Person Detail


Familienstammbaum : Nellesen
FrauSymbolProfilbild

Maria Cornelia Steevens 1In der Ahnenforschung ist es wichtig zu berücksichtigen, dass Nachnamen im Laufe der Zeit variieren können. Dies kann auf Schreibfehler in alten Dokumenten oder Namensänderungen zurückzuführen sein. Auch wurden früher die Namen nach Gehör aufgeschrieben und man nahm die exakte Schreibweise nicht so genau .Daher sollten Sie alternative Schreibweisen und Variationen in Betracht ziehen.

Geboren vor 135 Jahren, 6 Monaten, 3 Tagen

09.12.18902 Hier ist entweder das Geburts- oder das Taufdatum vermerkt. In Kirchenbüchern ist oftmals nur das Taufdatum angegeben, was aber oft dem Geburtsdatum entspricht oder nur geringfügig später liegt. Dienstag ♐ Schütze
Wissel, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
13.03.19583 Hier ist entweder das Todes- oder das Datum der Bestattung vermerkt. 67 Jahre / 3 Monate
Kapellen, Kleve, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Galerie :
Ehepartner / Partner :
Heirat: 06.06.1921 Wissel, Nordrhein-Westfalen, Deutschland


abhängig vom Geburtsdatum und Geburtsort der angezeigten Person werden hier historische und/oder ortsbezogene Informationen präsentiert: Wikipedia 1890 🔗 LeMo 1890 🔗

6.12.1892 Werner von Siemens / Todestag

Ernst Werner Siemens, ab 1888 von Siemens (* 13. Dezember 1816 in Lenthe, Königreich Hannover, heute Gehrden, Niedersachsen; † 6. Dezember 1892 in Charlottenburg) war ein deutscher Erfinder, Elektroingenieur und Industrieller. Er entdeckte das dynamoelektrische Prinzip, auch elektrodynamisches Prinzip genannt, und gilt als Begründer der modernen Elektrotechnik, speziell der elektrischen Energietechnik.

Zusammen mit Johann Georg Halske gründete Werner Siemens am 12. Oktober 1847 die Telegraphen Bau-Anstalt von Siemens & Halske in Berlin, aus der die heutige Siemens AG hervorging. Das Unternehmen entwickelte sich innerhalb weniger Jahrzehnte von einer kleinen Werkstatt, die neben Telegraphen vor allem Eisenbahnläutwerke, Drahtisolierungen und Wassermesser herstellte, zu einem der weltweit größten Elektro- und Technologiekonzerne.

Siemens / Wikipedia

30.7.1898 Bismarck / Todestag

30. Juli: Otto von Bismarck stirbt in Friedrichsruh bei Hamburg. Bismarcks Tod erregt auch international solches Aufsehen, dass für die Dauer einer Woche allein in der Presse zuvor bestimmende Themen wie der spanisch-amerikanische Krieg gänzlich in den Hintergrund geraten.

Die Familie widersetzt sich dem Wunsch Kaiser Wilhelms II., den Leichnam nach Berlin zu überführen. Die Beisetzung findet gemäß Bismarcks Vorgaben in Friedrichsruh statt.

Bismarck Biographie (LeMo)

Geschichtliche Ereignisse (generiert von ChatGPT)
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mit openai generiertes Bild im Stile von Vincent van Gogh 1853 bis 1890
  • 1898: Beginn des Spanisch-Amerikanischen Krieges (USA gegen Spanien)
  • 1903: Erster erfolgreicher Motorflug der Gebrüder Wright
  • 1914: Ausbruch des Ersten Weltkriegs
  • 1917: Russische Revolution (Machtübernahme der Bolschewiki)
  • 1918: Waffenstillstand im Ersten Weltkrieg
  • 1929: Börsencrash an der Wall Street (Beginn der Weltwirtschaftskrise)
  • 1933: Adolf Hitler wird Reichskanzler
  • 1945: Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa
  • 1957: Start von Sputnik 1 (Beginn des Sputnik-/Weltraumzeitalters)

Erster Weltkrieg (1914–1918) war ein globaler Konflikt zwischen den damaligen Großmächten, der im Juli 1914 durch eine Kette diplomatischer und militärischer Eskalationen ausgelöst wurde. Ausgangspunkt war die politische Instabilität Europas, geprägt von Bündnissystemen, rivalisierenden Interessen und einem Wettrüsten, insbesondere zwischen dem Deutschen Reich und dem Vereinigten Königreich. Nach der Ermordung von Erzherzog Franz Ferdinand in Sarajevo am 28. Juni 1914 erklärten sich Staaten innerhalb ihrer jeweiligen Bündnisse gegenseitig den Krieg, wodurch aus einer regionalen Krise rasch ein Krieg mit mehreren Kontinenten wurde.

