Familienstammbaum : Nellesen
Person Detail
Familienstammbaum : Nellesen
abhängig vom Geburtsdatum und Geburtsort der angezeigten Person werden hier historische und/oder ortsbezogene Informationen präsentiert: Wikipedia 1675 🔗
20.12.1679 Johann Moritz Fürst von Nassau-Siegen / Todestag
Johann Moritz Fürst von Nassau-Siegen, niederländisch Johan Maurits van Nassau-Siegen, genannt: „Der Brasilianer“, (* 17. Juni oder 18. Juni 1604 in Dillenburg; † 20. Dezember 1679 in Berg und Tal im Ortsteil Hau der Gemeinde Bedburg-Hau) war ein niederländischer Feldmarschall.
Geboren als Sohn des Grafen Johann VII. von Nassau-Dillenburg, entstammte er dem weitverzweigten Nassauer Fürstengeschlecht, aus dem auch das Haus Oranien hervorging. 1652 wurde er in den Reichsfürstenstand erhoben.
1647 ernannte ihn der Kurfürst zu seinem Statthalter in Kleve und Mark, ab 1658 auch von Minden. Als niederländischer Kommandant der rechtsrheinischen Festungen und als brandenburgischer Statthalter hatte Johann Moritz somit eine Doppelfunktion inne, die ihn zu einem Garanten der Stabilität der westlichen Territorien Brandenburgs machte.
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Johann Moritz von Nassau / Wikipedia
Geschichtliche Ereignisse (generiert von ChatGPT)
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- 1675 – Der Beginn des Großen Türkenkriegs (Krieg zwischen dem Osmanischen Reich und dem Heiligen Römischen Reich).
- 1676 – Die Schlacht bei Oranienbaum (Schlacht im Rahmen des Holländischen Krieges).
- 1677 – Ludwig XIV. beginnt den Pfälzischen Krieg gegen die Niederlande (Entscheidungen im Rahmen der europäischen Machtpolitik).
- 1678 – Der Frieden von Nimwegen wird zwischen Frankreich und den verbündeten Staaten geschlossen.
- 1679 – In England wird der Exclusion Bill-Versuch zur Ausschließung des Herzogs von York aus der Thronfolge angestoßen.
- 1681 – Der Vertrag von Regensburg wird geschlossen und stärkt die habsburgische Position im Reich.
- 1683 – Zweite Belagerung Wiens; Beginn der türkischen Offensive gegen das Habsburgerreich.
- 1689 – Beginn des Pfälzischen Erbfolgekriegs (für die europäische Bühne entscheidend).
- 1697 – Der Friede von Rijswijk beendet den Neunjährigen Krieg zwischen Frankreich und der Großen Allianz.
Der Frieden von Nimwegen wurde 1678/1679 nach einem langen Krieg zwischen dem habsburgisch-spanischen Lager und dem Frankreich Ludwigs XIV. geschlossen. Zentrale Folge war die Beendigung der Auseinandersetzungen in vielen Teilen West- und Mitteleuropas. Der Frieden regelte unter anderem Gebietsfragen und Schwächungen der beteiligten Mächte und markierte damit einen wichtigen Wendepunkt in den Konflikten des späten 17. Jahrhunderts.
Im Jahr 1683 erreichte die Zweite Türkenbelagerung Wiens ihren Höhepunkt, als das Osmanische Reich die habsburgische Residenzstadt Wien belagerte. Nach mehreren Wochen erfolgte die entscheidende Entsatzschlacht mit verbündeten Truppen, was die Belagerung beendete. Das Ereignis galt in Europa als symbolisch bedeutsam: Es stabilisierte die habsburgische Position im Donauraum und prägte das sicherheitspolitische Denken der Zeit nachhaltig.
Mit dem Vertrag von Rijswijk wurde 1697 der Konflikt des „Neunjährigen Krieges“ zwischen Frankreich und einer Koalition europäischer Mächte (u. a. England/Niederlande und Habsburg) weitgehend beendet. Der Vertrag stellte eine Neuordnung der gegenseitigen Ansprüche und Besitzverhältnisse her, insbesondere in den Grenzregionen. Für Frankreich bedeutete er eine Einschränkung expansiver Ziele, während zugleich die Weichen für die spätere Kräftebalance in Europa gestellt wurden.