Familienstammbaum : Nellesen
Person Detail
Familienstammbaum : Nellesen
abhängig vom Geburtsdatum und Geburtsort der angezeigten Person werden hier historische und/oder ortsbezogene Informationen präsentiert: Wikipedia 1932 🔗 LeMo 1932 🔗
1932
NS-Diktatur - NSDAP - Kreisleiter
Hamacher, Fritz - Kreis Geldern * 18.06.1902 in Duisburg † 9.6.1975 in Dortmund-Hombruch verh., 1 Kind
1.8.1932 - 1.8.1934 Kreisleiter Kreis Geldern
1.1.1930 - 1.8.1932 SA
16.5.1942 SS (Nr. 455.436) 25.SS-Standarte (Sturmbannführer)
19.5.1949 Das Spruchgericht Bielefeld verurteilt ihn wegen Zugehörigkeit zum Korps der Politischen Leiter der NSDAP zu 3 Jahren Gefängnis unter voller Anrechnung der Internierungshaft. 21.12.1948 Das Schwurgericht in Kleve verurteilt ihn wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Tateinheit mit fortgesetzter gefährlicher Körperverletzung zu 2 Jahren Gefängnis unter Anrechnung der Untersuchungshaft. 10.1.1950 Das Spruchgericht Bielefeld bildet aus diesen beiden Strafen eine Gesamtstrafe von 4 Jahren und 6 Monaten Gefängnis. 25.5.1950 Entlassung aus der Strafhaft
Quella, Alfons - Kreis Geldern * 1.12.1896 in Wyler (Kreis Kleve) † 27.5.1975 in Remscheid
1.9.1934 - 2.3.1945 Kreisleiter Kreis Geldern
War nach Kriegsende unter dem Namen seines 1941 verstorbenen Patenonkels Peter Knodt in Wermelskirchen und Remscheid untergetaucht und dort zunächst als Erntehelfer tätig.
1947 als selbständiger Steuerberater in Lennep unter dem Namen Peter Knodt tätig
1954 Preisgabe der Identität als Kreisleiter Quella beim Landratsamt Geldern
Eine Strafverfolgung fand offensichtlich nicht statt.
Hamacher / Quella gegen Bischof Clemens August Graf von Galen
Quelle: VERÖFFENTLICHUNGEN DER STAATLICHEN ARCHIVE DES LANDES NORDRHEIN-WESTFALEN REIHE C: QUELLEN UND FORSCHUNGEN BAND 45HERAUSGEGEBEN VOM NORDRHEIN-WESTFÄLISCHEN HAUPTSTAATSARCHIV / DIE KREISLEITER DER NSDAP IN DEN GAUEN KÖLN-AACHEN DÜSSELDORF UND ESSEN
bearbeitet von Peter Klefisch Düsseldorf
1933 NS-Diktatur -Ermächtigungsgesetz
Am 24. März 1933 verabschiedete der Reichstag das sogenannte Ermächtigungsgesetz, das Hitler und seiner Regierung die weitreichende Befugnis gab, Gesetze ohne parlamentarische Zustimmung zu erlassen. Dieser Schritt markierte einen wichtigen Wendepunkt in der deutschen Geschichte und trug zur Festigung der nationalsozialistischen Diktatur bei.
29. März 1934 Albert Einstein wird aus Deutschland ausgebürgert.
2. August 1934 Tod von Reichspräsident Hindenburg. Hitler ernenntsich zum „Führer und Reichskanzler“. Einen Reichspräsidenten gibt es nicht mehr.
13. Januar 1935 Die Saarbevölkerung entscheidet sich mit großer Mehrheit für Deutschland. 15. September 1935 Die Hakenkreuzflagge wird zur deutschen Staatsflagge
17. Januar 1936 Propagandaminister Goebbels erklärt die Lebensmittelknappheit als belanglos, Kanonen seien wichtiger als Butter. 6. Februar 1936 Adolf Hitler eröffnet die IV. Olympischen Winterspiele in Garmisch-Partenkirchen.
18. April 1936 Der Volksgerichtshof wird zur letzten Instanz erhoben. Adolf Hitler ernennt die Richter. 1. August 1936 Adolf Hitler eröffnet die XI. Olympischen Sommerspiele in Berlin.
