Familienstammbaum : Nellesen
Person Detail
Familienstammbaum : Nellesen
abhängig vom Geburtsdatum und Geburtsort der angezeigten Person werden hier historische und/oder ortsbezogene Informationen präsentiert: Wikipedia 1808 🔗
1809 Hochwasser / Niederrhein/ Kalkar
Die schrecklichste aller Überschwemmungen in der hiesigen Gegend war im Jahre 1809. Am 28. Dezember 1808 war der Rhein zugefroren. Am 11. Januar 1809 trat Tauwetter und am 13. desselben Monats eine ebenso schnelle als furchtbare Überschwemmung ein, nachdem die Deiche zu Vynen, Obermörmter, Hönnepel, Till, Kellen und Griethausen durchbrochen worden waren. Am 14. Januar setzte plötzlich wieder Frost ein, der so stark war, daß der Rhein am 20. Januar wieder zufror und die weit überschwemmte Gegend mit einer dicken Eisdecke überzogen wurde. Am 25. Januar trat wieder Tauwetter ein und die Überschwemmung wurde noch schrecklicher als das erste Mal. Das Eis drohte alles zu zerstören und zerstörte auch wirklich alles, was sich seinem Laufe widersetzte. Viele Häuser wurden durch den Strom und das Eis fortgerissen und sehr viele stürzten ein. Eine ganz bedeutende Anzahl Vieh kam in den Fluten um. Das Wasser stieg so hoch, daß es ungefähr die vierte Stufe der i n n e r e n Treppe des Kalkarer Rathauses erreichte. Der Strom war selbst in Kalkar so stark, daß man z.B. in der Altcalcarerstraße Nachen nur mittels Taue, die man an den Häusern befestigt hatte, in die Stadt hineinziehen konnte.
13.1.1809 Johanna Sebus
Johanna Sebus (* 28. Dezember 1791 in Brienen; † 13. Januar 1809) aus Brienen bei Kleve am Niederrhein rettete bei einem Dammbruch zunächst ihre Mutter aus den Fluten des Rheins und kam dann ums Leben, als sie weiteren Menschen helfen wollte. Ihre Leiche wurde beim Abfließen des Wassers gefunden und auf dem Friedhof in Rindern beerdigt. 1872 wurde ihr Grab beim Bau einer neuen Kirche in das Gebäude integriert.
1812 Jüdische Familien in Goch
Juden wohnten bereits gegen Ende des 13.Jahrhunderts in Goch; auch nach den Pestpogromen von 1348/1349 lebten vermutlich einige wenige jüdische Familien am Ort. Eine jüdische Gemeinde lässt sich in Goch ab dem 16.Jahrhundert nachweisen. Wurden Gottesdienste zunächst in privaten Räumlichkeiten abgehalten, besaßen die Juden Gochs seit 1724 im Hause der Familie Heymann (Vossstraße) eine Synagoge.
Seit dem Jahre 1812 verfügte die Gemeinde dann über ein neues Synagogengebäude in der Herzogenstraße, das - nach einem Festzug durch den Ort - feierlich eingeweiht worden war. Die in französischer Sprache vorgetragenen Festrede des Präfekten huldigte pathetisch und patriotisch Kaiser Napoleon
Geschichtliche Ereignisse (generiert von ChatGPT)
Der Inhalt wurde von ChatGPT, einem KI-Modell von OpenAI, generiert. Wir empfehlen, den Inhalt auf Richtigkeit und Relevanz zu überprüfen.- 1808: Beginn des Spanischen Unabhängigkeitskrieges gegen Napoleon
- 1812: Beginn des Russlandfeldzugs Napoleons
- 1813: Schlacht bei Leipzig (Völkerschlacht)
- 1814: Abdankung Napoleons und Ende der Herrschaft der „Hundert Tage“
- 1815: Wiener Kongress und Neuordnung Europas
- 1815: Schlacht von Waterloo und endgültige Niederlage Napoleons
- 1817: Ermordung des Schriftstellers August von Kotzebue in Deutschland
- 1830: Französische Julirevolution
- 1833: Aufhebung der Test Acts im Vereinigten Königreich
1808 kam es in Spanien zum Ausbruch des Spanischen Unabhängigkeitskriegs. Nachdem Napoleon im Zuge seiner Vorherrschaftspolitik den Bourbonenhof auswechseln ließ und französische Truppen in Spanien präsent waren, entluden sich zunächst lokale Erhebungen und entwickelten sich schnell zu einem landesweiten Widerstand. Der Konflikt band große Teile der napoleonischen Streitkräfte, verschärfte die Instabilität in Europa und prägte damit den Verlauf der Napoleonischen Kriege bis weit über die Iberische Halbinsel hinaus.
Am 16. bis 19. Oktober 1813 fand die Völkerschlacht bei Leipzig statt, eine der entscheidenden Großschlachten der Befreiungskriege gegen Napoleon. In der sogenannten „Völkerschlacht“ trafen zahlreiche Armeen der Anti-Napoleonischen Koalition auf Napoleons Heer; die Überlegenheit der Koalition zeigte sich nicht zuletzt darin, dass sie den Gegner zunehmend einkreiste und schließlich zum Rückzug zwang. Für die europäische Politik hatte die Schlacht weitreichende Folgen: Sie gilt als Wendepunkt, der Napoleons Macht in Mitteleuropa nachhaltig schwächte und den Weg für weitere Koalitionssiege ebnete.
Am 27. Mai 1832 wurde auf dem Hambacher Schloss das Hambacher Fest gefeiert, ein bedeutendes Ereignis der liberalen und nationalen Bewegung im Deutschen Bund. Bei dem Treffen aus Republikanern, Demokraten und Liberalen wurden Symbole wie Schwarz-Rot-Gold popularisiert und politische Forderungen nach mehr Bürgerrechten, nationaler Einheit und Verfassungsstaatlichkeit laut. Obwohl die Veranstaltung zunächst als große Demonstration auftrat, führte sie im Nachgang zu staatlichen Gegenmaßnahmen und trug zur Radikalisierung bzw. intensiveren Überwachung der Opposition in den folgenden Jahren bei.