Familienstammbaum : Nellesen
Person Detail
Familienstammbaum : Nellesen
abhängig vom Geburtsdatum und Geburtsort der angezeigten Person werden hier historische und/oder ortsbezogene Informationen präsentiert: Wikipedia 1898 🔗 LeMo 1898 🔗
30.7.1898 Bismarck / Todestag
30. Juli: Otto von Bismarck stirbt in Friedrichsruh bei Hamburg. Bismarcks Tod erregt auch international solches Aufsehen, dass für die Dauer einer Woche allein in der Presse zuvor bestimmende Themen wie der spanisch-amerikanische Krieg gänzlich in den Hintergrund geraten.
Die Familie widersetzt sich dem Wunsch Kaiser Wilhelms II., den Leichnam nach Berlin zu überführen. Die Beisetzung findet gemäß Bismarcks Vorgaben in Friedrichsruh statt.
1905 Nobelpreis 1905
Der Nobelpreis für Physiologie oder Medizin wurde an Robert Koch verliehen. Koch wurde für seine bahnbrechenden Arbeiten zur Tuberkulose und die Entdeckung des Tuberkulose-Erregers Mycobacterium tuberculosis ausgezeichnet.
Sonsbeck
Die Selbständigkeit Sonsbecks begann am 14. Dezember 1320, als Graf Theodor von Cleve die Stadtrechte verlieh. Die Besiedlung des Gebiets begann vermutlich über 200 Jahre zuvor, da die frühere Ortsbezeichnung "Suangochesboch" bereits 862 urkundlich erwähnt wurde. Es gibt verschiedene Deutungen für den Ortsnamen: "Schweinebach" (vom lateinischen "sus"), "Bach des Schiedsmanns" (vom niederfränkischen "soneman") oder "alter Bach" (vom keltischen "seann"). Heute erinnert nur noch das schmale Tal der Sonsbecker Schweiz in Richtung Labbeck an den namensgebenden Bach, dessen Quelle längst versiegt ist.
In der Antike errichteten die Römer einen Wachturm auf dem Balberg in der Sonsbecker Schweiz, um die Heerstraße zwischen Vetera (nahe dem heutigen Xanten) und Blerick (Niederlande) zu sichern. Später wurde dieser Turm zur Wehr- und Wohnburg der klevischen Grafen und Herzöge ausgebaut. Der 1417 errichtete Rundturm, heute als "Römerturm" bekannt, ist bis heute erhalten geblieben.
Im Jahre 1787 hat Sonsbeck 272 Häuser und 1450 Einwohner, Im Jahre 1931: 1959 Einwohner, Kath. 1.823, Ev. 126, Israelisch 10
Geschichtliche Ereignisse (generiert von ChatGPT)
Der Inhalt wurde von ChatGPT, einem KI-Modell von OpenAI, generiert. Wir empfehlen, den Inhalt auf Richtigkeit und Relevanz zu überprüfen.- 15. Februar 1898: Untergang der US-amerikanischen USS Maine im Hafen von Havanna.
- 25. April 1898: Die USA erklären Spanien den Krieg (Beginn des Spanisch-Amerikanischen Krieges).
- 1. Mai 1898: Seeschlacht von Manila (Schlacht von Manila Bay) zugunsten der USA.
- 1. Juli 1898: Schlacht von San Juan Hill im Spanisch-Amerikanischen Krieg.
- 3. Juli 1898: Seeschlacht von Santiago de Cuba (Niederlage der spanischen Flotte).
- 7. Juli 1898: Annexion des Königreichs Hawaii durch die USA.
- 2. September 1898: Schlacht von Omdurman (Niederlage der Mahdisten im Mahdi-Aufstand).
- 21. September 1898: Ende der „Hundert-Tage-Reformen“ in China und Sturz der Reformkräfte durch den Hof.
- 10. Dezember 1898: Unterzeichnung des Vertrags von Paris zwischen den USA und Spanien.
- Am 15. Februar 1898 sank das US-Linienschiff USS Maine im Hafen von Havanna. Eine Explosion an Bord tötete 260 Seeleute und löste in den USA eine starke politische und öffentliche Erregung aus. Da die genauen Ursachen zunächst unklar blieben, wurden Vermutungen über eine spanische Sabotage besonders laut; zusammen mit dem damaligen Ton der Presse wurde das Ereignis zu einem wichtigen Auslöser für die Eskalation zwischen den USA und Spanien. Der Vorfall gilt daher vielfach als unmittelbarer Stimmungsmacher für den Beginn des Spanisch-Amerikanischen Krieges.
- Am 3. Juli 1898 kam es zur Schlacht von Santiago de Cuba, einer der entscheidenden Seeschlachten des Spanisch-Amerikanischen Krieges. US-Kriegsschiffe griffen den spanischen Verband unter Admiral Pascual Cervera an, der zuvor in der Bucht von Santiago de Cuba festgesetzt worden war. In der Konfrontation wurden die spanischen Schiffe überwiegend zerstört; das Gefecht beendete damit effektiv die handlungsfähige Flotte Spaniens in diesem Kriegsschauplatz. Der Sieg der USA hatte große strategische Bedeutung, weil er den Druck auf Spanien erhöhte und den Kriegsverlauf spürbar in Richtung einer baldigen Entscheidung verschob.
- Mit dem Vertrag von Paris, unterzeichnet am 10. Dezember 1898, wurde der Spanisch-Amerikanische Krieg offiziell beendet. Der Vertrag von Paris (1898) regelte vor allem die Neuordnung kolonialer Besitzungen: Spanien trat Puerto Rico und Guam an die USA ab und verzichtete auf die Philippinen, die ebenfalls unter US-Verwaltung gerieten. Für Kuba sah der Vertrag eine formale Unabhängigkeit vor, allerdings wurde der Einfluss der USA in den Folgejahren durch weitere Bestimmungen stark abgesichert. Insgesamt gilt der Vertrag als Zäsur, weil er die USA deutlich stärker als Weltmacht positionierte und die Machtverhältnisse in der Karibik und im Pazifik nachhaltig veränderte.