30. Januar 1937 Ein Erlass verbietet jedem Deutschen die Annahme des Nobelpreises.
1934 NS-Diktatur - NSDAP - Kreisleiter Moers
Als Kreisleiter amtierten:
1.10.1932 - 31.1.1933 Bollmann, Ernst
1.2.1934 - Dez. 1944 Bubenzer, Dr. Karl 1933 Leiter der Tierarztkammer Rheinland
Sept. 1936 Stellv. Reichstierärzteführer
26.8.1939 - 2.2.1942 Kriegsteilnehmer als Kompanieführer einer Veterinärkompanie (Oberstabsveterinär d.R.)
15.10.1940 - Juni 1941 Berater des Gauleiters (National-Samling) bei der Organisation des Gaues Groß-Oslo
15.6.1942 mit Wirkung vom 16.7.1942 Komm. Landrat Kreis Moers
1942 - 1944 Leiter der Reichstierärztekammer
März 1945 - 16.4.1945 Divisionsveterinär bei der 4. Flakdivision
Lebte nach dem Krieg als Tierarzt in Moers/Utfort.
1.9.1930 - 1945 NSDAP, Mitgliedsnr. 350.5301.9.1930 - 1945 NSDAP, Mitgliedsnr. 350.530
11.2.1931 - 31.1.1934 Stellv . Kreisleiter und Ortsgruppenleiter der Ortsgruppe Repelen
1.8.1932 Gauredner
1.2.1934 - Dez. 1944 Kreisleiter Kreis Moers (ab 1.1.1938 hauptamtlich)
20.4.1936 vom "Führer" als Kreisleiter bestätigt
Mitgliedschaften
1.9.1931 - 1945 SA (30.1.1941 Standartenführer ehrenhalber)
1934 Deutsche Arbeitsfront
1934 Nationalsozialistische Volkswohlfahrt
1934 Nationalsozialistischer Ärztebund
1938 Nationalsozialistischer Reichskriegerbund
Internierung/Spruchgericht
16.4.1945 - 13.6.1946 Gefangennahme und Internierung im Lager Attichy
13.6.1946 - 14.4.1948 interniert in den Lagern Zuffenhausen, Dachau (1946/1947), Recklinghausen (1948) (Internierungsnr. 415.535)
2.11.1948 Das Spruchgericht Recklinghausen verurteilt ihn wegen Zugehörigkeit zum Korps der Politischen Leiter der NSDAP zu einer Gefängnisstrafe von 1 Jahr und 10 Monaten; gilt durch die Internierungshaft als verbüßt.
14.4.1948 Entlassung aus dem Lager Recklinghausen mit der provisorischen Einstufung in Kategorie III
Entnazifizierung
26.4.1950 Der Entnazifizierungsausschuß für den Regierungsbezirk Düsseldorf stuft in Kategorie III ein ("Kann in seiner Stellung als Tierarzt belassen werden und als Fleischbeschauer zugelassen werden").
(Sept. 1939 - Okt. 1940 Vertreter Prang, Heinrich)
(15.10.1940 - Juni 1941 Vertreter Quella, Alfons)
Dez. 1944 - 1945 Achterberg, Fritz
Quelle:
VERÖFFENTLICHUNGEN DER STAATLICHEN ARCHIVE DES LANDES NORDRHEIN-WESTFALEN REIHE C: QUELLEN UND FORSCHUNGEN
BAND 45
HERAUSGEGEBEN VOM NORDRHEIN-WESTFÄLISCHEN HAUPTSTAATSARCHIV /
DIE KREISLEITER DER NSDAP IN DEN GAUEN KÖLN-AACHEN DÜSSELDORF UND ESSEN
bearbeitet von Peter Klefisch Düsseldorf
1937 NS-Diktatur - NSDAP - Kreisleiter
Hartmann, Fritz - Kreis Kleve * 8.4.1899 in Oberhausen † 15.3.1987 in Mülheim/Ruhr verh., 3 Kinder
11.1.1937 - März 1945 Kreisleiter Kreis Kleve
23.6.1948 Die 7. Spruchkammer des Spruchgerichts in Recklinghausen verurteilt ihn wegen Zugehörigkeit zum Korps der Politischen Leiter sowie wegen Billigung der Ermordung zweier kanadischer Piloten zu einer Gefängnisstrafe von 3 Jahren unter Anrechnung von 1 ½ Jahren der erlittenen Internierungshaft.
