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1787 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte

1719
  • 1719: Veröffentlichung von Daniel Defoes "Robinson Crusoe".
  • 1720: Die Südseeblase führt zum finanziellen Zusammenbruch in Großbritannien.
  • 1721: Robert Walpole wird de facto der erste Premierminister von Großbritannien.
  • 1722: Petersburger Frieden beendet den Russisch-Persischen Krieg.
  • 1725: Gründung des Ordens vom Heiligen Andreas durch den russischen Zaren Peter den Großen.
  • 1727: Georg II. wird König von Großbritannien nach dem Tod Georgs I.
  • 1729: Veröffentlichung von Jonathan Swifts "A Modest Proposal".
  • 1733: Beginn des Polnischen Erbfolgekriegs.
  • 1735: Unterzeichnung des Vertrags von Wien, der den Polnischen Erbfolgekrieg beendet.
  • 1739: Der Krieg um Jenkins' Ohr beginnt zwischen Großbritannien und Spanien.
  • 1740: Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs nach dem Tod von Kaiser Karl VI.
  • 1744: Zweiter Schlesischer Krieg beginnt zwischen Preußen und Österreich.

1. Die Weltpremiere von "Giulio Cesare in Egitto" fand am 20. Februar 1724 im King’s Theatre am Haymarket in London statt. Diese barocke Oper, komponiert von Georg Friedrich Händel, etablierte sich schnell als eines seiner bekanntesten und gefeiertsten Werke. Händel, der in Halle geboren wurde, zog nach seiner Zeit in Italien nach England und wurde der wohl prägendste Opernkomponist seiner Zeit. "Giulio Cesare in Egitto" vereinte eine dramatische Partitur mit reichhaltigen musikalischen Verzierungen und präzisen Charakterisierungen. 2. Der Frieden von Nystad wurde am 10. September 1721 zwischen dem Zarentum Russland und dem Königreich Schweden unterzeichnet und beendete damit den Großen Nordischen Krieg. Der Vertrag markierte den Beginn einer neuen europäischen Machtordnung, da Russland bedeutende Gebiete, darunter Livland, Estland und Ingermanland, von Schweden erwarb, wodurch es zum beherrschenden Akteur im Ostseeraum aufstieg. Der Frieden von Nystad legte somit einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte Russlands als aufstrebende europäische Großmacht. 3. Die Schlacht bei Mollwitz fand am 10. April 1741 statt und war Teil des Ersten Schlesischen Krieges zwischen Preußen und Österreich. Diese Schlacht gilt als das erste größere Kräftemessen der jungen preußischen Armee unter der Führung von König Friedrich II., auch bekannt als Friedrich der Große. Die Schlacht wurde auf schneebedeckten Feldern in der Nähe des Dorfes Mollwitz ausgetragen und markierte einen entscheidenden preußischen Sieg. Obwohl unerfahren und zunächst unterlegen, konnten die Preußen dank ihrer Disziplin und taktischen Innovationen das Blatt wenden, was den Grundstein für ihren späteren Ruhm als formidable Militärmacht legte.

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1719
  • 1719: Veröffentlichung des Romans "Robinson Crusoe" von Daniel Defoe
  • 1720: Beginn der Südseeblase in Großbritannien
  • 1721: Ende des Großen Nordischen Krieges mit dem Friedensvertrag von Nystad
  • 1722: Entdeckung der Osterinsel durch den niederländischen Admiral Jacob Roggeveen
  • 1723: Gründung der ersten Freimaurer-Großloge in London
  • 1724: Friede von Rastatt beendet den Krieg zwischen Spanien und dem Heiligen Römischen Reich
  • 1725: Tod von Zar Peter dem Großen von Russland
  • 1727: Beginn der Regentschaft von Katharina I. von Russland
  • 1730: Bau des Hôtel des Invalides in Paris abgeschlossen
  • 1733: Beginn des Polnischen Erbfolgekrieges
  • 1735: Gründung der Kolonie Georgia in Nordamerika
  • 1740: Beginn des Österreichischen Erbfolgekrieges nach dem Tod von Kaiser Karl VI.

Am 1. August 1719 erfolgte die Gründung Liechtensteins. Das winzige Fürstentum im Herzen Europas sprach für viele Jahrhunderte österreichische Verwaltungen und die regionalen Fürstentümer an. Durch den Kauf der Herrschaft Schellenberg 1699 und der Grafschaft Vaduz 1712 von den österreichischen Hohenems sicherte sich Anton Florian von Liechtenstein ein Gebiet, das 1719 von Kaiser Karl VI. zum Reichsfürstentum erhoben wurde. Dies markierte den Beginn der Herrschaft des Hauses Liechtenstein über das Gebiet und die Schaffung eines souveränen Fürstentums im Heiligen Römischen Reich.

