Person Detail


Familienstammbaum : Nellesen
MannSymbol

Johann Heinrich Lensing 1In der Ahnenforschung ist es wichtig zu berücksichtigen, dass Nachnamen im Laufe der Zeit variieren können. Dies kann auf Schreibfehler in alten Dokumenten oder Namensänderungen zurückzuführen sein. Auch wurden früher die Namen nach Gehör aufgeschrieben und man nahm die exakte Schreibweise nicht so genau .Daher sollten Sie alternative Schreibweisen und Variationen in Betracht ziehen.

Geboren vor 217 Jahren, 8 Monaten, 30 Tagen

13.09.18082 Hier ist entweder das Geburts- oder das Taufdatum vermerkt. In Kirchenbüchern ist oftmals nur das Taufdatum angegeben, was aber oft dem Geburtsdatum entspricht oder nur geringfügig später liegt. Dienstag ♍ Jungfrau
Sonsbeck, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
15.09.18123 Hier ist entweder das Todes- oder das Datum der Bestattung vermerkt. 4 Jahre / 0 Monate
Sonsbeck, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
10 Uhr
Herkunft Nachname LensingNachname Lensing

Benennung nach Vorname. Es handelt sich um ein Patronym zum Vornamen Lenz, einer Kurzform des Vornamens Laurenz , Lorenz.

Ein Patronym oder Vater(s)name (griechisch πατρωνυμία patrōnymía oder πατρωνυμικόν patrōnymikón) ist ein vom Vornamen des Vaters oder eines entfernteren männlichen Vorfahren abgeleiteter Name.

Quelle: Dräger, Kathrin, Lensing, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands




abhängig vom Geburtsdatum und Geburtsort der angezeigten Person werden hier historische und/oder ortsbezogene Informationen präsentiert: Wikipedia 1808 🔗

1809 Hochwasser / Niederrhein/ Kalkar

Die schrecklichste aller Überschwemmungen in der hiesigen Gegend war im Jahre 1809. Am 28. Dezember 1808 war der Rhein zugefroren. Am 11. Januar 1809 trat Tauwetter und am 13. desselben Monats eine ebenso schnelle als furchtbare Überschwemmung ein, nachdem die Deiche zu Vynen, Obermörmter, Hönnepel, Till, Kellen und Griethausen durchbrochen worden waren. Am 14. Januar setzte plötzlich wieder Frost ein, der so stark war, daß der Rhein am 20. Januar wieder zufror und die weit überschwemmte Gegend mit einer dicken Eisdecke überzogen wurde. Am 25. Januar trat wieder Tauwetter ein und die Überschwemmung wurde noch schrecklicher als das erste Mal. Das Eis drohte alles zu zerstören und zerstörte auch wirklich alles, was sich seinem Laufe widersetzte. Viele Häuser wurden durch den Strom und das Eis fortgerissen und sehr viele stürzten ein. Eine ganz bedeutende Anzahl Vieh kam in den Fluten um. Das Wasser stieg so hoch, daß es ungefähr die vierte Stufe der i n n e r e n Treppe des Kalkarer Rathauses erreichte. Der Strom war selbst in Kalkar so stark, daß man z.B. in der Altcalcarerstraße Nachen nur mittels Taue, die man an den Häusern befestigt hatte, in die Stadt hineinziehen konnte.

13.1.1809 Johanna Sebus

Johanna Sebus (* 28. Dezember 1791 in Brienen; † 13. Januar 1809) aus Brienen bei Kleve am Niederrhein rettete bei einem Dammbruch zunächst ihre Mutter aus den Fluten des Rheins und kam dann ums Leben, als sie weiteren Menschen helfen wollte. Ihre Leiche wurde beim Abfließen des Wassers gefunden und auf dem Friedhof in Rindern beerdigt. 1872 wurde ihr Grab beim Bau einer neuen Kirche in das Gebäude integriert.

1812 Jüdische Familien in Goch


Juden wohnten bereits gegen Ende des 13.Jahrhunderts in Goch; auch nach den Pestpogromen von 1348/1349 lebten vermutlich einige wenige jüdische Familien am Ort. Eine jüdische Gemeinde lässt sich in Goch ab dem 16.Jahrhundert nachweisen. Wurden Gottesdienste zunächst in privaten Räumlichkeiten abgehalten, besaßen die Juden Gochs seit 1724 im Hause der Familie Heymann (Vossstraße) eine Synagoge.

Seit dem Jahre 1812 verfügte die Gemeinde dann über ein neues Synagogengebäude in der Herzogenstraße, das - nach einem Festzug durch den Ort - feierlich eingeweiht worden war. Die in französischer Sprache vorgetragenen Festrede des Präfekten huldigte pathetisch und patriotisch Kaiser Napoleon

1.4.1815 Bismarck / Geburtstag

1. April: Otto Eduard Leopold von Bismarck wird als viertes von sechs Kindern des Gutsbesitzers Ferdinand von Bismarck und dessen Frau Wilhelmine Luise (geb. Mencken) in Schönhausen (Altmark) geboren. Außer ihm überleben nur der ältere Bruder Bernhard (1810-1893) und die jüngere Schwester Malwine (1827-1908) die ersten Jahre.

