Familienstammbaum : Nellesen
Person Detail
Familienstammbaum : Nellesen
abhängig vom Geburtsdatum und Geburtsort der angezeigten Person werden hier historische und/oder ortsbezogene Informationen präsentiert: Wikipedia 1780 🔗
1780 18. Jahrhundert Tagelöhner
Ein Tagelöhner war eine Person, die in einer landwirtschaftlichen oder handwerklichen Tätigkeit arbeitete und für ihre Arbeit täglich entlohnt wurde. Im 18. Jahrhundert, besonders in ländlichen Gegenden, waren viele Menschen Tagelöhner. Ihre Beschäftigung war oft unregelmäßig und saisonal, abhängig von den Bedürfnissen der Bauernhöfe oder Handwerksbetriebe. Die Arbeitsbedingungen für Tagelöhner waren oft hart. Sie erhielten in der Regel kein festes Gehalt, sondern wurden für die Anzahl der Tage bezahlt, die sie gearbeitet hatten. Dies führte zu Unsicherheit und Schwankungen im Einkommen, insbesondere in Zeiten, in denen es weniger Arbeit gab, wie im Winter. Tagelöhner führten eine einfache Lebensweise und ihre Kleidung und Ernährung waren oft bescheiden. Sie arbeiteten oft auf den Feldern, in der Ernte, bei landwirtschaftlichen Arbeiten oder in Handwerksbetrieben. Da ihre Arbeit saisonal und unregelmäßig war, mussten sie oft zusätzliche Einkommensquellen finden, um über die Runden zu kommen. Die soziale Stellung von Tagelöhnern war oft niedrig, und sie gehörten zu den einfacheren Schichten der Gesellschaft. Sie hatten begrenzten Einfluss und Zugang zu Bildung und sozialen Möglichkeiten. Tagelöhner lebten oft in bescheidenen Verhältnissen und hatten wenig finanzielle Sicherheit. Insgesamt waren Tagelöhner ein wichtiger Bestandteil der Wirtschaft im 18. Jahrhundert, insbesondere in der Landwirtschaft. Sie erfüllten eine wichtige Rolle bei der Erledigung saisonaler Arbeiten und trugen zur Lebensmittelproduktion bei, hatten jedoch oft mit wirtschaftlichen Unsicherheiten zu kämpfen.
1.1784 Hochwasser am Rhein / Eisflut
Der extreme Winter von 1783/1784 auf der nördlichen Hemisphäre gilt als einer der härtesten überhaupt in Mitteleuropa, war aber auch in Nordamerika und Asien ungewöhnlich. Ihm folgten extreme Überschwemmungen im Februar und März 1784 in Mitteleuropa, die als eine der größten Naturkatastrophen der frühen Neuzeit in dieser Region angesehen werden. Die Ursache dafür wird in besonders schwefelreichen oder besonders heftigen und aschereichen vulkanischen Eruptionen gesehen, die sich in Island ereigneten.
Das Hochwasser von 1784 (Februar) gilt als eine der größten Naturkatastrophen in Mitteleuropa. Ganze Täler wurden verwüstet, zahlreiche Brücken zerstört. Es wird auch als "Jahrhundert-Eisgang" oder "Eisflut" bezeichnet. Köln wurde von einem beispiellosen Hochwasser heimgesucht. Der Rhein zuvor gefroren. Die Kombination aus Schneeschmelze und aufbrechendem Eis führte zu einem Rekordpegel von 13,55 Metern – im Vergleich dazu beträgt der Normalpegel 3,48 Meter. Die Fluten trieben schwere Eisschollen mit sich, die Ufergebiete wurden verwüstet und Schiffe zerstört. Einige Gebäude, inklusive Befestigungsanlagen, stürzten infolge des Eisschollendrucks ein. Es gab 65 Todesopfer. In Bonn Beuel überstanden nur wenige Gebäude mit Steinfundament den Eisstoß; Fachwerkhäuser wurden weggespült. Die alte bergische Stadt Mülheim am Rhein, heute ein Kölner Stadtteil, wurde völlig zerstört. Sogar die Bäume im berühmten Nussbaumwald auf der Namedyer Werth wurden oberhalb ihrer Wurzeln durch die Eisschollen abgeschnitten.