Am 11. Juni 1727 starb in Russland Katharina I., die erste Kaiserin von Russland, die nach dem Tod ihres Mannes, Peter dem Großen, den Thron bestieg. Katharina spielte während ihrer Herrschaft eine bedeutende Rolle bei der Fortführung der Reformen, die Peter begonnen hatte. Sie stärkte die Position Russlands in Europa und führte administrative Änderungen durch, um den Staat effizienter zu machen. Nach ihrem Tod folgte ihr der junge Zar Peter II. auf den Thron.

Im Jahre 1739 erlitt das Osmanische Reich eine entscheidende Niederlage im Frieden von Belgrad gegen das Habsburgerreich. Der Vertrag, der am 18. September 1739 unterzeichnet wurde, resultierte aus dem Krieg der Jahre 1737-1739, in dem Österreich und das Osmanische Reich gegeneinander kämpften. Der Vertrag führte zur Rückgabe der Gebiete südlich der Save und der Donau an die Osmanen. Dies markierte das Ende einer Periode österreichischer Expansion auf dem Balkan und gab dem Osmanischen Reich einige seiner bedeutendsten Festungen zurück, darunter Belgrad. Der Frieden von Belgrad war ein wichtiger Schritt in der Neuordnung der Machtverhältnisse auf dem Balkan.

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1719
  • 1719: Woodes Rogers lässt Nassau gegen Piraterie sichern und startet eine systematische Strafverfolgung gegen Piraten.
  • 1721: Der Frieden von Nystad beendet den Großen Nordischen Krieg zwischen Russland und Schweden.
  • 1740: Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs (Kriegsbeginn unter Maria Theresia).
  • 1756: Beginn des Siebenjährigen Krieges.
  • 1763: Abschluss des Siebenjährigen Krieges durch den Frieden von Paris.
  • 1776: Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten (Declaration of Independence).
  • 1789: Ausbruch der Französischen Revolution.
  • 1791: Verabschiedung der französischen Verfassung von 1791.
  • 1804: Napoleon wird zum Kaiser der Franzosen gekrönt.

Der Siebenjährige Krieg begann 1756 als Auseinandersetzung mehrerer Großmächte, die sich rasch zu einem weltumspannenden Konflikt ausweitete. In Europa prägten besonders der Krieg zwischen Preußen und Österreich sowie das Ringen um Einflusssphären. Da der Krieg auch in Nordamerika, in der Karibik und in Indien ausgetragen wurde, veränderte er nachhaltig Machtverhältnisse: Großbritannien festigte seinen Einfluss, während Frankreich große koloniale Verluste hinnehmen musste. Für Preußen bedeutete das Kriegsende zwar schwere Belastungen, aber auch die Sicherung des zentralen territorialen Kerns (u. a. Schlesien).

Die Französische Revolution setzte 1789 ein und gilt als einer der entscheidenden Umbrüche der Neuzeit. Auslöser waren unter anderem Finanz- und Versorgungskrisen sowie eine zunehmende politische Blockade im Ancien Régime. Mit der Einberufung der Generalstände und Ereignissen wie dem Sturm auf die Bastille im Juli 1789 gewann die revolutionäre Bewegung rasch an Dynamik. In kurzer Zeit wurde die Monarchie grundlegend in Frage gestellt, und die Revolution radikalisierte sich in verschiedenen Phasen. Die Folgen reichten weit über Frankreich hinaus: Neue Ideen zu Rechten, Bürgerschaft und politischer Beteiligung prägten das Denken in Europa und lösten langfristige gesellschaftliche und politische Umwälzungen aus.

Am 2. Dezember 1804 ließ sich Napoleon im Rahmen der Krönung Napoleons I. zum Kaiser krönen. Damit wurde die politische Ordnung vom Konsulat zum Kaiserreich umgestaltet und Napoleons Machtanspruch symbolisch sowie institutionell gestärkt. Die Zeremonie in der Kathedrale Notre-Dame markierte einen klaren Schritt zur endgültigen Legitimierung seiner Herrschaft nach innen und zur Signalwirkung nach außen. Zugleich bedeutete der Übergang zum Empire die Vorbereitung weiterer Großkonflikte in Europa: In den folgenden Jahren prägten napoleonische Reformen und militärische Expansion das internationale System stark.