Quelle: VERÖFFENTLICHUNGEN DER STAATLICHEN ARCHIVE DES LANDES NORDRHEIN-WESTFALEN REIHE C: QUELLEN UND FORSCHUNGEN BAND 45HERAUSGEGEBEN VOM NORDRHEIN-WESTFÄLISCHEN HAUPTSTAATSARCHIV / DIE KREISLEITER DER NSDAP IN DEN GAUEN KÖLN-AACHEN DÜSSELDORF UND ESSEN
bearbeitet von Peter Klefisch Düsseldorf
12.3.1938 NS-Diktatur - Anschluss Östereichs
Am 12. März 1938 fand der sogenannte "Anschluss Österreichs" statt, auch bekannt als der "Anschluss" oder "Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich". An diesem Tag wurde Österreich von Nazi-Deutschland annektiert und Teil des Dritten Reichs unter Adolf Hitler.
Die Ereignisse vom 12. März 1938 hatten weitreichende Konsequenzen, da sie den Weg für den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs und die weitere Expansion des Nazi-Regimes in Europa ebneten. Die Annexion Österreichs wird oft als ein frühes Beispiel für die aggressive Expansionspolitik Nazi-Deutschlands angesehen.
9.11.1938 NS-Diktatur - Die Nacht, in der die Synagoge brannte
Im Kreis Geldern waren 1938 zwölf jüdische Familien ansässig. Am 10. November 1938, dem Tag nach der Reichspogromnacht, in der Gelderns Synagoge von SS-Leuten niedergebrannt wurde, ließ der SS-Sturm 10/25 bis 11 Uhr die männlichen Juden in Geldern und Umgegend im Alter von 15 bis 70 Jahren durch die Polizei verhaften und in örtlichen Arrestlokalen vorläufig unterbringen. Am Tag darauf beteiligten sich Angehörige des SS-Sturms daran, die Häuser und Wohnungen der zwölf jüdischen Familien zu durchsuchen. Auch die Synagogen in Alpen, Goch und Kleve wurden niedergebrannt.
Projekt der Gesamtschule Goch / Verlorene Kindheit / Jüdische Kinder aus Goch und Uedem
Mit unserem Projekt „Verlorene Kindheit“ möchten wir auf das Schicksal jüdischer Kinder und Jugendlicher aus Goch und Uedem in der Zeit des Nationalsozialismus aufmerksam machen.
Auf diese Weise wollen wir dazu beitragen, dass ihr Andenken bewahrt wird und ihre Namen nicht vergessen werden.
Die Nacht, in der die Synagoge brannte
1.9.1939 NS-Diktatur - Angriffskrieg auf Polen
Der Zweite Weltkrieg begann am 1. September 1939, als Nazi-Deutschland unter der Führung von Adolf Hitler Polen überfiel.
Die Invasion Polens war der Höhepunkt der aggressiven Expansionspolitik Deutschlands, die darauf abzielte, das Territorium und die Macht des Deutschen Reiches auszudehnen.
Die Kriegserklärungen Großbritanniens und Frankreichs an Deutschland am 3. September 1939 leiteten den Beginn des globalen Konflikts ein, der schließlich fast alle Länder der Welt in Mitleidenschaft zog.
21.5.1943 Leni Valk aus Goch
Leni Valk, geboren am 28. September 1933 ,Tochter des Gocher Textileinzelhändlers Walter Valk und seiner Frau Erna, ist fünf Jahre alt, als sie nach der „Kristallnacht“ 1938 und der Verhaftung des Vaters über die Grenze zur Bahnstation Boxmeer gebracht und dort in den Zug nach Leeuwarden gesetzt wird.
Sie trägt ein Schild um den Hals mit der Aufschrift: „Bitte helft diesem Kind, Zielort: Leeuwarden“. Leni kommt glücklich an. Mit Briefen wird der Kontakt zur Familie in Goch aufrecht erhalten.
Das Kartenhaus der Sicherheit bricht am 10. Mai 1940 zusammen, als die deutsche Wehrmacht das Land besetzt. Mit der systematischen Erfassung aller Juden und ihrer Lagereinweisung wird sehr bald begonnen. Westerbork, das von den Juden selbst finanzierte Lager, wird von den Nazis zum Haupt-KZ umfunktioniert, in dem fast alle der 102.000 Juden, die in den Niederlanden aufgegriffen werden können, festgesetzt werden - bis zu ihrer Deportation in die osteuropäischen Vernichtungslager.
Das kleine Mädchen Leni Valk wird mit der Familie des Onkels verhaftet. Am 11. Januar 1943 trifft das Kind im KZ Westerbork ein. Am 18. Mai wird es in einen der wöchentlich abgehenden Deportationszüge gesteckt. Drei Tage dauert die Fahrt bis Sobibor in Polen. Direkt nach ihrer Ankunft im Vernichtungslager Sobibor, werden Leni, ihre Tante und ihr Onkel am 21. Mai 1943, in der Gaskammer ermordet.
