Person Detail


Familienstammbaum : Nellesen
FrauSymbol

Anna Elisabetha Sippel 1In der Ahnenforschung ist es wichtig zu berücksichtigen, dass Nachnamen im Laufe der Zeit variieren können. Dies kann auf Schreibfehler in alten Dokumenten oder Namensänderungen zurückzuführen sein. Auch wurden früher die Namen nach Gehör aufgeschrieben und man nahm die exakte Schreibweise nicht so genau .Daher sollten Sie alternative Schreibweisen und Variationen in Betracht ziehen.

Geboren vor 211 Jahren, 6 Monaten, 0 Tagen

✲
24.03.18152 Hier ist entweder das Geburts- oder das Taufdatum vermerkt. In Kirchenbüchern ist oftmals nur das Taufdatum angegeben, was aber oft dem Geburtsdatum entspricht oder nur geringfügig später liegt. Freitag ♈ Widder
Schenklengsfeld, Hersfeld Rotenburg, Hessen, Deutschland
✞
27.09.18773 Hier ist entweder das Todes- oder das Datum der Bestattung vermerkt. 62 Jahre / 6 Monate
Dinkelrode, Hersfeld-Rotenburg, Hessen, Deutschland

Geschwister:
Keine Geschwister gefunden.
Ehepartner / Partner :
Kinder (von Johannes Riebold und Anna Elisabetha Sippel)

4Beispiel für die Sütterlin Schrift : Geschichteabhängig vom Geburtsdatum und Geburtsort der angezeigten Person werden hier historische und/oder ortsbezogene Informationen präsentiert: Wikipedia 1815 🔗 LeMo 1815 🔗

1.4.1815 Bismarck / Geburtstag

1. April: Otto Eduard Leopold von Bismarck wird als viertes von sechs Kindern des Gutsbesitzers Ferdinand von Bismarck und dessen Frau Wilhelmine Luise (geb. Mencken) in Schönhausen (Altmark) geboren. Außer ihm überleben nur der ältere Bruder Bernhard (1810-1893) und die jüngere Schwester Malwine (1827-1908) die ersten Jahre.

Bismarck Biographie (LeMo)

15.4.1815 Vulkanausbruch Tambora

Vulkanausbruch Tambora 1815 / Jahr ohne Sommer 1816

Der Vulkan gehörte zum damaligen niederländisch–Indien und befand sich auf der Insel Sumbawa nahe Bali. Der Ausbruch fand in mehreren Phasen in der ersten Hälfte des April 1815 statt. Noch in 2600 Kilometern Entfernung waren die Eruptionen zu hören. Die freigesetzten Kräfte entsprachen rund 170.000 Hiroshimabomben. 1500 Meter der höhe des Tambora wurde hinweg gesprengt. Pyroklastische Ströme, Tsunami und Ascheregen verwüsteten die Umgebung des Vulkans. Schätzungsweise 36.000 Menschen verloren im Umfeld des Vulkans ihr Leben, es gibt sogar Schätzungen von über 100.000 Toten. Durch die Wucht der Eruption schoss die Asche 43 km hoch in die Stratosphäre, also oberhalb der Troposphäre, wo das eigentliche tagtägliche Wettergeschehen statt findet. Dort konnte sie sich ungehindert ausbreiten. Innerhalb weniger Wochen hatte sie die Erde umrundet.

Der Ascheauswurf lag bei der unvorstellbaren Masse von über 100 Kubikkilometern. Beim Ausbruch des Eyjafjallajökull / Island im Jahre 2010 gelangte die im Vergleich zum Tambora winzige Masse von 0,14 Kubikkilometer Asche in die Atmosphäre. Einn weltumspannender Schleier aus Vulkanasche hatte sich in der Stratosphäre festgesetzt und reflektierte die Strahlen der Sonne. Das Klima kühlte sich dauerhaft ab und führte zu Missernten, Epidemien und Bürgeraufständen.

Wikipedia Vulkan Tambora

1816 Jahr ohne Sommer

Jahr ohne Sommer 1816 durch Vulkanausbruch Tambora

Der preußische Generalmajor und Militärhistoriker Carl von Clausewitz schrieb bei einer Reise durch das Rheinland im Frühjahr 1817: Ich sah stark geschwächtes Volk, kaum mehr menschlich, das auf der Suche nach halb verfaulten Kartoffeln über die Äcker lief. In den Gebieten des Niederrheins wirkten sich die steigenden Wassermassen des Rheines besonders schlimm aus. Deichbrüche waren an der Tagesordnung. Im Juli 1816 stieg der Pegel in Düsseldorf auf die Rekordmarke von 15408 Fuß. In diesem Sommermonat gab es nur einen heiteren Tag, dagegen 18 Regentage. An den anderen Julitagen war der Himmel bedeckt und zeigte permanente Regenneigung. Diese Wassermengen sorgten dafür, dass nicht nur der Rhein, sondern auch die zahlreichen anderen Flüsse und Rinnsale am Niederrhein über Monate hinweg Hochwasser führten und Felder und Wiesen überschwemmten. ein Dezernent der Regierung in Kleve befürchtete im Herbst 1816, dass die notleidenden Menschen „dem Gesetze den Gehorsam aufkündigen und auf alle Art nehmen, wo sie es finden können, um sich und ihren Kindern das Leben zu retten“. Man fürchtete „Verbrechen ohne Zahl“ und tatsächlich kam es verbreitet zu Plünderungen und Diebstählen.