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1719
  • 1719 – Peter der Große gründet die Werftstadt Sankt Petersburg und fördert den Ausbau des Russischen Reichs im Rahmen seiner Reformen.
  • 1721 – Der Nystader Frieden zwischen Russland und Schweden beendet den Großen Nordischen Krieg.
  • 1733 – Beginn des Polnischen Erbfolgekriegs (1733–1738).
  • 1740 – Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs (1740–1748).
  • 1748 – Frieden von Aachen beendet den Österreichischen Erbfolgekrieg.
  • 1756 – Beginn des Siebenjährigen Krieges (1756–1763).
  • 1763 – Frieden von Paris beendet den Siebenjährigen Krieg.
  • 1774 – Friedrich der Große stirbt; sein Neffe Friedrich Wilhelm II. folgt ihm als preußischer König.
  • 1776 – Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten (4. Juli).
  • Frieden von Nystad (1721) beendete im Wesentlichen den Großen Nordischen Krieg zwischen dem Russischen Reich und dem schwedischen Königreich. Russland erhielt dabei erhebliche Gebiete im Baltikum und gewann damit strategisch wichtige Zugänge zum Meer. Der Vertrag gilt als wichtiger Einschnitt in der Aufstiegsphase Russlands zur europäischen Großmacht und schwächte Schwedens Stellung deutlich.

  • Siebenjähriger Krieg (ab 1756) war ein global ausgreifender Konflikt, der in Europa vor allem zwischen dem britisch geführten Bündnissystem und den Rivalen um Preußen sowie Österreich um Einfluss und Machtbalance drehte. Gleichzeitig spielten auch koloniale Auseinandersetzungen in Nordamerika und anderen Weltregionen eine große Rolle. Der Krieg veränderte die geopolitischen Kräfteverhältnisse nachhaltig und prägte spätere Reform- und Neuordnungsprozesse in mehreren beteiligten Staaten.

  • Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten (1776) markierte den formalen Schritt der dreizehn britischen Kolonien, sich von der britischen Herrschaft zu lösen. Das Dokument begründete die Abspaltung mit politischen und rechtlichen Argumenten und wurde zu einem Symbol für republikanische Ideen. In der Folge begann die offene militärische Phase des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs, die schließlich das Ende der britischen Kolonialherrschaft in diesem Gebiet besiegelte.

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1719
  • 1719: Schlacht von Glenshiel während des Jakobitenaufstands
  • 1721: Vertrag von Nystad beendet den Großen Nordischen Krieg
  • 1723: Vertrag von Sankt Petersburg (Ende des Russisch-Persischen Kriegs 1722–1723)
  • 1725: Tod von Zar Peter I. („der Große“) und Beginn der Herrschaft von Katharina I.
  • 1733: Beginn des Polnischen Erbfolgekriegs
  • 1735: Beginn des Russisch-Osmanischen Kriegs (1735–1739)
  • 1739: Vertrag von Belgrad beendet den Österreichisch-Osmanischen Krieg (1737–1739)
  • 1740: Tod Kaiser Karls VI. und Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs
  • 1744: Großbritannien erklärt Frankreich den Krieg
  • 1719 – Schlacht bei Glen Shiel (Glen Shiel): Im Jahr 1719 kam es im Zuge der letzten Phase der Jakobitenaufstände in Schottland zur Schlacht von Glen Shiel. Britische Regierungstruppen trafen dabei auf Kräfte, die dem Anspruch der Stuarts bzw. ihrer Unterstützer näherstanden. Die Auseinandersetzung gilt als einer der entscheidenden militärischen Rückschläge für die jakobitische Sache in dieser Spätphase des Aufstands und trug dazu bei, dass die Unterstützung für einen Stuart-Restaurationsversuch weiter abnahm.
  • 1740 – Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs: Mit dem Tod Kaiser Karls VI. im Jahr 1740 brach der Österreichische Erbfolgekrieg aus. Umstritten waren dabei vor allem die Erbansprüche der Habsburger und das Gleichgewicht der Macht in Mitteleuropa. Mehrere europäische Großmächte griffen ein, um eigene Interessen durchzusetzen, wodurch aus einer dynastischen Erbfolgefrage rasch ein umfassender Konflikt mit weitreichenden Folgen für Bündnisse, Territorien und die militärische Entwicklung in der Region wurde.
  • 1744 – Zweiter Schlesischer Krieg: 1744 verschärfte sich der Krieg in Mitteleuropa erneut: Der Zweite Schlesische Krieg war ein zentraler Bestandteil der Auseinandersetzungen im Rahmen des Österreichischen Erbfolgekriegs. Im Kern ging es um die Vorherrschaft in Schlesien und damit um strategisch bedeutende Gebiete sowie wirtschaftliche Ressourcen. Der Konflikt führte zu weiteren militärischen Bewegungen und Entscheidungen, die den Verlauf des größeren Krieges spürbar prägten.
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