Familienstammbaum : Nellesen
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Familienstammbaum : Nellesen
abhängig vom Geburtsdatum und Geburtsort der angezeigten Person werden hier historische und/oder ortsbezogene Informationen präsentiert: Wikipedia 1896 🔗 LeMo 1896 🔗
30.7.1898 Bismarck / Todestag
30. Juli: Otto von Bismarck stirbt in Friedrichsruh bei Hamburg. Bismarcks Tod erregt auch international solches Aufsehen, dass für die Dauer einer Woche allein in der Presse zuvor bestimmende Themen wie der spanisch-amerikanische Krieg gänzlich in den Hintergrund geraten.
Die Familie widersetzt sich dem Wunsch Kaiser Wilhelms II., den Leichnam nach Berlin zu überführen. Die Beisetzung findet gemäß Bismarcks Vorgaben in Friedrichsruh statt.
1905 Nobelpreis 1905
Der Nobelpreis für Physiologie oder Medizin wurde an Robert Koch verliehen. Koch wurde für seine bahnbrechenden Arbeiten zur Tuberkulose und die Entdeckung des Tuberkulose-Erregers Mycobacterium tuberculosis ausgezeichnet. Sonsbeck
Die Selbständigkeit Sonsbecks begann am 14. Dezember 1320, als Graf Theodor von Cleve die Stadtrechte verlieh. Die Besiedlung des Gebiets begann vermutlich über 200 Jahre zuvor, da die frühere Ortsbezeichnung "Suangochesboch" bereits 862 urkundlich erwähnt wurde. Es gibt verschiedene Deutungen für den Ortsnamen: "Schweinebach" (vom lateinischen "sus"), "Bach des Schiedsmanns" (vom niederfränkischen "soneman") oder "alter Bach" (vom keltischen "seann"). Heute erinnert nur noch das schmale Tal der Sonsbecker Schweiz in Richtung Labbeck an den namensgebenden Bach, dessen Quelle längst versiegt ist.
In der Antike errichteten die Römer einen Wachturm auf dem Balberg in der Sonsbecker Schweiz, um die Heerstraße zwischen Vetera (nahe dem heutigen Xanten) und Blerick (Niederlande) zu sichern. Später wurde dieser Turm zur Wehr- und Wohnburg der klevischen Grafen und Herzöge ausgebaut. Der 1417 errichtete Rundturm, heute als "Römerturm" bekannt, ist bis heute erhalten geblieben.
Im Jahre 1787 hat Sonsbeck 272 Häuser und 1450 Einwohner, Im Jahre 1931: 1959 Einwohner, Kath. 1.823, Ev. 126, Israelisch 10
Geschichtliche Ereignisse (generiert von ChatGPT)
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- 1896: Erste Olympischen Sommerspiele der Neuzeit in Athen
- 1898: Spanisch-Amerikanischer Krieg
- 1905: Revolution in Russland und Einberufung der Dritten Duma (russischer Umbruch)
- 1914: Beginn des Ersten Weltkriegs
- 1915: Unterzeichnung des Zweiten Vertrags von London (Italien tritt auf Seiten der Entente ein)
- 1917: Russische Revolution
- 1918: Ende des Ersten Weltkriegs (Waffenstillstand)
- 1919: Versailler Vertrag wird unterzeichnet
- 1921: Washingtoner Flottenkonferenz (Begrenzung des Wettrüstens)
1896 fanden in Athen die Olympischen Sommerspiele 1896 statt – die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit. Angestoßen durch den französischen Sportfunktionär Pierre de Coubertin, sollten sie die Idee des antiken olympischen Gedankens wiederaufleben lassen. Die Spiele wurden in einer Phase veranstaltet, in der Nationalbewegungen und moderne Massenmedien das öffentliche Interesse an internationalen Wettkämpfen stark verstärkten. Vor Ort traten überwiegend Athleten aus europäischen Ländern an; insgesamt nahmen rund 200 Sportler teil. Besonders prägend war die Verbindung von sportlichem Wettbewerb und der symbolischen Wiederbelebung einer „gemeinsamen“ internationalen Kultur, die bis heute im olympischen Selbstverständnis eine zentrale Rolle spielt.
1914 begann mit der Eskalation der sogenannten Erster Weltkrieg eine der folgenreichsten Konfliktserien der Geschichte. Ausgelöst wurde der Kriegsbeginn durch die Ermordung von Erzherzog Franz Ferdinand in Sarajevo im Juni 1914, woraufhin sich in der „Julikrise“ innerhalb weniger Wochen die Lage durch Ultimaten, Bündnisverpflichtungen und gegenseitige Kriegserklärungen zuspitzte. Zentral war dabei, dass mehrere Staaten durch langfristige Allianzen und strategische Planungen so stark miteinander verflochten waren, dass militärische Schritte rasch in eine umfassende Kriegsbeteiligung mündeten. Der Krieg führte schließlich zu massiven Umbrüchen in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft und veränderte die internationale Ordnung nachhaltig.
Den sichtbaren militärischen Endpunkt des Krieges markierte der Waffenstillstand von Compiègne am 11. November 1918. Der Waffenstillstand wurde im Kontext der immer stärker geschwächten militärischen Lage der Mittelmächte und des zunehmenden Drucks durch die Entente-Staaten unterzeichnet. Er trat um 11 Uhr in Kraft und beendete die Kampfhandlungen an der Westfront, allerdings nicht die politischen Folgen des Krieges: In den Folgemonaten mussten Fragen der Neuordnung Europas, Grenzziehungen und Reparationen verhandelt werden. Für viele Menschen bedeutete der Waffenstillstand zunächst vor allem Erleichterung und Hoffnung auf das Ende des Sterbens – während gleichzeitig die langfristigen Folgen des Krieges erst sichtbar wurden.