In einer Chronik verzeichnete der Kempener Heinrich Goertsches im Winter 1816/17: Der Jammer über den armen Mann ist nicht zu beschreiben, alles ist verdorben, die Leute schrien um Brot.

Geschichtliche Ereignisse (generiert von ChatGPT)
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mit openai generiertes Bild im Stile von Jean Francois Millet 1814 bis 1875
  • 1815: Schlacht von Waterloo und Ende der Napoleonischen Kriege
  • 1815: Wiener Kongress (Schaffung der europäischen Nachkriegsordnung)
  • 1821: Beginn des Griechischen Unabhängigkeitskriegs
  • 1830: Juli­revolution in Frankreich
  • 1834: Gründung des Deutschen Zollvereins
  • 1848: Märzrevolution in den deutschen Staaten und Beginn der europäischen Revolutionswelle
  • 1853: Ausbruch des Krimkriegs
  • 1861: Ausbruch des Amerikanischen Bürgerkriegs
  • 1870/1871: Deutsch-Französischer Krieg und Proklamation des Deutschen Kaiserreichs
  • Wiener Kongress (1815): Nach den napoleonischen Kriegen sollte Europa neu geordnet werden, um dauerhaften Frieden zu sichern. Der Wiener Kongress bündelte die Interessen der Großmächte und setzte dabei vor allem auf die Wiederherstellung bzw. Stabilisierung der alten Herrschaftsverhältnisse. In vielen Teilen Europas wurden Grenzen neu gezogen und Bündnissysteme so organisiert, dass ein erneuter Machtzuwachs einzelner Staaten verhindert werden sollte. Gleichzeitig entstanden langfristig neue Spannungen: nationalstaatliche und liberale Bewegungen widersprachen zunehmend der stark restaurativen Grundausrichtung. So legte der Kongress zwar eine wichtige Grundlage für mehrere Jahrzehnte relativer Stabilität, konnte aber die politischen Entwicklungen im 19. Jahrhundert nicht aufhalten.
  • Deutsche Revolution 1848/1849: Die Revolution begann im Umfeld der Märzrevolution und erfasste schnell weite Teile des Deutschen Bundes. Auslöser waren unter anderem politische Forderungen nach mehr Freiheit und Mitbestimmung sowie soziale Belastungen, die in zahlreichen Regionen zu Protesten führten. In Frankfurt versammelten sich Abgeordnete zur Paulskirchenversammlung, um eine Verfassung für ein geeintes Deutschland auszuarbeiten. Trotz großer Hoffnungen scheiterten die Revolution und die parlamentarische Einigung letztlich: Viele Regierungen und Fürsten hielten am monarchischen Prinzip fest und setzten sich militärisch bzw. politisch durch. Das Ergebnis war eine vorübergehende Niederschlagung revolutionärer Ziele, zugleich aber auch ein nachhaltiger Impuls für spätere Einigungs- und Reformbewegungen.
  • Gründung des Deutschen Kaiserreichs (1871): Die Reichsgründung im Jahr 1871 markierte einen entscheidenden Wendepunkt in der deutschen Geschichte. Sie wurde wesentlich durch den Deutsch-Französischen Krieg begünstigt, der die politischen Weichen für eine stärkere nationale Integration stellte. Am 18. Januar 1871 wurde im Spiegelsaal von Versailles der preußische König Wilhelm I. zum Deutschen Kaiser proklamiert. Mit der neuen Staatsform entstand ein föderal gegliedertes Kaiserreich unter Führung Preußens, das sich nach außen durch Stabilität und wachsenden Einfluss, nach innen aber auch durch unterschiedliche Interessen der Länder und sozialen Gruppen herausforderte. Langfristig prägte die Reichsgründung Verwaltung, Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik sowie das Machtgefüge in Europa maßgeblich.

Geburtsort: Schenklengsfeld

Geburtsort: Schenklengsfeld
MauritiusKircheSchenklengsfeld
Schenklengsfeld ist eine Landgemeinde im Landkreis Hersfeld-Rotenburg (Hessen), rund 8 km östlich von Bad Hersfeld in den Ausläufern der Kuppenrhön gelegen. Sie besteht aus 14 Ortsteilen (darunter Unterweisenborn), umfasst etwa 64 km² und hat rund 4.200 Einwohner.
Wikipedia Schenklengsfeld 🔗 Genwiki Schenklengsfeld 🔗 Wappen Schenklengsfeld 🔗