28.12.1791 Johanna Sebus
Johanna Sebus (* 28. Dezember 1791 in Brienen; † 13. Januar 1809) aus Brienen bei Kleve am Niederrhein rettete bei einem Dammbruch zunächst ihre Mutter aus den Fluten des Rheins und kam dann ums Leben, als sie weiteren Menschen helfen wollte. Ihre Leiche wurde beim Abfließen des Wassers gefunden und auf dem Friedhof in Rindern beerdigt. 1872 wurde ihr Grab beim Bau einer neuen Kirche in das Gebäude integriert. Sonsbeck
Die Selbständigkeit Sonsbecks begann am 14. Dezember 1320, als Graf Theodor von Cleve die Stadtrechte verlieh. Die Besiedlung des Gebiets begann vermutlich über 200 Jahre zuvor, da die frühere Ortsbezeichnung "Suangochesboch" bereits 862 urkundlich erwähnt wurde. Es gibt verschiedene Deutungen für den Ortsnamen: "Schweinebach" (vom lateinischen "sus"), "Bach des Schiedsmanns" (vom niederfränkischen "soneman") oder "alter Bach" (vom keltischen "seann"). Heute erinnert nur noch das schmale Tal der Sonsbecker Schweiz in Richtung Labbeck an den namensgebenden Bach, dessen Quelle längst versiegt ist.
In der Antike errichteten die Römer einen Wachturm auf dem Balberg in der Sonsbecker Schweiz, um die Heerstraße zwischen Vetera (nahe dem heutigen Xanten) und Blerick (Niederlande) zu sichern. Später wurde dieser Turm zur Wehr- und Wohnburg der klevischen Grafen und Herzöge ausgebaut. Der 1417 errichtete Rundturm, heute als "Römerturm" bekannt, ist bis heute erhalten geblieben.
Im Jahre 1787 hat Sonsbeck 272 Häuser und 1450 Einwohner, Im Jahre 1931: 1959 Einwohner, Kath. 1.823, Ev. 126, Israelisch 10
Geschichtliche Ereignisse (generiert von ChatGPT)
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- 1783: Unterzeichnung des Vertrags von Paris (Ende des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs)
- 1789: Beginn der Französischen Revolution
- 1799: Staatsstreich des 18. Brumaire (Napoleon übernimmt die Macht)
- 1804: Ausrufung des Kaiserreichs Frankreich (Napoleon wird Kaiser)
- 1812: Beginn des Feldzugs Napoleons gegen Russland
- 1815: Kongress von Wien (Neuordnung Europas nach den Napoleonischen Kriegen)
- 1830: Juli-Revolution in Frankreich
- 1848: Märzrevolution in Deutschland (Revolutionswelle in Europa)
- 1854: Beginn des Krimkriegs
1789 begann die Französische Revolution mit dem Zusammenbruch der alten Herrschaftsordnung in Frankreich. Auslöser waren u. a. finanzielle Krisen, eine gespannte soziale Lage und der Streit um die Vertretung von Ständen. Mit der Einberufung der Generalstände und später der Sturm auf die Bastille geriet das Königreich in einen grundlegenden Umbruch. In den folgenden Jahren wurden zentrale Rechte neu formuliert, Machtverhältnisse radikal verändert und es kam zu intensiven politischen Konflikten, die bis in die Zeit der Schreckensherrschaft reichten.
Nach der Niederlage Napoleons fand 1814/1815 der Wiener Kongress statt. Die europäischen Großmächte versuchten, die politische Landkarte nach den napoleonischen Kriegen neu zu ordnen und einen erneuten Großmachtkonflikt zu verhindern. Im Mittelpunkt standen die Wiederherstellung bzw. Neuordnung von Territorien, das Prinzip der Kräftebalance und die Stabilisierung monarchischer Strukturen. Ergebnisse und Vereinbarungen prägten die internationale Ordnung in vielen Teilen Europas über Jahrzehnte.
In den Jahren 1848/1849 kam es zu den Revolutionen von 1848/49, die auch in den deutschen Staaten einen starken Impuls erhielten. Forderungen nach Grundrechten, einer modernen Verfassung und mehr politischer Teilhabe trafen auf die Frage, wie ein geeintes Deutschland organisiert werden sollte. Besonders bedeutend war die Arbeit der Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche an einer demokratischen Reichsverfassung. Trotz großer Hoffnungen scheiterte der Versuch jedoch letztlich, weil unterschiedliche Interessen, militärischer Widerstand und politische Uneinigkeit eine Durchsetzung verhinderten.