführung war eng mit Schwedens politischen Erfolgen und späteren Überdehnungen verbunden. Mit dem Ende seiner Herrschaft änderten sich innen- und außenpolitische Prioritäten in Schweden deutlich, was langfristig den Einfluss des Landes in Nordeuropa verschob.
- Am 22. November 1718 kam der gefürchtete Seeräuber Schwarzer Bart (Edward Teach) ums Leben, als er von britischen Kräften in der Region um Ocracoke Island (heute in North Carolina) gestellt wurde. Die Tötung eines der bekanntesten Piraten jener Zeit markierte einen wichtigen Einschnitt: Schwarzer Bart war für seine brutale Durchsetzung und seine Präsenz auf See berüchtigt, und sein Ende steht häufig beispielhaft für das verstärkte Vorgehen der Kolonial- und Militärbehörden gegen Piraterie. Dadurch nahmen in vielen Gewässern Überfälle zwar nicht sofort vollständig ab, aber der Druck auf Seeräuberorganisationen wuchs spürbar.
- 1718: Gründung von New Orleans durch die Franzosen.
- 1720: Ende der Südseeblase, einer bedeutenden Finanzkrise in England.
- 1733: Erste Veröffentlichung von Voltaires "Lettres philosophiques" in England.
- 1740: Beginn des Österreichischen Erbfolgekrieges nach dem Tod von Kaiser Karl VI.
- 1756: Beginn des Siebenjährigen Krieges, eines weltweiten Konflikts.
- 1763: Vertrag von Paris beendet den Siebenjährigen Krieg.
- 1765: Verabschiedung des Stamp Act durch das britische Parlament, der zur Amerikanischen Revolution beiträgt.
- 1776: Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten am 4. Juli.
- 1781: Entscheidungsschlacht der Amerikanischen Revolution bei Yorktown
- 1789: Beginn der Französischen Revolution mit dem Sturm auf die Bastille am 14. Juli.
- 1791: Erste Bill of Rights wird in die Verfassung der Vereinigten Staaten aufgenommen.
- 1793: Hinrichtung von Ludwig XVI. und Beginn der Herrschaft des Terrors in Frankreich.
Am 14. Juli 1789 ereignete sich der Sturm auf die Bastille, ein symbolträchtiges Ereignis, das den Beginn der Französischen Revolution markierte. An diesem Tag versammelte sich eine aufgebrachte Menschenmenge vor der Bastille, einer mittelalterlichen Festung und damals Staatsgefängnis in Paris, um Waffen und Munition zu beschaffen. Die Bastille, die als Symbol der königlichen Tyrannei galt, wurde erfolgreich gestürmt, und die Gefangenen wurden befreit. Dieses Ereignis hatte weitreichende soziale und politische Auswirkungen, da es nicht nur die Monarchie in Frankreich schwächte, sondern auch revolutionäre Bewegungen in ganz Europa inspirierte. Mehr über dieses historische Ereignis erfahren Sie hier.
Im Jahr 1756 begann der Siebenjährige Krieg, der bis 1763 dauerte und als einer der ersten echten Weltkriege gilt. Dieser umfassende militärische Konflikt betraf viele der großen europäischen Mächte und ihre Kolonien und wurde in Europa, Amerika, Westafrika, Indien und den Philippinen ausgetragen. Der Konflikt begann mit einem Streit zwischen Großbritannien und Frankreich über die Kontrolle in Nordamerika, breitete sich aber schnell auf andere Kontinente aus. In Europa standen Preußen und Großbritannien einer Koalition aus Österreich, Frankreich, Russland, Schweden und später Spanien gegenüber. Der Krieg endete mit dem Frieden von Paris 1763, bei dem Frankreich den größten Teil seines nordamerikanischen Besitzes an Großbritannien abtrat. Nähere Informationen finden Sie hier.
Am 4. Juli 1776 wurde die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika verabschiedet, ein entscheidendes Dokument, das den dreizehn amerikanischen Kolonien ihre Souveränität gegenüber Großbritannien erklärte. Die Erklärung wurde in Philadelphia vom Kontinentalkongress verfasst, wobei Thomas Jefferson als Hauptautor tätig war. In diesem Dokument wurden die Prinzipien der individuellen Freiheit und der Gleichheit dargelegt, und es wird ausgeführt, dass alle Menschen das Recht auf Leben, Freiheit und das Streben nach Glück haben. Diese Erklärung führte zu einer intensiven militärischen Auseinandersetzung mit Großbritannien, die schließlich zur formellen Anerkennung der Unabhängigkeit der USA im Jahr 1783 mit dem Vertrag von Paris führte. Mehr Details über die Unabhängigkeitserklärung finden Sie hier.