Person Detail


Familienstammbaum : Nellesen
MannSymbol

Theodor Loerks 1In der Ahnenforschung ist es wichtig zu berücksichtigen, dass Nachnamen im Laufe der Zeit variieren können. Dies kann auf Schreibfehler in alten Dokumenten oder Namensänderungen zurückzuführen sein. Auch wurden früher die Namen nach Gehör aufgeschrieben und man nahm die exakte Schreibweise nicht so genau .Daher sollten Sie alternative Schreibweisen und Variationen in Betracht ziehen.

Geboren vor 221 Jahren, 9 Monaten, 17 Tagen

05.12.18042 Hier ist entweder das Geburts- oder das Taufdatum vermerkt. In Kirchenbüchern ist oftmals nur das Taufdatum angegeben, was aber oft dem Geburtsdatum entspricht oder nur geringfügig später liegt. Mittwoch ♐ Schütze
Appeldorn
Herkunft Vorname Theodor

Theodor :

Der Vorname Theodor stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Gottesgeschenk“ (von „theos“ für Gott und „doron“ für Geschenk). Der Name hat eine lange Tradition und war besonders in christlichen Ländern beliebt.

Bekannte Träger des Vornamens Theodor sind:

  • Theodor Fontane: Ein berühmter deutscher Schriftsteller und Dichter des 19. Jahrhunderts, bekannt für seine Romane und Balladen, insbesondere „Effi Briest“.
  • Theodor Heuss: Der erste Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, der von 1949 bis 1959 amtierte.
  • Theodor W. Adorno: Ein einflussreicher deutscher Philosoph, Soziologe und Musiktheoretiker, der zur Frankfurter Schule gehörte.
  • Theodore Roosevelt: Obwohl die englische Variante „Theodore“ verwendet wird, ist er ein bedeutender Träger des Namens. Er war der 26. Präsident der Vereinigten Staaten und bekannt für seine Politik des „Square Deal“ und seine Umweltinitiativen.
  • Theodor Herzl: Ein jüdischer Schriftsteller und Journalist, der als Begründer des modernen politischen Zionismus gilt.
von ChatGPT, einem KI-Modell von OpenAI, generiert.

Ehepartner / Partner :

3Beispiel für die Sütterlin Schrift : Geschichteabhängig vom Geburtsdatum und Geburtsort der angezeigten Person werden hier historische und/oder ortsbezogene Informationen präsentiert: Wikipedia 1804 🔗

11.10.1803 Barend Cornelis Koekkoek / Geburtstag

Barend Cornelis Koekkoek (* 11. Oktober 1803 in Middelburg, Königreich der Niederlande; † 5. April 1862 in Kleve) war ein niederländischer Landschaftsmaler, der 1834 nach Kleve kam. 1841 gründete er dort eine Zeichenakademie. Das Wirken Koekkoeks und seiner Schüler begründete die Klever Romantik. 1848 bezog Koekkoek mit seiner Familie ein für ihn von dem Klever Architekten Anton Weinhagen ausgeführtes Malerpalais. Das heute unter Denkmalschutz stehende Gebäude in Kleve wird seit 1960 als Museum genutzt. Es dient, nachdem das Museum Kurhaus Kleve 1997 das städtische Museum wurde, als Museum für die niederländische romantische Malerei rund um B.C. Koekkoek und seinen Kreis und ist heute das B.C. Koekkoek-Haus.

Wikipedia Koekkoek

1809 Hochwasser / Niederrhein/ Kalkar

Die schrecklichste aller Überschwemmungen in der hiesigen Gegend war im Jahre 1809. Am 28. Dezember 1808 war der Rhein zugefroren. Am 11. Januar 1809 trat Tauwetter und am 13. desselben Monats eine ebenso schnelle als furchtbare Überschwemmung ein, nachdem die Deiche zu Vynen, Obermörmter, Hönnepel, Till, Kellen und Griethausen durchbrochen worden waren. Am 14. Januar setzte plötzlich wieder Frost ein, der so stark war, daß der Rhein am 20. Januar wieder zufror und die weit überschwemmte Gegend mit einer dicken Eisdecke überzogen wurde. Am 25. Januar trat wieder Tauwetter ein und die Überschwemmung wurde noch schrecklicher als das erste Mal. Das Eis drohte alles zu zerstören und zerstörte auch wirklich alles, was sich seinem Laufe widersetzte. Viele Häuser wurden durch den Strom und das Eis fortgerissen und sehr viele stürzten ein. Eine ganz bedeutende Anzahl Vieh kam in den Fluten um. Das Wasser stieg so hoch, daß es ungefähr die vierte Stufe der i n n e r e n Treppe des Kalkarer Rathauses erreichte. Der Strom war selbst in Kalkar so stark, daß man z.B. in der Altcalcarerstraße Nachen nur mittels Taue, die man an den Häusern befestigt hatte, in die Stadt hineinziehen konnte.