Besonders prägend waren die anfänglichen Offensiven und das damit verbundene Vertrauen vieler Regierungen, der Krieg werde schnell entschieden. In der Realität führte der massenhafte Einsatz von Artillerie, Maschinengewehren, schwerer Bewaffnung und neuer Taktik zur Ausbildung von Stellungskrieg an der Westfront. Millionen von Soldaten kämpften in Frontlinien, die sich über viele Kilometer erstreckten, während sich die Kriegsführung häufig in zeitintensiven Materialschlachten ausdrückte. Große Schlachten wie an der Somme oder bei Verdun verdeutlichen die Dimension des industrialisierten Krieges: Der Kampf richtete sich nicht nur gegen den Gegner, sondern gegen die Grenzen von Logistik, Nachschub, Verwundetenversorgung und Durchhaltefähigkeit.

Gleichzeitig war der Krieg an unterschiedlichen Schauplätzen dynamisch. An der Ostfront kam es zu wechselnden Frontverläufen, während auf See die Blockadepolitik und der U-Boot-Krieg eine zentrale Rolle spielten. Diese Seeverbindungen beeinflussten Handel, Versorgung und internationale Politik stark. Mit der Ausweitung des Konflikts und dem wachsenden wirtschaftlichen Druck gerieten Gesellschaften zunehmend unter Belastung: Lebensmittelknappheit, Inflation, Verwüstungen ganzer Regionen und die psychischen Folgen massiver Gewalt prägten das Alltagsleben. Politische Umbrüche, Streiks und Spannungen wurden in mehreren Ländern stärker, wodurch die militärische Lage immer schwerer zu stabilisieren war.

Im Verlauf des Krieges führten unterschiedliche Faktoren zum Umschwung: Erschöpfung, Ressourcenknappheit, Koalitionsprobleme und die Verschiebung politischer Mehrheiten. 1917 brachten Ereignisse wie die russischen Revolutionen erhebliche Veränderungen in der europäischen Kriegslandschaft, während 1918 letzte große Offensiven scheiterten und die Entente schließlich die Oberhand gewann. Der Krieg endete mit Waffenstillständen und schließlich dem Versailler Vertrag, der die Nachkriegsordnung festlegte. Der Erste Weltkrieg gilt bis heute als entscheidender Einschnitt, weil seine Folgen—territoriale Neuordnungen, wirtschaftliche Belastungen und politische Instabilität—in vielen Teilen Europas die Rahmenbedingungen für spätere Konflikte mitprägten.

Russische Revolution (1917) bezeichnet die politischen Umbrüche in Russland, die im Jahr 1917—insbesondere durch die Februarrevolution und die Oktoberrevolution—zum Sturz der Zarenherrschaft und zur Etablierung einer bolschewistischen Regierung führten. Sie entstand nicht aus einem einzelnen Auslöser, sondern aus der Überlagerung mehrerer Krisen: der Belastung des Landes durch den Ersten Weltkrieg, massiven Versorgungsschwierigkeiten, sozialen Spannungen, wachsendem Misstrauen gegenüber der Regierung und einem tiefen Legitimationsverlust der Monarchie.

Die Februarrevolution begann als Protest- und Streikbewegung, getragen unter anderem von Arbeiterinnen und Arbeitern sowie von Teilen des städtischen Publikums. Besonders entscheidend war, dass sich die Forderungen und Unruhen mit dem Zerfall der staatlichen Ordnung verschränkten: Behörden verloren an Steuerungsfähigkeit, die Bereitschaft zur Durchsetzung von Gewaltanordnungen nahm ab, und Teile der Streitkräfte verweigerten zunehmend den Gehorsam. Damit geriet die monarchische Führung in eine Situation, in der sie weder die politischen Lage stabilisieren noch die gesellschaftlichen Konflikte eindämmen konnte. Der Zar musste abdanken, und an seine Stelle trat zunächst eine Phase der Doppelherrschaft: In verschiedenen Regionen bildeten sich Räte (Sowjets), während gleichzeitig eine provisorische Regierung die staatliche Funktion übernahm.

Diese Doppelstruktur wurde jedoch schnell zum Konfliktfeld. Die provisorische Regierung setzte politische Reformen in Gang, blieb aber zugleich im Krieg engagiert, während die Sowjets—vor allem unter Einfluss radikaler Kräfte—stärkere Ansprüche auf Kontrolle und eine grundlegende Neuordnung erhoben. Während die Lage an der Front und in der Versorgung weiter kritisch blieb, wuchs in den Städten der Druck, unmittelbare Verbesserungen zu erreichen: Frieden, Brot und demokratische Mitbestimmung standen dabei im Zentrum der Erwartungen vieler Menschen. In dieser dynamischen Phase gelang es den Bolschewiki, ihre Positionen zu radikalisieren und sich als konsequente Alternative zu profilieren.

