Person Detail


FrauSymbol

Christine Albrand 1In der Ahnenforschung ist es wichtig zu berücksichtigen, dass Nachnamen im Laufe der Zeit variieren können. Dies kann auf Schreibfehler in alten Dokumenten oder Namensänderungen zurückzuführen sein. Auch wurden früher die Namen nach Gehör aufgeschrieben und man nahm die exakte Schreibweise nicht so genau .Daher sollten Sie alternative Schreibweisen und Variationen in Betracht ziehen.

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Geboren vor 213 Jahren, 3 Monaten, 26 Tagen

✲
19.06.18132 Hier ist entweder das Geburts- oder das Taufdatum vermerkt. In Kirchenbüchern ist oftmals nur das Taufdatum angegeben, was aber oft dem Geburtsdatum entspricht oder nur geringfügig später liegt. Samstag ♊ Zwillinge
Ochshausen, Kassel, Hessen, Deutschland
✞
24.01.18863 Hier ist entweder das Todes- oder das Datum der Bestattung vermerkt. 72 Jahre / 6 Monate
Ochshausen, Kassel, Hessen, Deutschland

Kinder (von Christine Albrand)

4Beispiel für die Sütterlin Schrift : Geschichteabhängig vom Geburtsdatum und Geburtsort der angezeigten Person werden hier historische und/oder ortsbezogene Informationen präsentiert: Wikipedia 1813 🔗

1.4.1815 Bismarck / Geburtstag

1. April: Otto Eduard Leopold von Bismarck wird als viertes von sechs Kindern des Gutsbesitzers Ferdinand von Bismarck und dessen Frau Wilhelmine Luise (geb. Mencken) in Schönhausen (Altmark) geboren. Außer ihm überleben nur der ältere Bruder Bernhard (1810-1893) und die jüngere Schwester Malwine (1827-1908) die ersten Jahre.

Bismarck Biographie (LeMo)

15.4.1815 Vulkanausbruch Tambora

Vulkanausbruch Tambora 1815 / Jahr ohne Sommer 1816

Der Vulkan gehörte zum damaligen niederländisch–Indien und befand sich auf der Insel Sumbawa nahe Bali. Der Ausbruch fand in mehreren Phasen in der ersten Hälfte des April 1815 statt. Noch in 2600 Kilometern Entfernung waren die Eruptionen zu hören. Die freigesetzten Kräfte entsprachen rund 170.000 Hiroshimabomben. 1500 Meter der höhe des Tambora wurde hinweg gesprengt. Pyroklastische Ströme, Tsunami und Ascheregen verwüsteten die Umgebung des Vulkans. Schätzungsweise 36.000 Menschen verloren im Umfeld des Vulkans ihr Leben, es gibt sogar Schätzungen von über 100.000 Toten. Durch die Wucht der Eruption schoss die Asche 43 km hoch in die Stratosphäre, also oberhalb der Troposphäre, wo das eigentliche tagtägliche Wettergeschehen statt findet. Dort konnte sie sich ungehindert ausbreiten. Innerhalb weniger Wochen hatte sie die Erde umrundet.

Der Ascheauswurf lag bei der unvorstellbaren Masse von über 100 Kubikkilometern. Beim Ausbruch des Eyjafjallajökull / Island im Jahre 2010 gelangte die im Vergleich zum Tambora winzige Masse von 0,14 Kubikkilometer Asche in die Atmosphäre. Einn weltumspannender Schleier aus Vulkanasche hatte sich in der Stratosphäre festgesetzt und reflektierte die Strahlen der Sonne. Das Klima kühlte sich dauerhaft ab und führte zu Missernten, Epidemien und Bürgeraufständen.

