Person Detail


Familienstammbaum : Nellesen
MannSymbol

Hermann Ingenwert 1In der Ahnenforschung ist es wichtig zu berücksichtigen, dass Nachnamen im Laufe der Zeit variieren können. Dies kann auf Schreibfehler in alten Dokumenten oder Namensänderungen zurückzuführen sein. Auch wurden früher die Namen nach Gehör aufgeschrieben und man nahm die exakte Schreibweise nicht so genau .Daher sollten Sie alternative Schreibweisen und Variationen in Betracht ziehen.

Geboren vor 217 Jahren, 6 Monaten, 13 Tagen

30.11.18082 Hier ist entweder das Geburts- oder das Taufdatum vermerkt. In Kirchenbüchern ist oftmals nur das Taufdatum angegeben, was aber oft dem Geburtsdatum entspricht oder nur geringfügig später liegt. Mittwoch ♐ Schütze
Uedem
Herkunft Vorname Hermann

Hermann :

Der Vorname Hermann hat germanische Wurzeln und bedeutet so viel wie "Krieger" oder "Mann des Heeres". Er ist abgeleitet von den althochdeutschen Worten "heri" (Heer) und "man" (Mann).

Bekannte Träger des Vornamens Hermann:

  • Hermann Hesse: Ein bedeutender deutscher Schriftsteller und Dichter, der 1946 den Nobelpreis für Literatur erhielt. Zu seinen bekanntesten Werken gehören "Der Steppenwolf" und "Siddhartha".
  • Hermann Göring: Ein führender Politiker und Militärführer im Dritten Reich, der eine Schlüsselrolle im NS-Regime spielte.
  • Hermann Maier: Ein österreichischer Skirennläufer und zweifacher Olympiasieger, der unter dem Spitznamen "Herminator" bekannt ist.
  • Hermann von Helmholtz: Ein bedeutender deutscher Physiker und Physiologe, der wichtige Beiträge in verschiedenen wissenschaftlichen Bereichen leistete, darunter in der Thermodynamik und der Physiologie des Sehens und Hörens.
  • Hermann Oberth: Ein Pionier der Raketentechnik und der Raumfahrt, dessen Arbeiten maßgeblich zur Entwicklung der modernen Raumfahrt beitrugen.
von ChatGPT, einem KI-Modell von OpenAI, generiert.



abhängig vom Geburtsdatum und Geburtsort der angezeigten Person werden hier historische und/oder ortsbezogene Informationen präsentiert: Wikipedia 1808 🔗

1809 Hochwasser / Niederrhein/ Kalkar

Die schrecklichste aller Überschwemmungen in der hiesigen Gegend war im Jahre 1809. Am 28. Dezember 1808 war der Rhein zugefroren. Am 11. Januar 1809 trat Tauwetter und am 13. desselben Monats eine ebenso schnelle als furchtbare Überschwemmung ein, nachdem die Deiche zu Vynen, Obermörmter, Hönnepel, Till, Kellen und Griethausen durchbrochen worden waren. Am 14. Januar setzte plötzlich wieder Frost ein, der so stark war, daß der Rhein am 20. Januar wieder zufror und die weit überschwemmte Gegend mit einer dicken Eisdecke überzogen wurde. Am 25. Januar trat wieder Tauwetter ein und die Überschwemmung wurde noch schrecklicher als das erste Mal. Das Eis drohte alles zu zerstören und zerstörte auch wirklich alles, was sich seinem Laufe widersetzte. Viele Häuser wurden durch den Strom und das Eis fortgerissen und sehr viele stürzten ein. Eine ganz bedeutende Anzahl Vieh kam in den Fluten um. Das Wasser stieg so hoch, daß es ungefähr die vierte Stufe der i n n e r e n Treppe des Kalkarer Rathauses erreichte. Der Strom war selbst in Kalkar so stark, daß man z.B. in der Altcalcarerstraße Nachen nur mittels Taue, die man an den Häusern befestigt hatte, in die Stadt hineinziehen konnte.

13.1.1809 Johanna Sebus

Johanna Sebus (* 28. Dezember 1791 in Brienen; † 13. Januar 1809) aus Brienen bei Kleve am Niederrhein rettete bei einem Dammbruch zunächst ihre Mutter aus den Fluten des Rheins und kam dann ums Leben, als sie weiteren Menschen helfen wollte. Ihre Leiche wurde beim Abfließen des Wassers gefunden und auf dem Friedhof in Rindern beerdigt. 1872 wurde ihr Grab beim Bau einer neuen Kirche in das Gebäude integriert.

