Familienstammbaum : Nellesen
Person Detail
Familienstammbaum : Nellesen
abhängig vom Geburtsdatum und Geburtsort der angezeigten Person werden hier historische und/oder ortsbezogene Informationen präsentiert: Wikipedia 1799 🔗
13.12.1797 Heinrich Heine
Christian Johann Heinrich Heine (* 13. Dezember 1797 als Harry Heine in Düsseldorf, Herzogtum Berg; † 17. Februar 1856 in Paris) war einer der bedeutendsten deutschen Dichter, Schriftsteller und Journalisten des 19. Jahrhunderts.
Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
Daß ich so traurig bin;
Ein Mährchen aus alten Zeiten,
Das kommt mir nicht aus dem Sinn.
Die Luft ist kühl und es dunkelt,
Und ruhig fließt der Rhein;
Der Gipfel des Berges funkelt
Im Abendsonnenschein.
Die schönste Jungfrau sitzet
Dort oben wunderbar
Ihr gold’nes Geschmeide blitzet,
Sie kämmt ihr gold’nes Haar.
Sie kämmt es mit gold’nem Kamme,
Und singt ein Lied dabei;
Das hat eine wundersame,
Gewaltige Melodei.
Den Schiffer im kleinen Schiffe
Ergreift es mit wildem Weh;
Er schaut nicht die Felsenriffe,
Er schaut nur hinauf in die Höh’.
Ich glaube, die Wellen verschlingen
Am Ende Schiffer und Kahn;
Und das hat mit ihrem Singen
Die Lore-Ley gethan.
11.10.1803 Barend Cornelis Koekkoek / Geburtstag
Barend Cornelis Koekkoek (* 11. Oktober 1803 in Middelburg, Königreich der Niederlande; † 5. April 1862 in Kleve) war ein niederländischer Landschaftsmaler, der 1834 nach Kleve kam. 1841 gründete er dort eine Zeichenakademie. Das Wirken Koekkoeks und seiner Schüler begründete die Klever Romantik. 1848 bezog Koekkoek mit seiner Familie ein für ihn von dem Klever Architekten Anton Weinhagen ausgeführtes Malerpalais. Das heute unter Denkmalschutz stehende Gebäude in Kleve wird seit 1960 als Museum genutzt. Es dient, nachdem das Museum Kurhaus Kleve 1997 das städtische Museum wurde, als Museum für die niederländische romantische Malerei rund um B.C. Koekkoek und seinen Kreis und ist heute das B.C. Koekkoek-Haus.
Geschichtliche Ereignisse (generiert von ChatGPT)
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- 1799: Napoleon Bonaparte putscht sich an die Macht in Frankreich (18. Brumaire) und beendet das Direktorium.
- 1800: Zweiter Koalitionskrieg zwischen Frankreich und verschiedenen europäischen Mächten.
- 1801: Vereinigtes Königreich und Irland schließen sich zum Vereinigten Königreich von Großbritannien und Irland zusammen.
- 1803: Die Vereinigten Staaten erwerben das Louisiana-Territorium von Frankreich.
- 1804: Napoleon wird zum Kaiser der Franzosen gekrönt.
- 1805: Schlacht bei Austerlitz, bedeutender Sieg Napoleons über Russland und Österreich.
- 1806: Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation endet durch die Abdankung von Kaiser Franz II.
- 1812: Napoleon beginnt den Russlandfeldzug.
- 1814: Napoleon wird nach seiner Abdankung auf die Insel Elba verbannt.
- 1815: Napoleon kehrt für die Herrschaft der Hundert Tage zurück und wird nach der Niederlage bei Waterloo nach St. Helena verbannt.
- 1821: Griechischer Unabhängigkeitskrieg beginnt gegen das Osmanische Reich.
- 1824: Erste Linie der Stockton and Darlington Railway, der ersten Eisenbahn für den öffentlichen Verkehr, wird in England eröffnet.
Napoleon Bonaparte putschte sich am 9. November 1799 durch den Staatsstreich des 18. Brumaire VIII an die Macht. Der Staatsstreich führte zur Gründung des Konsulats, einer neuen Regierungsform in Frankreich, und markierte das Ende der Französischen Revolution. Durch geschickte politische und militärische Manöver sicherte Napoleon seine Position und begann eine Reihe von Reformen, die Frankreich tiefgreifend veränderten. Er schuf beispielsweise den Code civil, auch bekannt als Code Napoléon, der bis heute Grundlage vieler Rechtssysteme ist.
Am 2. Dezember 1804 krönte sich Napoleon Bonaparte in Notre-Dame de Paris zum Kaiser der Franzosen. Diese Krönung symbolisierte Napoleons Aufstieg zur unangefochtenen Herrschaft über Frankreich und verstärkte die Monarchie nach dem Ende der Republik. Die Zeremonie war prachtvoll und wurde in Anwesenheit von Papst Pius VII. vollzogen, obwohl Napoleon sich selbst die Krone aufsetzte, was als Zeichen seiner Unabhängigkeit und Macht interpretiert wurde. Dies führte zu einer Reihe von Napoleonischen Kriegen, die Europa in einem Zustand dauerhafter Konflikte hielten.
Am 24. August 1814 begann der Wiener Kongress, der darauf abzielte, nach den Napoleonischen Kriegen eine neue europäische Friedensordnung zu schaffen. Vertreter von mehr als 200 Staaten, Fürstentümern und Städten kamen zusammen, um territoriale Neuordnungen und politische Verhältnisse zu diskutieren. Die wichtigsten Teilnehmer waren Österreich, Preußen, Russland und Großbritannien. Der Kongress führte zur Restauration vieler Monarchien und zur Neuverteilung von Gebieten, was langfristig die politischen Verhältnisse in Europa stabilisierte, wenngleich Spannungen und Konfliktpotenziale blieben.