SonsbeckDie Selbständigkeit Sonsbecks begann am 14. Dezember 1320, als Graf Theodor von Cleve die Stadtrechte verlieh. Die Besiedlung des Gebiets begann vermutlich über 200 Jahre zuvor, da die frühere Ortsbezeichnung "Suangochesboch" bereits 862 urkundlich erwähnt wurde. Es gibt verschiedene Deutungen für den Ortsnamen: "Schweinebach" (vom lateinischen "sus"), "Bach des Schiedsmanns" (vom niederfränkischen "soneman") oder "alter Bach" (vom keltischen "seann"). Heute erinnert nur noch das schmale Tal der Sonsbecker Schweiz in Richtung Labbeck an den namensgebenden Bach, dessen Quelle längst versiegt ist.
In der Antike errichteten die Römer einen Wachturm auf dem Balberg in der Sonsbecker Schweiz, um die Heerstraße zwischen Vetera (nahe dem heutigen Xanten) und Blerick (Niederlande) zu sichern. Später wurde dieser Turm zur Wehr- und Wohnburg der klevischen Grafen und Herzöge ausgebaut. Der 1417 errichtete Rundturm, heute als "Römerturm" bekannt, ist bis heute erhalten geblieben.
Im Jahre 1787 hat Sonsbeck 272 Häuser und 1450 Einwohner, Im Jahre 1931: 1959 Einwohner, Kath. 1.823, Ev. 126, Israelisch 10
Geschichtliche Ereignisse (generiert von ChatGPT)
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- 1933: Machtübernahme der NSDAP in Deutschland
- 1939: Beginn des Zweiten Weltkriegs nach dem deutschen Überfall auf Polen
- 1945: Kapitulation Deutschlands; Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa
- 1957: Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG)
- 1961: Bau der Berliner Mauer
- 1969: Landung der Apollo 11 auf dem Mond
- 1973: Beginn der Ölkrise nach dem Jom-Kippur-Krieg
- 1989: Fall der Berliner Mauer
- 2001: Terroranschläge vom 11. September in den USA
Am 27. Februar 1933 wurde der Reichstag in Berlin in Brand gesetzt, ein Ereignis, das als Reichstagsbrand in die Geschichte einging. Die Nationalsozialisten nutzten den Brand wenige Tage später als Anlass, um massiven Druck auf politische Gegner auszuüben. In der Folge wurden Verhaftungen und Einschränkungen bürgerlicher Rechte ausgeweitet, wodurch der Weg für die weitere Machtkonsolidierung beschleunigt wurde. Der Vorfall blieb zudem bis heute umstritten, weil die genaue Planung und Verantwortung von unterschiedlichen Seiten verschieden bewertet werden. Insgesamt trug der Reichstagsbrand wesentlich dazu bei, dass demokratische Strukturen in der frühen Phase der NS-Herrschaft rasch untergraben wurden.
Am 13. August 1961 begann der Bau der Berliner Mauer, die West- und Ost-Berlin voneinander trennte. Die Maßnahme erfolgte im Kalten Krieg und sollte die Fluchtbewegung aus der DDR in den Westen eindämmen. Über Jahrzehnte führte die Grenzanlage zu einer faktischen Teilung der Stadt und hatte gravierende Auswirkungen auf das Alltagsleben vieler Menschen, etwa durch eingeschränkte Bewegungsfreiheit, Kontrollen und Fluchtversuche. Der Mauerbau wurde international stark kritisiert und prägte das politische Klima zwischen Ost und West über Generationen. Erst der Mauerfall 1989 beendete diese Situation grundlegend.
Am 3. Oktober 1990 trat die staatliche Einheit in Kraft und die Deutsche Wiedervereinigung wurde vollzogen. Nach dem politischen Umbruch in der DDR und der Auflösung der bisherigen Strukturen erfolgte die Herstellung der Einheit Deutschlands unter Einbindung komplexer rechtlicher und wirtschaftlicher Übergänge. Dazu gehörten unter anderem Fragen der Währungs- und Wirtschaftsordnung, der Überführung von Institutionen sowie die Neuordnung vieler Lebensbereiche. Die Wiedervereinigung war für viele Menschen mit Chancen, aber auch mit großen Anpassungsanforderungen verbunden, etwa im Arbeits- und Sozialwesen. Bis heute wird sie als einschneidendes Ereignis verstanden, das die deutsche und europäische Politik nachhaltig geprägt hat.