1787 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte
- 1718: Beendigung des Krieges der Quadrupelallianz durch den Frieden von Passarowitz (Habsburg/Ottomanisches Reich)
- 1718: Frieden von Stockholm zwischen Großbritannien und Schweden sowie Beginn der „Hut-Fehde“ zwischen Schweden und Russland (im selben Jahr)
- 1719: Gründung der South Sea Company in Großbritannien
- 1719: Spanischer Erbfolgekrieg endet faktisch mit fortdauernden Nachwirkungen; entscheidende Friedensregelungen und Umbrüche in Europa
- 1720: South-Sea-Bubble-Krise („South Sea Company“-Zusammenbruch) in Großbritannien
- 1721: Frieden von Utrecht (spätere Konsolidierung) und Stabilisierung in Europa nach dem Spanischen Erbfolgekrieg
- 1733: Beginn des Polnischen Thronfolgekriegs (Großer Nordischer Krieg und europäische Machtkonflikte begleiten die Lage)
- 1740: Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs nach dem Tod Kaiser Karls VI.
- 1743: Schlacht bei Dettingen während des Österreichischen Erbfolgekriegs
- Am Passarowitzer Frieden (1718) wurde der jahrelange Krieg zwischen dem Osmanischen Reich und der Habsburgermonarchie beendet. Durch den Vertrag erhielt Österreich unter anderem Gebiete in Südosteuropa, wodurch sich die Machtverhältnisse in der Region neu ordneten. Der Frieden gilt als wichtiger Wendepunkt für die österreichisch-osmanischen Beziehungen im frühen 18. Jahrhundert.
- Mit dem Nystader Frieden (1721) endete der Große Nordische Krieg zwischen Schweden und Russland. Die Niederlage Schwedens führte dazu, dass Russland seinen Einfluss stark ausbauen konnte, während Schweden in den Hintergrund trat. Der Vertrag gilt als entscheidend für den Aufstieg Russlands zur europäischen Großmacht.
- Der Österreichische Erbfolgekrieg begann 1740 mit dem Streit um die Nachfolge in den habsburgischen Territorien nach dem Tod Kaiser Karls VI. Mehrere europäische Mächte mischten sich ein, wodurch der Konflikt schnell eine breite internationale Dimension gewann. In der Folge wurden wichtige Bündnisse und Machtkonstellationen in Europa nachhaltig verändert.
- 1718: Unterzeichnung des Vertrags von London und Bildung der Quadruple Alliance zur Beendigung des Spanischen Erbfolgekriegs
- 1718: Tod von König Karl XII. während der Belagerung von Fredriksten
- 1718: Tod des Piraten „Blackbeard“ (Edward Teach) bei einem Gefecht vor Ocracoke
- 1719: Letzter jakobitischer Aufstand – Schlacht bei Glen Shiel in Schottland
- 1719: Die South-Sea-Company erhält einen Staatsanleihe-Konversionsvertrag, was die Spekulationen anheizt
- 1720: Platzen der South-Sea-Bubble mit starkem Börsen- und Finanzcrash in Großbritannien
- 1720: Verabschiedung des Bubble Act, der die Gründung von Aktiengesellschaften ohne Parlamentsgenehmigung einschränkte
- 1722: Einführung der „Tabelle der Ränge“ (Rangtabelle) durch Peter den Großen
- 1722: Tod des chinesischen Kangxi-Kaisers und Amtsübergang an den Yongzheng-Kaiser
- 1718: Der Quadruple-Allianz-Vertrag bekräftigte ein europäisches Bündnis gegen die expansionspolitischen Pläne Spaniens. Der Konflikt entstand vor dem Hintergrund von Machtverschiebungen nach dem Spanischen Erbfolgekrieg und um Einflussgebiete in Italien und im Mittelmeerraum. Die Allianz machte deutlich, dass verschiedene Großmächte einen weiteren Machtzuwachs einzelner Rivalen nicht hinnehmen wollten. Im Ergebnis trug die Vereinbarung dazu bei, die militärische Eskalation einzudämmen und eine Neuordnung der Kräfte in West- und Südeuropa vorzubereiten.
- 1719: In Schottland endete der letzte größere Versuch der Jakobiten, die Stuart-Monarchie wiederherzustellen, mit der Schlacht von Glenshiel. Die Auseinandersetzung fand in den Highlands statt und war Teil des Jakobitischen Aufstands, der durch ausländische Unterstützung (u.a. aus Spanien) mitgetragen wurde. Die Niederlage der Aufständischen beendete den militärischen Rückhalt dieser Erhebung in der Region weitgehend. Damit schwächte sich die Hoffnung auf eine rasche Wiederherstellung der alten Dynastie nachhaltig.
