Familienstammbaum : Nellesen
Person Detail
Familienstammbaum : Nellesen
abhängig vom Geburtsdatum und Geburtsort der angezeigten Person werden hier historische und/oder ortsbezogene Informationen präsentiert: Wikipedia 1922 🔗 LeMo 1922 🔗 1920
Niederrhein Ostern
Volkstümliche Bräuche in der Karwoche
Die kirchlichen Feste sind von jeher Mittelpunkt des heimatlichen Brauchtums gewesen. Teilweise haben sich diese Gebräuche noch bis in die Gegenwart hinein erhalten. Die Karwoche mit dem folgenden Osterfest war von vielen alten Gebräuchen umrankt. Am Palmsonntag brachten die Leute einen am oberen Ende in mehrere Teile gespaltenen Stock, der mit Buchsbaum verziert und häufig mit Hefegebäck in der Form von Vögelchen, Pille Enten oder Pille Gänskes behangen war, in die Kirche, um dort den Buchsbaum weihen zu lassen. Nicht selten hingen Ketten von Pflaumen und Rosinen rundum. Nach dem Gottesdienst wurden die Buchsbaumzweige ("de Palm") in die Stallungen, das Wohnhaus und in den Acker gesteckt, um Segen für das Haus und gute Ernte zu erbitten. Dabei sagte man den Spruch:
"Eck stäk en Pälmken op Poßdag, Dat God et Fäld bewahre mag, Vor Hagel, Bletz en Donderschlag." Das Backwerk des Palmstockes erhielten die Kinder zum Geschenk. Sie trugen ihn auf den Straßen umher und sangen: "Palm, Palm, Possen, Heikorei! Wenn noch enmol Sonndag es, Dann krieje wej en Poß Ei" (Osterei).
Am Gründonnerstag 'war es bei den Hausfrauen Sitte, eine meistens aus sieben Grünkräutern bestehende Suppe zum Mittagsmahl aufzutischen. Am Karfreitag, am "guje Fridag", schwiegen die Glocken nach katholischer Sitte. "Sie fliegen nach Rom", sagten die Kinder.
"Hast van Naach de Glocke gesien? Sej trocke over hooge Boome, Sej trocke over de grüne Rhien. Sej sin na Rome, na Rome. Nau es et stöll in de Kerkentorn En stöll op Markt en Stroate. Do blöß keen Trompet, do klengt keen Horn, De Freud hätt os verloate."
An Stelle der Glocken tritt jetzt die hölzerne Klapper; mit der früher die Chorknaben und Kinder auch über die Straße zogen. Wer in der Karwoche einen Spaziergang unternimmt, sieht allerorten sich fleißige Hände regen, die wie in alten Zeiten auf den Ackern oder in der Nähe der Häuser Reisighaufen aufschichteten, die zu Ostern als Osterfeuer verbrannt werden 12.5.1921
Joseph Beuys / Geburtstag
Joseph Heinrich Beuys (* 12. Mai 1921 in Krefeld; † 23. Januar 1986 in Düsseldorf) war ein deutscher Aktionskünstler, Bildhauer, Medailleur, Zeichner, Kunsttheoretiker und Professor an der Kunstakademie Düsseldorf.
Beuys setzte sich in seinem umfangreichen Werk mit Fragen des Humanismus, der Sozialphilosophie und Anthroposophie auseinander. Dies führte zu seiner spezifischen Definition eines „erweiterten Kunstbegriffs“ und zur Konzeption der Sozialen Plastik als Gesamtkunstwerk, indem er Ende der 1970er Jahre ein kreatives Mitgestalten an der Gesellschaft und in der Politik forderte. Er gilt weltweit als einer der bedeutendsten Aktionskünstler des 20. Jahrhunderts und ist seinem Biografen Reinhard Ermen zufolge als „idealtypischer Gegenspieler“ Andy Warhols zu sehen.