13.1.1809 Johanna Sebus

Johanna Sebus (* 28. Dezember 1791 in Brienen; † 13. Januar 1809) aus Brienen bei Kleve am Niederrhein rettete bei einem Dammbruch zunächst ihre Mutter aus den Fluten des Rheins und kam dann ums Leben, als sie weiteren Menschen helfen wollte. Ihre Leiche wurde beim Abfließen des Wassers gefunden und auf dem Friedhof in Rindern beerdigt. 1872 wurde ihr Grab beim Bau einer neuen Kirche in das Gebäude integriert.

1812 Jüdische Familien in Goch


Juden wohnten bereits gegen Ende des 13.Jahrhunderts in Goch; auch nach den Pestpogromen von 1348/1349 lebten vermutlich einige wenige jüdische Familien am Ort. Eine jüdische Gemeinde lässt sich in Goch ab dem 16.Jahrhundert nachweisen. Wurden Gottesdienste zunächst in privaten Räumlichkeiten abgehalten, besaßen die Juden Gochs seit 1724 im Hause der Familie Heymann (Vossstraße) eine Synagoge.

Seit dem Jahre 1812 verfügte die Gemeinde dann über ein neues Synagogengebäude in der Herzogenstraße, das - nach einem Festzug durch den Ort - feierlich eingeweiht worden war. Die in französischer Sprache vorgetragenen Festrede des Präfekten huldigte pathetisch und patriotisch Kaiser Napoleon

1.4.1815 Bismarck / Geburtstag

1. April: Otto Eduard Leopold von Bismarck wird als viertes von sechs Kindern des Gutsbesitzers Ferdinand von Bismarck und dessen Frau Wilhelmine Luise (geb. Mencken) in Schönhausen (Altmark) geboren. Außer ihm überleben nur der ältere Bruder Bernhard (1810-1893) und die jüngere Schwester Malwine (1827-1908) die ersten Jahre.

Bismarck Biographie (LeMo)

15.4.1815 Vulkanausbruch Tambora

Vulkanausbruch Tambora 1815 / Jahr ohne Sommer 1816

Der Vulkan gehörte zum damaligen niederländisch–Indien und befand sich auf der Insel Sumbawa nahe Bali. Der Ausbruch fand in mehreren Phasen in der ersten Hälfte des April 1815 statt. Noch in 2600 Kilometern Entfernung waren die Eruptionen zu hören. Die freigesetzten Kräfte entsprachen rund 170.000 Hiroshimabomben. 1500 Meter der höhe des Tambora wurde hinweg gesprengt. Pyroklastische Ströme, Tsunami und Ascheregen verwüsteten die Umgebung des Vulkans. Schätzungsweise 36.000 Menschen verloren im Umfeld des Vulkans ihr Leben, es gibt sogar Schätzungen von über 100.000 Toten. Durch die Wucht der Eruption schoss die Asche 43 km hoch in die Stratosphäre, also oberhalb der Troposphäre, wo das eigentliche tagtägliche Wettergeschehen statt findet. Dort konnte sie sich ungehindert ausbreiten. Innerhalb weniger Wochen hatte sie die Erde umrundet.

Der Ascheauswurf lag bei der unvorstellbaren Masse von über 100 Kubikkilometern. Beim Ausbruch des Eyjafjallajökull / Island im Jahre 2010 gelangte die im Vergleich zum Tambora winzige Masse von 0,14 Kubikkilometer Asche in die Atmosphäre. Einn weltumspannender Schleier aus Vulkanasche hatte sich in der Stratosphäre festgesetzt und reflektierte die Strahlen der Sonne. Das Klima kühlte sich dauerhaft ab und führte zu Missernten, Epidemien und Bürgeraufständen.

Wikipedia Vulkan Tambora

23.4.1816 Niederrhein / Kleve

Am 23. April 1816 wurde der Kreis Kleve als einer von 29 Landkreisen der Provinz Jülich-Kleve-Berg, der späteren Rheinprovinz, gebildet. Ein königliches humanistisches Gymnasium wurde 1817 neu gegründet.