Im Oktober 1917 folgte schließlich die Oktoberrevolution, bei der die Bolschewiki die Macht in Petrograd ergriffen. Das geschah in einer Situation, in der die provisorische Ordnung bereits stark geschwächt war und Gegner der Revolution nicht mehr die gleiche Handlungsfähigkeit aufwiesen. In der Folge begann die neue Regierung, zentrale gesellschaftliche und politische Umgestaltungen einzuleiten—vom Umgang mit Landbesitz bis hin zu Fragen der Staatsorganisation. Die Revolution löste eine umfangreiche Umgestaltung der politischen Landschaft aus und führte in den kommenden Jahren zu heftigen Auseinandersetzungen, einschließlich eines Bürgerkriegs, der das Land weiter erschütterte.

Historisch wichtig ist die Russische Revolution nicht nur wegen des Machtwechsels, sondern wegen ihrer weitreichenden Folgen: Sie veränderte das Kräfteverhältnis in Europa, prägte Debatten über Sozialismus und Revolution und wurde zu einem Bezugspunkt für politische Bewegungen weltweit. Zudem zeigte sie, wie stark Krieg, soziale Not und institutionelle Schwäche das politische System destabilisieren können—und wie rasch sich daraus neue Machtstrukturen entwickeln.

Zweiter Weltkrieg (1939–1945) war ein globaler Krieg, der durch das aggressive Expansionsstreben totalitärer Regime und die systematische Zerstörung bestehender internationaler Grenzen ausgelöst und eskaliert wurde. In Europa begann er im September 1939, als das Deutsche Reich infolge seiner Eroberungs- und Expansionspolitik in Polen einmarschierte. Bereits zuvor hatten politische Entscheidungen—beispielsweise die Schwächung kollektiver Sicherheitsmechanismen und das wiederholte Scheitern, aggressive Vorhaben wirksam zu stoppen—eine gefährliche Dynamik entstehen lassen. Nach dem Beginn des Krieges weitete sich der Konflikt rasch auf weitere Regionen aus, sodass schließlich nahezu alle Kontinente in unterschiedlichem Ausmaß betroffen waren.

Der Krieg zeichnete sich durch ein Zusammenspiel aus Land-, Luft- und Seestreitkräften aus, aber auch durch industrielle Kriegsführung in bisher ungekanntem Maßstab. In Europa bestimmten große Feldzüge und Besetzungsregime den Verlauf: Der Vormarsch stützte sich auf koordinierte militärische Operationen, schnelle Eroberungen und die gleichzeitige Sicherung von Nachschubwegen. Gleichzeitig wurde die Zivilbevölkerung in weiten Gebieten zum Teil von Gewalt, Zwangsarbeit und wirtschaftlicher Ausbeutung. Besonders schwer wiegen die systematischen Verfolgungen und Vernichtungsmaßnahmen, die im Rahmen der nationalsozialistischen Ideologie gegen Jüdinnen und Juden, aber auch gegen viele andere Gruppen gerichtet waren. Diese Verbrechen prägten die moralische Dimension des Krieges und sind bis heute ein zentrales Thema der historischen Aufarbeitung.

Auf militärischer Ebene veränderten sich die Fronten mehrfach. Entscheidende Wendepunkte waren unter anderem die zunehmende Überdehnung der Angriffspläne, der Widerstand in verschiedenen Einsatzräumen und das wachsende militärische Potenzial der gegnerischen Koalitionen. Im Osten führte der Kampf zu extremen Verlusten und zu einer Situation, in der neben der militärischen auch die physische und logistische Belastungsgrenze vieler Einheiten erreicht wurde. An der Westfront wurde die Kriegsführung zunehmend zu einer Abfolge von Abnutzung, Manöver und Versuchen, die gegnerische Luft- und Seeherrschaft zu kontrollieren.

Ein weiterer Kernbestandteil war die Luftkriegsstrategie, die Städte und Industriegebiete massiv traf. Bombardierungen zielten nicht nur auf militärische Ziele, sondern auch auf die Fähigkeit, Rüstung und Infrastruktur aufrechtzuerhalten sowie die gesellschaftliche Stabilität zu schwächen. Auf See spielten Blockaden und der Kampf um Seewege eine zentrale Rolle für den Austausch von Ressourcen und für die Fähigkeit, Nachschub über weite Distanzen zu sichern. Insgesamt zeigte der Zweite Weltkrieg, dass moderne Kriegsführung in hohem Maße von der Gesamtleistungsfähigkeit einer Volkswirtschaft und von der Organisation von Logistik abhängig war.

Gegen Ende des Krieges kam es zu einem Rückzug und zur Zerschlagung der Achsenmächte, während die Alliierten Schritt für Schritt die besetzten Gebiete zurückgewannen. Die Kapitulationen und das Ende der Kampfhandlungen im Jahr 1945 machten die ungeheure Zerstörung sichtbar: enorme Opferzahlen, verwüstete Landschaften, zerstörte Infrastrukturen und ein politisches Vakuum in vielen Regionen. Im Ergebnis setzte die Nachkriegsordnung neue politische und rechtliche Rahmenbedingungen, und der Zweite Weltkrieg wurde zu einem entscheidenden Bezugspunkt für die Entstehung internationaler Institutionen sowie für die Lehren aus Völkermord, Besatzungspolitik und der Verletzung fundamentaler Menschenrechte.