1928
NS-Diktatur - NSDAP - Gauleiter Essen
Josef Antonius Heinrich Terboven (* 23. Mai 1898 in Essen; † 8. Mai 1945 in Skaugum bei Oslo, Norwegen)
1923 trat Terboven der NSDAP bei, nahm am Hitler-Ludendorff-Putsch in München teil und gründete 1925 die Ortsgruppe Essen. Er leitete die Essener SA und wurde 1928 Gauleiter von Essen. Terboven wurde 1930 in den Reichstag gewählt und verteidigte sein Mandat in den Wahlen 1932 und 1933. 1934 heiratete er Ilse Stahl, unterstützte die Kollaborationsregierung in Norwegen und wurde dort Reichskommissar. Seine harte Politik gegen den norwegischen Widerstand machte ihn zur Symbolfigur der deutschen Unterdrückung. Am Tag der deutschen Kapitulation nahm er sich mittels Sprengstoff in einem Bunker auf Gut Skaugum das Leben, nach einem Trinkgelage mit Wilhelm Redieß, dem SS- und Polizeiführer Norwegens, der sich dort kurz zuvor erschossen hatte.
Quelle:
VERÖFFENTLICHUNGEN DER STAATLICHEN ARCHIVE DES LANDES NORDRHEIN-WESTFALEN REIHE C: QUELLEN UND FORSCHUNGEN
BAND 45
HERAUSGEGEBEN VOM NORDRHEIN-WESTFÄLISCHEN HAUPTSTAATSARCHIV /
DIE KREISLEITER DER NSDAP IN DEN GAUEN KÖLN-AACHEN DÜSSELDORF UND ESSEN
bearbeitet von Peter Klefisch Düsseldorf
NS-Diktatur - NSDAP - Kreisleiter
Hamacher, Fritz - Kreis Geldern * 18.06.1902 in Duisburg † 9.6.1975 in Dortmund-Hombruch verh., 1 Kind
1.8.1932 - 1.8.1934 Kreisleiter Kreis Geldern
1.1.1930 - 1.8.1932 SA
16.5.1942 SS (Nr. 455.436) 25.SS-Standarte (Sturmbannführer)
19.5.1949 Das Spruchgericht Bielefeld verurteilt ihn wegen Zugehörigkeit zum Korps der Politischen Leiter der NSDAP zu 3 Jahren Gefängnis unter voller Anrechnung der Internierungshaft. 21.12.1948 Das Schwurgericht in Kleve verurteilt ihn wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Tateinheit mit fortgesetzter gefährlicher Körperverletzung zu 2 Jahren Gefängnis unter Anrechnung der Untersuchungshaft. 10.1.1950 Das Spruchgericht Bielefeld bildet aus diesen beiden Strafen eine Gesamtstrafe von 4 Jahren und 6 Monaten Gefängnis. 25.5.1950 Entlassung aus der Strafhaft
Quella, Alfons - Kreis Geldern * 1.12.1896 in Wyler (Kreis Kleve) † 27.5.1975 in Remscheid
1.9.1934 - 2.3.1945 Kreisleiter Kreis Geldern
War nach Kriegsende unter dem Namen seines 1941 verstorbenen Patenonkels Peter Knodt in Wermelskirchen und Remscheid untergetaucht und dort zunächst als Erntehelfer tätig.
1947 als selbständiger Steuerberater in Lennep unter dem Namen Peter Knodt tätig
1954 Preisgabe der Identität als Kreisleiter Quella beim Landratsamt Geldern
Eine Strafverfolgung fand offensichtlich nicht statt.
Hamacher / Quella gegen Bischof Clemens August Graf von Galen
Quelle: VERÖFFENTLICHUNGEN DER STAATLICHEN ARCHIVE DES LANDES NORDRHEIN-WESTFALEN REIHE C: QUELLEN UND FORSCHUNGEN BAND 45HERAUSGEGEBEN VOM NORDRHEIN-WESTFÄLISCHEN HAUPTSTAATSARCHIV / DIE KREISLEITER DER NSDAP IN DEN GAUEN KÖLN-AACHEN DÜSSELDORF UND ESSEN
bearbeitet von Peter Klefisch Düsseldorf Sonsbeck
Die Selbständigkeit Sonsbecks begann am 14. Dezember 1320, als Graf Theodor von Cleve die Stadtrechte verlieh. Die Besiedlung des Gebiets begann vermutlich über 200 Jahre zuvor, da die frühere Ortsbezeichnung "Suangochesboch" bereits 862 urkundlich erwähnt wurde. Es gibt verschiedene Deutungen für den Ortsnamen: "Schweinebach" (vom lateinischen "sus"), "Bach des Schiedsmanns" (vom niederfränkischen "soneman") oder "alter Bach" (vom keltischen "seann"). Heute erinnert nur noch das schmale Tal der Sonsbecker Schweiz in Richtung Labbeck an den namensgebenden Bach, dessen Quelle längst versiegt ist.