Bismarck Biographie (LeMo)

15.4.1815 Vulkanausbruch Tambora

Vulkanausbruch Tambora 1815 / Jahr ohne Sommer 1816

Der Vulkan gehörte zum damaligen niederländisch–Indien und befand sich auf der Insel Sumbawa nahe Bali. Der Ausbruch fand in mehreren Phasen in der ersten Hälfte des April 1815 statt. Noch in 2600 Kilometern Entfernung waren die Eruptionen zu hören. Die freigesetzten Kräfte entsprachen rund 170.000 Hiroshimabomben. 1500 Meter der höhe des Tambora wurde hinweg gesprengt. Pyroklastische Ströme, Tsunami und Ascheregen verwüsteten die Umgebung des Vulkans. Schätzungsweise 36.000 Menschen verloren im Umfeld des Vulkans ihr Leben, es gibt sogar Schätzungen von über 100.000 Toten. Durch die Wucht der Eruption schoss die Asche 43 km hoch in die Stratosphäre, also oberhalb der Troposphäre, wo das eigentliche tagtägliche Wettergeschehen statt findet. Dort konnte sie sich ungehindert ausbreiten. Innerhalb weniger Wochen hatte sie die Erde umrundet.

Der Ascheauswurf lag bei der unvorstellbaren Masse von über 100 Kubikkilometern. Beim Ausbruch des Eyjafjallajökull / Island im Jahre 2010 gelangte die im Vergleich zum Tambora winzige Masse von 0,14 Kubikkilometer Asche in die Atmosphäre. Einn weltumspannender Schleier aus Vulkanasche hatte sich in der Stratosphäre festgesetzt und reflektierte die Strahlen der Sonne. Das Klima kühlte sich dauerhaft ab und führte zu Missernten, Epidemien und Bürgeraufständen.

Wikipedia Vulkan Tambora

23.4.1816 Niederrhein / Kleve

Am 23. April 1816 wurde der Kreis Kleve als einer von 29 Landkreisen der Provinz Jülich-Kleve-Berg, der späteren Rheinprovinz, gebildet. Ein königliches humanistisches Gymnasium wurde 1817 neu gegründet.

1816 Jahr ohne Sommer

Jahr ohne Sommer 1816 durch Vulkanausbruch Tambora

Der preußische Generalmajor und Militärhistoriker Carl von Clausewitz schrieb bei einer Reise durch das Rheinland im Frühjahr 1817: Ich sah stark geschwächtes Volk, kaum mehr menschlich, das auf der Suche nach halb verfaulten Kartoffeln über die Äcker lief. In den Gebieten des Niederrheins wirkten sich die steigenden Wassermassen des Rheines besonders schlimm aus. Deichbrüche waren an der Tagesordnung. Im Juli 1816 stieg der Pegel in Düsseldorf auf die Rekordmarke von 15408 Fuß. In diesem Sommermonat gab es nur einen heiteren Tag, dagegen 18 Regentage. An den anderen Julitagen war der Himmel bedeckt und zeigte permanente Regenneigung. Diese Wassermengen sorgten dafür, dass nicht nur der Rhein, sondern auch die zahlreichen anderen Flüsse und Rinnsale am Niederrhein über Monate hinweg Hochwasser führten und Felder und Wiesen überschwemmten. ein Dezernent der Regierung in Kleve befürchtete im Herbst 1816, dass die notleidenden Menschen „dem Gesetze den Gehorsam aufkündigen und auf alle Art nehmen, wo sie es finden können, um sich und ihren Kindern das Leben zu retten“. Man fürchtete „Verbrechen ohne Zahl“ und tatsächlich kam es verbreitet zu Plünderungen und Diebstählen.

In einer Chronik verzeichnete der Kempener Heinrich Goertsches im Winter 1816/17: Der Jammer über den armen Mann ist nicht zu beschreiben, alles ist verdorben, die Leute schrien um Brot.

Sonsbeck

Die Selbständigkeit Sonsbecks begann am 14. Dezember 1320, als Graf Theodor von Cleve die Stadtrechte verlieh. Die Besiedlung des Gebiets begann vermutlich über 200 Jahre zuvor, da die frühere Ortsbezeichnung "Suangochesboch" bereits 862 urkundlich erwähnt wurde. Es gibt verschiedene Deutungen für den Ortsnamen: "Schweinebach" (vom lateinischen "sus"), "Bach des Schiedsmanns" (vom niederfränkischen "soneman") oder "alter Bach" (vom keltischen "seann"). Heute erinnert nur noch das schmale Tal der Sonsbecker Schweiz in Richtung Labbeck an den namensgebenden Bach, dessen Quelle längst versiegt ist.