1816 Jahr ohne Sommer

Jahr ohne Sommer 1816 durch Vulkanausbruch Tambora

Der preußische Generalmajor und Militärhistoriker Carl von Clausewitz schrieb bei einer Reise durch das Rheinland im Frühjahr 1817: Ich sah stark geschwächtes Volk, kaum mehr menschlich, das auf der Suche nach halb verfaulten Kartoffeln über die Äcker lief. In den Gebieten des Niederrheins wirkten sich die steigenden Wassermassen des Rheines besonders schlimm aus. Deichbrüche waren an der Tagesordnung. Im Juli 1816 stieg der Pegel in Düsseldorf auf die Rekordmarke von 15408 Fuß. In diesem Sommermonat gab es nur einen heiteren Tag, dagegen 18 Regentage. An den anderen Julitagen war der Himmel bedeckt und zeigte permanente Regenneigung. Diese Wassermengen sorgten dafür, dass nicht nur der Rhein, sondern auch die zahlreichen anderen Flüsse und Rinnsale am Niederrhein über Monate hinweg Hochwasser führten und Felder und Wiesen überschwemmten. ein Dezernent der Regierung in Kleve befürchtete im Herbst 1816, dass die notleidenden Menschen „dem Gesetze den Gehorsam aufkündigen und auf alle Art nehmen, wo sie es finden können, um sich und ihren Kindern das Leben zu retten“. Man fürchtete „Verbrechen ohne Zahl“ und tatsächlich kam es verbreitet zu Plünderungen und Diebstählen.

In einer Chronik verzeichnete der Kempener Heinrich Goertsches im Winter 1816/17: Der Jammer über den armen Mann ist nicht zu beschreiben, alles ist verdorben, die Leute schrien um Brot.

Geschichtliche Ereignisse (generiert von ChatGPT)
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mit openai generiertes Bild im Stile von Caspar David Friedrich 1774 bis 1840
  • 1804: Napoleon Bonaparte krönt sich selbst zum Kaiser der Franzosen.
  • 1805: Schlacht bei Austerlitz, auch bekannt als die Drei-Kaiser-Schlacht.
  • 1807: Abschaffung des Sklavenhandels in Großbritannien durch den Slave Trade Act.
  • 1808: Beginn des Spanischen Unabhängigkeitskriegs gegen die französische Besatzung.
  • 1812: Beginn des Russlandfeldzugs Napoleons mit dem Einmarsch in Russland.
  • 1813: Völkerschlacht bei Leipzig, die entscheidende Niederlage Napoleons.
  • 1814: Erster Vertrag von Paris und Abdankung Napoleons.
  • 1815: Schlacht bei Waterloo und endgültige Niederlage Napoleons.
  • 1820: Unabhängigkeitserklärung von Kolumbien von Spanien.
  • 1821: Unabhängigkeit von Griechenland ausgerufen.
  • 1822: Brasilien erklärt seine Unabhängigkeit von Portugal.
  • 1829: Gründung der Metropolitan Police Service in London durch Sir Robert Peel.

1. Krönung Napoleons: Am 2. Dezember 1804 fand die Krönung von Napoleon Bonaparte zum Kaiser der Franzosen in der Kathedrale Notre-Dame in Paris statt. Diese Zeremonie markierte die Gründung des Ersten Französischen Kaiserreichs. Napoleon krönte sich selbst, was ein starkes Symbol seiner Macht und Autorität war und die traditionelle Rolle der Kirche in solchen Zeremonien herausforderte. Der Papst war anwesend, spielte jedoch eine untergeordnete Rolle, was Napoleons Anspruch auf unabhängige weltliche Autorität verstärkte. Die Krönung wurde von dem berühmten Maler Jacques-Louis David in einem ikonischen Gemälde festgehalten, das viele Details der prunkvollen Zeremonie zeigt.

2. Wiener Kongress: Der Wiener Kongress fand von September 1814 bis Juni 1815 statt. Er war eine internationale Konferenz europäischer Mächte mit dem Ziel, die politischen Verhältnisse Europas nach den Napoleonischen Kriegen neu zu ordnen. Führende Persönlichkeiten wie der österreichische Außenminister Fürst von Metternich und der britische Staatsmann Castlereagh prägten die Verhandlungen. Zu den wichtigsten Ergebnissen gehörte die Neuordnung vieler europäischer Grenzen und die Schaffung eines Gleichgewichts der Mächte, das jahrzehntelang erhalten bleiben sollte. Der Kongress betonte auch die Wiederherstellung und Stärkung traditioneller Monarchien und das Prinzip der Legitimität.

3. Griechischer Unabhängigkeitskrieg: Der Griechische Unabhängigkeitskrieg begann 1821 und dauerte bis 1829. Er richtete sich gegen die Herrschaft des Osmanischen Reiches und wurde von verschiedenen griechischen Gruppierungen durchgeführt, darunter der „Filiki Eteria“, einer geheimen Gesellschaft, die die Unabhängigkeit Griechenlands plante. Der Krieg wurde von aufsehenerregenden Massakern wie dem Massaker von Chios, aber auch von heldenhaften Ereignissen begleitet, die große Unterstützung aus europäischen Ländern und den USA fanden, inspiriert durch den Philhellenismus. Wichtige Schlachten fanden in Missolonghi und Navarino statt. Schließlich führte der Widerstand, unterstützt durch die Intervention der Mächte Russland, Großbritannien und Frankreich, zur Anerkennung der griechischen Unabhängigkeit im Vertrag von Konstantinopel 1832.


Geburtsort: Appeldorn