Familienstammbaum : Nellesen
Person Detail
Familienstammbaum : Nellesen
6.12.1892 Werner von Siemens / Todestag
Ernst Werner Siemens, ab 1888 von Siemens (* 13. Dezember 1816 in Lenthe, Königreich Hannover, heute Gehrden, Niedersachsen; † 6. Dezember 1892 in Charlottenburg) war ein deutscher Erfinder, Elektroingenieur und Industrieller. Er entdeckte das dynamoelektrische Prinzip, auch elektrodynamisches Prinzip genannt, und gilt als Begründer der modernen Elektrotechnik, speziell der elektrischen Energietechnik.
Zusammen mit Johann Georg Halske gründete Werner Siemens am 12. Oktober 1847 die Telegraphen Bau-Anstalt von Siemens & Halske in Berlin, aus der die heutige Siemens AG hervorging. Das Unternehmen entwickelte sich innerhalb weniger Jahrzehnte von einer kleinen Werkstatt, die neben Telegraphen vor allem Eisenbahnläutwerke, Drahtisolierungen und Wassermesser herstellte, zu einem der weltweit größten Elektro- und Technologiekonzerne.
Siemens / Wikipedia30.7.1898 Bismarck / Todestag
30. Juli: Otto von Bismarck stirbt in Friedrichsruh bei Hamburg. Bismarcks Tod erregt auch international solches Aufsehen, dass für die Dauer einer Woche allein in der Presse zuvor bestimmende Themen wie der spanisch-amerikanische Krieg gänzlich in den Hintergrund geraten.
Die Familie widersetzt sich dem Wunsch Kaiser Wilhelms II., den Leichnam nach Berlin zu überführen. Die Beisetzung findet gemäß Bismarcks Vorgaben in Friedrichsruh statt.
1905 Nobelpreis 1905
Der Nobelpreis für Physiologie oder Medizin wurde an Robert Koch verliehen. Koch wurde für seine bahnbrechenden Arbeiten zur Tuberkulose und die Entdeckung des Tuberkulose-Erregers Mycobacterium tuberculosis ausgezeichnet.
Geschichtliche Ereignisse (generiert von ChatGPT)
Der Inhalt wurde von ChatGPT, einem KI-Modell von OpenAI, generiert. Wir empfehlen, den Inhalt auf Richtigkeit und Relevanz zu überprüfen.- 1893: Chicagoer Weltausstellung (World's Columbian Exposition)
- 1896: Erste Olympischen Spiele der Neuzeit in Athen
- 1898: Spanisch-Amerikanischer Krieg – Ende durch den Vertrag von Paris
- 1899: Beginn des Zweiten Burenkriegs
- 1901: Tod von Königin Viktoria
- 1903: Erstflug mit motorisiertem Flugzeug durch die Gebrüder Wright
- 1904: Unterzeichnung der Entente cordiale zwischen Großbritannien und Frankreich
- 1905: Russische Revolution von 1905 (u. a. „Blutsonntag“)
- 1910: Beginn der Mexikanischen Revolution
1893 wurde die Weltausstellung 1893 in Chicago eröffnet. Unter dem Motto „World’s Columbian Exposition“ zeigte die Messe erstmals in dieser Größenordnung Technik-, Industrie- und Kunstleistungen aus vielen Ländern. Besonders prägend war der architektonische Stil der Ausstellung (u. a. mit Blick auf die sogenannten „weißen Städte“ im Beaux-Arts-Stil), der später als Inspiration für viele Stadt- und Ausbauprojekte in den USA galt. Neben dem politischen und wirtschaftlichen Austausch trug die Weltausstellung auch dazu bei, neue wissenschaftliche Ideen und Massenmedien (z. B. in Form von Ausstellungen, Katalogen und Attraktionen) stärker ins öffentliche Bewusstsein zu bringen.
Am 17. Dezember 1903 gelang den Brüdern Wright mit dem von ihnen gebauten Flugzeug „Wright Flyer“ der erste kontrollierte, anhaltende Motorflug. Die entscheidende Leistung wird heute mit den Gebrüdern Wright verbunden. Der Flug bei Kitty Hawk zeigte, dass bemannte Schwerer-als-Luft-Fluggeräte nicht nur kurzzeitig gleiten, sondern mit eigener Antriebsleistung zuverlässig gesteuert werden konnten. Damit begann eine neue Phase der Luftfahrtentwicklung: Ausgehend von diesem Demonstrationserfolg stiegen Investitionen in Technik, Ausbildung und Versuchsbetrieb deutlich an, und die Grundlagen für die rasante Weiterentwicklung von Flugzeugen im 20. Jahrhundert wurden entscheidend vorangetrieben.
Im Januar 1905 eskalierte in Russland die politische und soziale Krise mit dem sogenannten „Blutsonntag“. Dabei kam es am 9. Januar 1905 in St. Petersburg während eines Protestmarsches zu einem gewaltsamen Vorgehen gegen Demonstrierende, was als Auslöser der Russischen Revolution von 1905 gilt. Die Ereignisse führten zu einer Welle von Streiks, Unruhen und weiteren Protesten in verschiedenen Teilen des Reiches. In der Folge wuchs der Druck auf die zaristische Regierung erheblich; als Reaktion wurden politische Zugeständnisse vorbereitet, darunter die Einführung bzw. Planung einer parlamentarischen Vertretung (in Form der späteren Duma-Regelungen). Insgesamt markierte 1905 einen Wendepunkt: Die Unzufriedenheit mit der politischen Ordnung wurde sichtbarer und organisierter, und Reformbemühungen standen fortan stärker im öffentlichen Fokus.