In der Antike errichteten die Römer einen Wachturm auf dem Balberg in der Sonsbecker Schweiz, um die Heerstraße zwischen Vetera (nahe dem heutigen Xanten) und Blerick (Niederlande) zu sichern. Später wurde dieser Turm zur Wehr- und Wohnburg der klevischen Grafen und Herzöge ausgebaut. Der 1417 errichtete Rundturm, heute als "Römerturm" bekannt, ist bis heute erhalten geblieben.

Im Jahre 1787 hat Sonsbeck 272 Häuser und 1450 Einwohner, Im Jahre 1931: 1959 Einwohner, Kath. 1.823, Ev. 126, Israelisch 10

Geschichtliche Ereignisse (generiert von ChatGPT)
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mit openai generiertes Bild im Stile von Francisco de Goya 1746 bis 1828
  • 1808: Aufstand in Spanien gegen die napoleonische Herrschaft (Spanischer Unabhängigkeitskrieg)
  • 1809: Schlacht bei Wagram zwischen Österreich und Napoleon
  • 1809: Frieden von Schönbrunn zwischen Österreich und Frankreich
  • 1810: Annexion des Königreichs Holland durch das Französische Kaiserreich
  • 1811: Beginn des Bolivar-Feldzugs zur Befreiung Venezuelas/Neugranadas
  • 1812: Französischer Russlandfeldzug (Beginn der Invasion Napoleons)
  • 1812: Schlacht bei Borodino
  • 1812: Einnahme und Brand von Moskau durch französische Truppen
  • 1812: Beginn des Rückzugs der Grande Armée und schwere Verluste im Winter

1808: Nach der französischen Besetzung Spaniens kam es zum Spanischen Unabhängigkeitskrieg. Der Konflikt entzündete sich unter anderem an der Absetzung der spanischen Königsfamilie durch Napoleon und entwickelte sich rasch von offenen Aufständen zu einem umfassenden Volks- und Guerillakrieg. Französische Truppen gerieten dabei zunehmend in eine zermürbende Lage, während verschiedene spanische und später auch britische Kräfte den Widerstand koordinierten. Der Krieg band erhebliche Ressourcen und wirkte sich dadurch auch auf Napoleons Feldzüge in Europa aus.

1809: In der Phase des Fünften Koalitionskriegs entschied die Schlacht bei Wagram bei Wien über den Verlauf der Auseinandersetzung zwischen Napoleon und den österreichischen Truppen. Die Schlacht war eine der größten des napoleonischen Zeitalters und zeigte eindrucksvoll, wie stark sich der Ausgang großer Gefechte durch Artillerieeinsatz, Massenmanöver und die Fähigkeit zur Truppenführung beeinflussen konnte. Trotz hoher Verluste führte der Sieg der Franzosen letztlich zu deutlichen politischen Folgen für Österreich. Kurz darauf wurde der Frieden so weitläufig vorbereitet, dass Napoleons Einfluss in Mitteleuropa zunächst weiter gestärkt werden konnte.

1812: Mit dem Feldzug Napoleons gegen Russland begann eine der folgenreichsten Unternehmungen der napoleonischen Kriege. Napoleon ließ mit einem großen Heer Richtung Osten vorstoßen, um politischen Druck auszuüben und die russische Widerstandskraft zu brechen. Der Feldzug traf jedoch auf die besondere Strategie des Rückzugs und der Vermeidung entscheidender Schlachten sowie auf extreme logistische Schwierigkeiten und den zunehmenden Einfluss des russischen Winters. Dadurch kippte die militärische Lage schon im Verlauf des Jahres nachhaltig, sodass sich das Unternehmen für das französische Heer katastrophal auswirkte.


Karte Geburtsort: Sonsbeck

Geburtsort: Sonsbeck
Sonsbeck ist eine kleine Gemeinde am Niederrhein im Kreis Wesel. Bekannt ist der Ort für viel Natur, die „Sonsbecker Schweiz“ und gute Rad- und Wanderwege. Sehenswürdigkeiten sind unter anderem der Aussichtsturm auf dem Dürsberg und der historische Römerturm.
Wikipedia Sonsbeck 🔗 Genwiki Sonsbeck 🔗 Wappen Sonsbeck 🔗 4Gemeindewappen haben oft eine tief verwurzelte historische Bedeutung.Die Motive spiegeln oft die Geschichte der Gemeinde wider: frühere Herrschaftszugehörigkeit (z. B. Wappen des alten Landesherrn), geografische Besonderheiten, lokale Gewerbe oder ein redendes Wappen, bei dem das Motiv auf den Ortsnamen anspielt (z. B. ein Löwe für „Löwenstein").