Wikipedia Vulkan Tambora

1816 Jahr ohne Sommer

Jahr ohne Sommer 1816 durch Vulkanausbruch Tambora

Der preußische Generalmajor und Militärhistoriker Carl von Clausewitz schrieb bei einer Reise durch das Rheinland im Frühjahr 1817: Ich sah stark geschwächtes Volk, kaum mehr menschlich, das auf der Suche nach halb verfaulten Kartoffeln über die Äcker lief. In den Gebieten des Niederrheins wirkten sich die steigenden Wassermassen des Rheines besonders schlimm aus. Deichbrüche waren an der Tagesordnung. Im Juli 1816 stieg der Pegel in Düsseldorf auf die Rekordmarke von 15408 Fuß. In diesem Sommermonat gab es nur einen heiteren Tag, dagegen 18 Regentage. An den anderen Julitagen war der Himmel bedeckt und zeigte permanente Regenneigung. Diese Wassermengen sorgten dafür, dass nicht nur der Rhein, sondern auch die zahlreichen anderen Flüsse und Rinnsale am Niederrhein über Monate hinweg Hochwasser führten und Felder und Wiesen überschwemmten. ein Dezernent der Regierung in Kleve befürchtete im Herbst 1816, dass die notleidenden Menschen „dem Gesetze den Gehorsam aufkündigen und auf alle Art nehmen, wo sie es finden können, um sich und ihren Kindern das Leben zu retten“. Man fürchtete „Verbrechen ohne Zahl“ und tatsächlich kam es verbreitet zu Plünderungen und Diebstählen.

In einer Chronik verzeichnete der Kempener Heinrich Goertsches im Winter 1816/17: Der Jammer über den armen Mann ist nicht zu beschreiben, alles ist verdorben, die Leute schrien um Brot.

Geschichtliche Ereignisse (generiert von ChatGPT)
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mit openai generiertes Bild im Stile von John Constable 1776 bis 1837
  • 1813: Völkerschlacht bei Leipzig
  • 1815: Schlacht bei Waterloo
  • 1830: Juli-Revolution in Frankreich
  • 1831: Beginn des Polnischen Novemberaufstands
  • 1848: Märzrevolution in den Staaten des Deutschen Bundes
  • 1853: Ausbruch des Krimkriegs
  • 1857: Indischer Aufstand (Sepoy-Rebellion) beginnt
  • 1861: Beginn des Amerikanischen Bürgerkriegs
  • 1871: Gründung des Deutschen Kaiserreichs
  • 1884: Berliner Kongokonferenz
  • Schlacht bei Leipzig (1813) : Als „Völkerschlacht“ ging sie in die Geschichte ein und markierte einen entscheidenden Wendepunkt in den Befreiungskriegen gegen Napoleon. In der umfangreichen Schlacht zwischen der französischen Armee und einer Koalition aus mehreren europäischen Staaten verloren die Truppen Napoleons stark an Rückhalt. Der Sieg der Koalition trug wesentlich dazu bei, dass Napoleons Herrschaft in Mitteleuropa weiter geschwächt wurde und der Weg für den anschließenden Rückzug der französischen Kräfte bereitet wurde.
  • Paulskirchenverfassung (1848/1849) : Nach der Märzrevolution entstand in der Frankfurter Paulskirche ein Parlament, das eine Verfassung ausarbeiten wollte, um Deutschland auf eine einheitliche Grundlage zu stellen. Die als „Paulskirchenverfassung“ bekannt gewordene Ausarbeitung sah weitreichende politische Reformen vor, darunter die Idee einer konstitutionellen Ordnung und eines gewählten Reichsoberhaupts. Obwohl die Verfassung am Ende nicht in Kraft trat, gilt sie als ein frühes und einflussreiches Symbol für bürgerliche Freiheitsrechte und den politischen Aufbruch im 19. Jahrhundert.
  • Kongo- und Afrikakonferenz von Berlin (1884/1885) : Die internationale Konferenz regelte Rahmenbedingungen für die europäische koloniale Expansion in Afrika, insbesondere im Hinblick auf Handel, Schifffahrt und Einflusszonen. Ziel war es, Konflikte zwischen europäischen Mächten zu reduzieren, indem „Besitzansprüche“ und deren Anerkennung nach bestimmten Kriterien koordiniert wurden. Die Beschlüsse wirkten sich langfristig stark auf die Aufteilung und politische Entwicklung großer Teile Afrikas aus und prägten damit die Geschichte des Kontinents nachhaltig.

Geburtsort: Ochshausen