In der Antike errichteten die Römer einen Wachturm auf dem Balberg in der Sonsbecker Schweiz, um die Heerstraße zwischen Vetera (nahe dem heutigen Xanten) und Blerick (Niederlande) zu sichern. Später wurde dieser Turm zur Wehr- und Wohnburg der klevischen Grafen und Herzöge ausgebaut. Der 1417 errichtete Rundturm, heute als "Römerturm" bekannt, ist bis heute erhalten geblieben.
Im Jahre 1787 hat Sonsbeck 272 Häuser und 1450 Einwohner, Im Jahre 1931: 1959 Einwohner, Kath. 1.823, Ev. 126, Israelisch 10
Geschichtliche Ereignisse (generiert von ChatGPT)
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- 1922: Gründung des Türkischen Staats durch die Ausrufung der Republik
- 1929: Börsencrash an der Wall Street und Beginn der Weltwirtschaftskrise
- 1933: Machtübergabe an Adolf Hitler und Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft in Deutschland
- 1939: Beginn des Zweiten Weltkriegs mit dem Überfall auf Polen
- 1941: Angriff auf Pearl Harbor und Einstieg der USA in den Zweiten Weltkrieg
- 1945: Kapitulation Deutschlands und Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa
- 1947: Beginn des Kalten Krieges mit der Truman-Doktrin
- 1962: Kubakrise, die fast zum Atomkrieg führt
- 1989: Fall der Berliner Mauer und Beginn der deutschen Wiedervereinigung
Am 28. Oktober 1922 gelang es den italienischen Faschisten unter Benito Mussolini im Umfeld der „Marsch auf Rom“-Krise, massiven politischen Druck aufzubauen. Die Drohkulisse paramilitärischer Gewalt und die fehlende Einigkeit der liberalen Regierungen führten dazu, dass König Viktor Emanuel III. Mussolini zum Ministerpräsidenten ernannte. Damit begann eine Phase, in der demokratische Institutionen Schritt für Schritt ausgehöhlt und die Opposition systematisch eingeschränkt wurde. Dieser Einschnitt gilt als Auftakt zur Errichtung der faschistischen Diktatur in Italien. Marsch auf Rom
Am 30. Januar 1933 wurde Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt – ein Schlüsselereignis der deutschen Geschichte. In den folgenden Monaten nutzte die NS-Führung die neu gewonnene Regierungsposition, um den parlamentarischen und rechtsstaatlichen Rahmen gezielt zu untergraben: u. a. durch die Ausschaltung politischer Gegner, die Stärkung der Polizeigewalt und die rasche Verschiebung der Gewaltenteilung. Die „Machtergreifung“ markiert den Übergang von der Weimarer Republik in die NS-Diktatur und bildete die Grundlage für die spätere Verfolgung politischer Gegner sowie die rassistische Politik des Regimes. Machtergreifung der Nationalsozialisten
Am 9. November 1989 öffneten sich nach langjährigen Spannungen und Reformbewegungen die Grenzen zwischen Ost- und West-Berlin. Der „Fall der Berliner Mauer“ steht für den plötzlichen politischen Umbruch am Ende der DDR und für das Zusammenbrechen der bis dahin bestehenden Systemgrenzen in Europa. In den folgenden Wochen kam es zu massenhafter Reisefreiheit, Demontagen und schließlich zur staatlichen Wiedervereinigung Deutschlands. Das Ereignis veränderte nicht nur die deutsche, sondern auch die gesamte europäische Sicherheits- und Bündnispolitik deutlich. Fall der Berliner Mauer
Erfindungen
1922 :
- Entdeckung des Insulins (1921/1922)
- Quarzuhr (1922)
- Regelmäßige Rundfunksendungen (1923)
- Geigerzähler (1928, Vorläufer 1922)
- Audiometer (1922)