1812 Jüdische Familien in Goch


Juden wohnten bereits gegen Ende des 13.Jahrhunderts in Goch; auch nach den Pestpogromen von 1348/1349 lebten vermutlich einige wenige jüdische Familien am Ort. Eine jüdische Gemeinde lässt sich in Goch ab dem 16.Jahrhundert nachweisen. Wurden Gottesdienste zunächst in privaten Räumlichkeiten abgehalten, besaßen die Juden Gochs seit 1724 im Hause der Familie Heymann (Vossstraße) eine Synagoge.

Seit dem Jahre 1812 verfügte die Gemeinde dann über ein neues Synagogengebäude in der Herzogenstraße, das - nach einem Festzug durch den Ort - feierlich eingeweiht worden war. Die in französischer Sprache vorgetragenen Festrede des Präfekten huldigte pathetisch und patriotisch Kaiser Napoleon

1.4.1815 Bismarck / Geburtstag

1. April: Otto Eduard Leopold von Bismarck wird als viertes von sechs Kindern des Gutsbesitzers Ferdinand von Bismarck und dessen Frau Wilhelmine Luise (geb. Mencken) in Schönhausen (Altmark) geboren. Außer ihm überleben nur der ältere Bruder Bernhard (1810-1893) und die jüngere Schwester Malwine (1827-1908) die ersten Jahre.

Bismarck Biographie (LeMo)

15.4.1815 Vulkanausbruch Tambora

Vulkanausbruch Tambora 1815 / Jahr ohne Sommer 1816

Der Vulkan gehörte zum damaligen niederländisch–Indien und befand sich auf der Insel Sumbawa nahe Bali. Der Ausbruch fand in mehreren Phasen in der ersten Hälfte des April 1815 statt. Noch in 2600 Kilometern Entfernung waren die Eruptionen zu hören. Die freigesetzten Kräfte entsprachen rund 170.000 Hiroshimabomben. 1500 Meter der höhe des Tambora wurde hinweg gesprengt. Pyroklastische Ströme, Tsunami und Ascheregen verwüsteten die Umgebung des Vulkans. Schätzungsweise 36.000 Menschen verloren im Umfeld des Vulkans ihr Leben, es gibt sogar Schätzungen von über 100.000 Toten. Durch die Wucht der Eruption schoss die Asche 43 km hoch in die Stratosphäre, also oberhalb der Troposphäre, wo das eigentliche tagtägliche Wettergeschehen statt findet. Dort konnte sie sich ungehindert ausbreiten. Innerhalb weniger Wochen hatte sie die Erde umrundet.

Der Ascheauswurf lag bei der unvorstellbaren Masse von über 100 Kubikkilometern. Beim Ausbruch des Eyjafjallajökull / Island im Jahre 2010 gelangte die im Vergleich zum Tambora winzige Masse von 0,14 Kubikkilometer Asche in die Atmosphäre. Einn weltumspannender Schleier aus Vulkanasche hatte sich in der Stratosphäre festgesetzt und reflektierte die Strahlen der Sonne. Das Klima kühlte sich dauerhaft ab und führte zu Missernten, Epidemien und Bürgeraufständen.

Wikipedia Vulkan Tambora

23.4.1816 Niederrhein / Kleve

Am 23. April 1816 wurde der Kreis Kleve als einer von 29 Landkreisen der Provinz Jülich-Kleve-Berg, der späteren Rheinprovinz, gebildet. Ein königliches humanistisches Gymnasium wurde 1817 neu gegründet.