- 1721: Mit dem Friedensvertrag von Nystad wurde der Große Nordische Krieg zwischen Russland und Schweden beendet. Der Vertrag regelte die territorialen Gewinne und Verluste beider Seiten und bestätigte die zunehmende Vormachtstellung Russlands im Ostseeraum. Für Schweden bedeutete dies den weitgehenden Verlust wichtiger Gebiete an Russland, während Peter der Große seinen Expansionskurs systematisch fortsetzen konnte. Politisch stabilisierte der Frieden die Situation in Nordeuropa und schuf die Grundlage für neue Kräfteverhältnisse.
- 1718: Unterzeichnung des Vertrags von Passarowitz (Beendigung des österreichisch-ottomanischen Krieges)
- 1719: Niederlage der jakobitischen Truppen in der Schlacht von Glenshiel
- 1720: Vertrag von Den Haag (Abschluss/Regelung des Krieges im Rahmen der Quadruple Alliance)
- 1721: Unterzeichnung des Vertrags von Nystad (Ende des Großen Nordischen Krieges)
- 1722: Beginn von Peters des Großen Persienfeldzug
- 1724: Gründung der Russischen Akademie der Wissenschaften (Petersburger Akademie)
- 1727: Tod Katharinas I. und Thronbesteigung Peters II.
- 1733: Beginn des Polnischen Erbfolgekriegs
- 1743: Schlacht von Dettingen im Rahmen des Österreichischen Erbfolgekriegs
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Am Frieden von Passarowitz (1718) wurde der Krieg zwischen dem Osmanischen Reich und der Habsburgermonarchie nach Jahren militärischer Auseinandersetzungen beendet. Der Vertrag regelte vor allem Grenzziehungen in Südosteuropa und führte zu erheblichen Gebietsveränderungen zugunsten der Habsburger, wodurch die Machtbalance in der Region für die folgenden Jahre spürbar beeinflusst wurde.
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Mit dem Frieden von Nystad (1721) endete der Große Nordische Krieg zwischen Schweden und Russland. Der Vertrag besiegelte den Niedergang Schwedens als Großmacht und stärkte die Position Russlands im Ostseeraum erheblich: Gebiete wie Livland und Estland fielen an Russland. In der Folge entwickelte sich Russland weiter zu einer dominierenden Macht nördlich und östlich Europas.
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Der Österreichische Erbfolgekrieg begann 1740, als die Nachfolgefrage in den habsburgischen Ländern eskalierte. Insbesondere der Einmarsch preußischer Truppen in Schlesien führte zu einem breiten Konflikt zwischen mehreren europäischen Mächten. Der Krieg prägte die politischen und militärischen Verhältnisse Mitteleuropas über Jahre hinweg und gilt als wichtiger Schritt in der weiteren Aufstellung der Großmachtrivalitäten des 18. Jahrhunderts.
- 1718: Die Stadt New Orleans wird von den Franzosen gegründet.
- 1719: Daniel Defoes Roman "Robinson Crusoe" wird veröffentlicht.
- 1720: Die Südseeblase in Großbritannien platzt, eine der ersten großen Börsenkrisen.
- 1721: Der Frieden von Nystad beendet den Großen Nordischen Krieg zwischen Schweden und Russland.
- 1722: Die Osterinsel wird von dem niederländischen Forscher Jacob Roggeveen entdeckt.
- 1725: Zar Peter der Große von Russland stirbt.
- 1727: Georg II. wird König von Großbritannien und Irland.
- 1732: George Washington wird geboren.
- 1733: Der Erste Krieg um das Österreichische Erbe beginnt mit dem Polnischen Thronfolgekrieg.
- 1735: Der Botaniker Carl von Linné veröffentlicht "Systema Naturae", das grundlegende Werk zur Klassifikation der Natur.
- 1740: Friedrich II., auch bekannt als Friedrich der Große, wird König von Preußen.
- 1743: Die Schlacht bei Dettingen, in der britische, hannoversche und österreichische Truppen gegen Frankreich siegen.
