Familienstammbaum : Nellesen
Person Detail
Familienstammbaum : Nellesen
abhängig vom Geburtsdatum und Geburtsort der angezeigten Person werden hier historische und/oder ortsbezogene Informationen präsentiert: Wikipedia 1786 🔗
1.1784 Hochwasser am Rhein / Eisflut
Der extreme Winter von 1783/1784 auf der nördlichen Hemisphäre gilt als einer der härtesten überhaupt in Mitteleuropa, war aber auch in Nordamerika und Asien ungewöhnlich. Ihm folgten extreme Überschwemmungen im Februar und März 1784 in Mitteleuropa, die als eine der größten Naturkatastrophen der frühen Neuzeit in dieser Region angesehen werden. Die Ursache dafür wird in besonders schwefelreichen oder besonders heftigen und aschereichen vulkanischen Eruptionen gesehen, die sich in Island ereigneten.
Das Hochwasser von 1784 (Februar) gilt als eine der größten Naturkatastrophen in Mitteleuropa. Ganze Täler wurden verwüstet, zahlreiche Brücken zerstört. Es wird auch als "Jahrhundert-Eisgang" oder "Eisflut" bezeichnet. Köln wurde von einem beispiellosen Hochwasser heimgesucht. Der Rhein zuvor gefroren. Die Kombination aus Schneeschmelze und aufbrechendem Eis führte zu einem Rekordpegel von 13,55 Metern – im Vergleich dazu beträgt der Normalpegel 3,48 Meter. Die Fluten trieben schwere Eisschollen mit sich, die Ufergebiete wurden verwüstet und Schiffe zerstört. Einige Gebäude, inklusive Befestigungsanlagen, stürzten infolge des Eisschollendrucks ein. Es gab 65 Todesopfer. In Bonn Beuel überstanden nur wenige Gebäude mit Steinfundament den Eisstoß; Fachwerkhäuser wurden weggespült. Die alte bergische Stadt Mülheim am Rhein, heute ein Kölner Stadtteil, wurde völlig zerstört. Sogar die Bäume im berühmten Nussbaumwald auf der Namedyer Werth wurden oberhalb ihrer Wurzeln durch die Eisschollen abgeschnitten.
28.12.1791 Johanna Sebus
Johanna Sebus (* 28. Dezember 1791 in Brienen; † 13. Januar 1809) aus Brienen bei Kleve am Niederrhein rettete bei einem Dammbruch zunächst ihre Mutter aus den Fluten des Rheins und kam dann ums Leben, als sie weiteren Menschen helfen wollte. Ihre Leiche wurde beim Abfließen des Wassers gefunden und auf dem Friedhof in Rindern beerdigt. 1872 wurde ihr Grab beim Bau einer neuen Kirche in das Gebäude integriert.
Geschichtliche Ereignisse (generiert von ChatGPT)
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- 1787 - Unterzeichnung der Verfassung der Vereinigten Staaten
- 1789 - Beginn der Französischen Revolution
- 1791 - Bill of Rights wird in die Verfassung der Vereinigten Staaten aufgenommen
- 1793 - Hinrichtung von König Ludwig XVI. von Frankreich
- 1796 - Erfindung des Impfstoffs gegen Pocken durch Edward Jenner
- 1804 - Krönung Napoleons zum Kaiser der Franzosen
- 1812 - Beginn des Britisch-Amerikanischen Krieges
- 1815 - Schlacht bei Waterloo
- 1821 - Unabhängigkeit Mexikos von Spanien
- 1825 - Eröffnung der ersten Eisenbahnstrecke zwischen Stockton und Darlington
- 1830 - Julirevolution in Frankreich
- 1845 - Texas wird als 28. Staat in die Vereinigten Staaten aufgenommen
Am 14. Juli 1789 ereignete sich der Sturm auf die Bastille, ein zentrales Ereignis in der frühen Phase der Französischen Revolution. Die Bastille war ein Symbol der willkürlichen königlichen Macht und wurde von den Bürgern von Paris eingenommen, was als Akt des Widerstands gegen die Monarchie und den Beginn einer neuen politischen Ordnung betrachtet wird. Der Fall der Bastille markierte einen Wendepunkt, der zur Abschaffung des Feudalismus, zur Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte sowie zur Einführung weitreichender politischer und gesellschaftlicher Reformen führte. Dieser Aufstand spiegelte den wachsenden Unmut über die soziale Ungerechtigkeit und die wirtschaftliche Misere wider, die die unteren Schichten der französischen Gesellschaft stark belasteten. Die Ereignisse in Paris brachten eine Kettenreaktion von revolutionären Aktivitäten im ganzen Land in Gang, die letztendlich in der Etablierung der Ersten Französischen Republik mündeten.
Am 18. Juni 1815 fand die Schlacht bei Waterloo statt, eine entscheidende Auseinandersetzung, die zum Ende der Herrschaft Napoleons Bonapartes führte. Die Schlacht wurde zwischen der französischen Armee unter Napoleon und den Verbündeten unter der Führung des Herzogs von Wellington und dem preußischen Feldmarschall Blücher ausgetragen. Trotz anfänglicher Erfolge der französischen Armee konnten die Alliierten ihre Position halten und schließlich die französischen Linien durchbrechen. Napoleon wurde gezwungen, abzudanken und ins Exil auf die Insel St. Helena verbannt. Die Schlacht bei Waterloo stellte einen Wendepunkt in der europäischen Geschichte dar, da sie die endgültige Niederlage Napoleons und das Ende der napoleonischen Kriege besiegelte. Dies führte zur Neuordnung Europas auf dem Wiener Kongress und zur Restauration der alten Monarchien.
Am 27. Mai 1832 erließ das britische Parlament die Parlamentsreform von 1832, auch bekannt als "Great Reform Act". Diese Reform war eine Reaktion auf den wachsenden Druck für eine gerechtere und repräsentativere politische Partizipation im Vereinigten Königreich. Vor der Reform war das Parlament von "rotten boroughs" dominiert, kleinen Wahlkreisen mit sehr wenigen Wählern, oft im Besitz reicher Landbesitzer, während große industrielle Städte kaum repräsentiert waren. Die Reformakte beseitigte viele dieser ungleichen Wahlkreise und verteilte die Sitze neu. Sie erweiterte auch das Wahlrecht beträchtlich, indem sie mehr Männer aus der Mittelklasse einschloss, wenn auch die Mehrheit der Arbeiter- und unteren Klassen weiterhin ausgeschlossen blieb. Diese Reform legte den Grundstein für weitere Reformen im 19. Jahrhundert und war ein bedeutender Schritt auf dem Weg zu einem demokratischeren und repräsentativeren politischen System im Vereinigten Königreich.