1816 Jahr ohne Sommer

Jahr ohne Sommer 1816 durch Vulkanausbruch Tambora

Der preußische Generalmajor und Militärhistoriker Carl von Clausewitz schrieb bei einer Reise durch das Rheinland im Frühjahr 1817: Ich sah stark geschwächtes Volk, kaum mehr menschlich, das auf der Suche nach halb verfaulten Kartoffeln über die Äcker lief. In den Gebieten des Niederrheins wirkten sich die steigenden Wassermassen des Rheines besonders schlimm aus. Deichbrüche waren an der Tagesordnung. Im Juli 1816 stieg der Pegel in Düsseldorf auf die Rekordmarke von 15408 Fuß. In diesem Sommermonat gab es nur einen heiteren Tag, dagegen 18 Regentage. An den anderen Julitagen war der Himmel bedeckt und zeigte permanente Regenneigung. Diese Wassermengen sorgten dafür, dass nicht nur der Rhein, sondern auch die zahlreichen anderen Flüsse und Rinnsale am Niederrhein über Monate hinweg Hochwasser führten und Felder und Wiesen überschwemmten. ein Dezernent der Regierung in Kleve befürchtete im Herbst 1816, dass die notleidenden Menschen „dem Gesetze den Gehorsam aufkündigen und auf alle Art nehmen, wo sie es finden können, um sich und ihren Kindern das Leben zu retten“. Man fürchtete „Verbrechen ohne Zahl“ und tatsächlich kam es verbreitet zu Plünderungen und Diebstählen.

In einer Chronik verzeichnete der Kempener Heinrich Goertsches im Winter 1816/17: Der Jammer über den armen Mann ist nicht zu beschreiben, alles ist verdorben, die Leute schrien um Brot.

Geschichtliche Ereignisse (generiert von ChatGPT)
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mit openai generiertes Bild im Stile von Francisco de Goya 1746 bis 1828
  • 1808: Beginn des Spanischen Unabhängigkeitskrieges gegen Napoleon
  • 1812: Beginn des Russlandfeldzugs Napoleons
  • 1813: Schlacht bei Leipzig (Völkerschlacht)
  • 1814: Abdankung Napoleons und Ende der Herrschaft der „Hundert Tage“
  • 1815: Wiener Kongress und Neuordnung Europas
  • 1815: Schlacht von Waterloo und endgültige Niederlage Napoleons
  • 1817: Ermordung des Schriftstellers August von Kotzebue in Deutschland
  • 1830: Französische Julirevolution
  • 1833: Aufhebung der Test Acts im Vereinigten Königreich

1808 kam es in Spanien zum Ausbruch des Spanischen Unabhängigkeitskriegs. Nachdem Napoleon im Zuge seiner Vorherrschaftspolitik den Bourbonenhof auswechseln ließ und französische Truppen in Spanien präsent waren, entluden sich zunächst lokale Erhebungen und entwickelten sich schnell zu einem landesweiten Widerstand. Der Konflikt band große Teile der napoleonischen Streitkräfte, verschärfte die Instabilität in Europa und prägte damit den Verlauf der Napoleonischen Kriege bis weit über die Iberische Halbinsel hinaus.

Am 16. bis 19. Oktober 1813 fand die Völkerschlacht bei Leipzig statt, eine der entscheidenden Großschlachten der Befreiungskriege gegen Napoleon. In der sogenannten „Völkerschlacht“ trafen zahlreiche Armeen der Anti-Napoleonischen Koalition auf Napoleons Heer; die Überlegenheit der Koalition zeigte sich nicht zuletzt darin, dass sie den Gegner zunehmend einkreiste und schließlich zum Rückzug zwang. Für die europäische Politik hatte die Schlacht weitreichende Folgen: Sie gilt als Wendepunkt, der Napoleons Macht in Mitteleuropa nachhaltig schwächte und den Weg für weitere Koalitionssiege ebnete.

Am 27. Mai 1832 wurde auf dem Hambacher Schloss das Hambacher Fest gefeiert, ein bedeutendes Ereignis der liberalen und nationalen Bewegung im Deutschen Bund. Bei dem Treffen aus Republikanern, Demokraten und Liberalen wurden Symbole wie Schwarz-Rot-Gold popularisiert und politische Forderungen nach mehr Bürgerrechten, nationaler Einheit und Verfassungsstaatlichkeit laut. Obwohl die Veranstaltung zunächst als große Demonstration auftrat, führte sie im Nachgang zu staatlichen Gegenmaßnahmen und trug zur Radikalisierung bzw. intensiveren Überwachung der Opposition in den folgenden Jahren bei.


Karte Geburtsort: Uedem

Geburtsort: Uedem
Wikipedia Uedem 🔗 Genwiki Uedem 🔗 Wappen Uedem 🔗 3Gemeindewappen haben oft eine tief verwurzelte historische Bedeutung.Die Motive spiegeln oft die Geschichte der Gemeinde wider: frühere Herrschaftszugehörigkeit (z. B. Wappen des alten Landesherrn), geografische Besonderheiten, lokale Gewerbe oder ein redendes Wappen, bei dem das Motiv auf den Ortsnamen anspielt (z. B. ein Löwe für „Löwenstein").