Am 22. Mai 1718 wurde der Frieden von Passarowitz unterzeichnet. Dieses Abkommen beendete den Venezianisch-Österreichischen Türkenkrieg und wurde zwischen dem Osmanischen Reich einerseits und der Habsburgermonarchie sowie der Republik Venedig andererseits geschlossen. Gemäß den Vertragsbedingungen trat das Osmanische Reich große Teile Serbiens, die Kleine Walachei und Belgrad ab. Der Frieden von Passarowitz markierte einen signifikanten Machtverlust für das Osmanische Reich auf dem Balkan, da es sich nicht nur von Venedig, sondern auch von Österreich bedrängt war. Diese Veränderungen hatten drastische Auswirkungen auf die geopolitische Struktur der Region und stärkten die Position der Habsburger in Südosteuropa.
Im Jahr 1721 ereignete sich die schwedische Niederlage bei der Schlacht von Storkyro, die ein wichtiger Wendepunkt im Großen Nordischen Krieg war. Schweden befand sich während dieses Krieges, der zwischen 1700 und 1721 andauerte, in Auseinandersetzungen mit einer Koalition aus Russen, Dänen-Norwegern, Sachsen-Polen und Preußen. Russland, unter der Führung von Zar Peter dem Großen, war bestrebt, den Zugang zur Ostsee zu gewinnen. Die Schlacht von Storkyro endete mit einem entscheidenden Sieg der russischen Truppen, was schließlich den Weg für die russische Vorherrschaft im Baltikum ebnete und das Ende der schwedischen Großmachtstatus signalisierte.
Im Jahr 1739 wurde der Frieden von Belgrad zwischen dem Osmanischen Reich und Österreich geschlossen. Dieser Vertrag beendete die Österreichisch-Türkischen Kriege, die seit 1737 andauerten. Im Frieden von Belgrad musste Österreich mehrere kürzlich eroberte Gebiete an das Osmanische Reich zurückgeben, darunter Belgrad und Teile Serbiens. Die Niederlage schwächte Österreichs Position auf dem Balkan erheblich, während der Vertrag dem Osmanischen Reich die Möglichkeit bot, seine Position in der Region zu stabilisieren. Gleichzeitig markierte der Frieden von Belgrad eine der letzten großen Expansionsrunden des Osmanischen Reichs vor dem langsamen Niedergang in den folgenden Jahrhunderten.
- 1718 — Vertrag von Passarowitz zwischen Österreich und dem Osmanischen Reich
- 1721 — Vertrag von Nystad beendet den Großen Nordischen Krieg
- 1733 — Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs? (nein) Beginn des Polnischen Thronfolgekriegs
- 1740 — Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs
- 1756 — Beginn des Siebenjährigen Krieges
- 1763 — Vertrag von Paris beendet den Siebenjährigen Krieg
- 1776 — Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten
- 1789 — Beginn der Französischen Revolution (Einberufung der Generalstände)
- 1794 — Sturz und Hinrichtung Robespierres (Thermidor)
- Frieden von Passarowitz (1718) beendete den letzten Abschnitt des Österreichisch-Osmanischen Krieges (so genannter „Klein-Krieg“ um Gebiete auf dem Balkan). In dem Abkommen musste das Osmanische Reich zahlreiche Festungen und Territorien abtreten, wodurch sich der Einfluss der Habsburger in Südosteuropa vorübergehend deutlich erhöhte. Der Frieden war damit ein wichtiger Einschnitt in der Machtbalance zwischen Habsburgermonarchie und Osmanischem Reich und prägte die Grenzziehungen der folgenden Jahre.
- Frieden von Aix-la-Chapelle (1748) beendete den Österreichischen Erbfolgekrieg. Nach langen militärischen Auseinandersetzungen verständigten sich die europäischen Großmächte darauf, weite Teile des Status quo ante bellum wiederherzustellen: Territoriale Gewinne und Verluste wurden weitgehend rückgängig gemacht. Obwohl damit kein „klarer Sieger“ hervorging, stabilisierte der Frieden die politische Lage in Europa zeitweilig und schuf die Grundlage dafür, dass sich die Konflikte in der Folge eher verlagerten (u. a. in Richtung kolonialer Rivalitäten).
- Sturm auf die Bastille (1789) gilt als eines der entscheidenden Ereignisse zu Beginn der Französischen Revolution. Am 14. Juli 1789 wurde in Paris die als Symbol königlicher Macht wahrgenommene Festung Bastille von aufständischen Menschen gestürmt. Der Vorfall steht sinnbildlich für den Bruch mit der bisherigen Ordnung: Er zeigte, dass der Widerstand gegen die monarchische Autorität nicht mehr nur Forderungen stellte, sondern handgreiflich und politisch durchsetzungsfähig wurde. In der Folge beschleunigten sich die Umwälzungen in Frankreich erheblich.