Person Detail


Familienstammbaum : Nellesen
FrauSymbol

Petronilla Nobis 1In der Ahnenforschung ist es wichtig zu berücksichtigen, dass Nachnamen im Laufe der Zeit variieren können. Dies kann auf Schreibfehler in alten Dokumenten oder Namensänderungen zurückzuführen sein. Auch wurden früher die Namen nach Gehör aufgeschrieben und man nahm die exakte Schreibweise nicht so genau .Daher sollten Sie alternative Schreibweisen und Variationen in Betracht ziehen.

Geboren vor 247 Jahren, 9 Monaten, 4 Tagen

13.09.17782 Hier ist entweder das Geburts- oder das Taufdatum vermerkt. In Kirchenbüchern ist oftmals nur das Taufdatum angegeben, was aber oft dem Geburtsdatum entspricht oder nur geringfügig später liegt. Sonntag ♍ Jungfrau
Kapellen, Geldern, Deutschland
03.10.17783 Hier ist entweder das Todes- oder das Datum der Bestattung vermerkt. 0 Jahre / 0 Monate
Kapellen, Kr, Geldern, Kleve, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

✝ Jung verstorben



abhängig vom Geburtsdatum und Geburtsort der angezeigten Person werden hier historische und/oder ortsbezogene Informationen präsentiert: Wikipedia 1778 🔗

10.3.1776 Königin Louise von Preußen / Louisendorf

Louise Herzogin zu Mecklenburg [-Strelitz], bekannt als Königin Louise von Preußen (* 10. März 1776 in Hannover; † 19. Juli 1810 auf Schloss Hohenzieritz), war die Gemahlin König Friedrich Wilhelms III. von Preußen
Zeitgenossen beschrieben sie als schön und anmutig, ihre ungezwungenen Umgangsformen erschienen ihnen eher bürgerlich als aristokratisch. Ihr Leben war eng verknüpft mit den dramatischen Ereignissen im Kampf Preußens gegen Napoleon Bonaparte. Da sie früh starb, blieb sie auch in der Vorstellung der nachfolgenden Generationen jung und schön. Schon zu Lebzeiten wurde sie zum Gegenstand beinahe kultischer Verehrung. Nach ihrem Tod setzte sich diese Tendenz verstärkt fort. Sie wurde als Mutter Kaiser Wilhelms I. zum Symbol für den Wiederaufstieg Preußens und für die Entwicklung hin zum Deutschen Kaiserreich. So liegt ihre historische Bedeutung in der legendären Berühmtheit, die sie als Königin von Preußen tatsächlich hatte.
Louisendorf, benannt nach Königin Louise (1776–1810), entstand 1820 auf Verfügung ihres Gemahls, des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III. als Filialsiedlung kurpfälzischer Auswanderer. Diese hatten 1741 wegen ihres protestantischen Glaubens ihre mehrheitlich katholische Heimat verlassen und waren auf der Reise nach Pennsylvania (USA) an der niederländischen Grenze hängengeblieben. Ihre zwischen Goch, Kleve und Kalkar gelegenen Siedlungsgebiete – zunächst Pfalzdorf, dann Louisendorf und schließlich Neulouisendorf – werden heute noch als „pfälzische Sprachinsel“ bezeichnet.

1780 18. Jahrhundert Tagelöhner

Ein Tagelöhner war eine Person, die in einer landwirtschaftlichen oder handwerklichen Tätigkeit arbeitete und für ihre Arbeit täglich entlohnt wurde. Im 18. Jahrhundert, besonders in ländlichen Gegenden, waren viele Menschen Tagelöhner. Ihre Beschäftigung war oft unregelmäßig und saisonal, abhängig von den Bedürfnissen der Bauernhöfe oder Handwerksbetriebe. Die Arbeitsbedingungen für Tagelöhner waren oft hart. Sie erhielten in der Regel kein festes Gehalt, sondern wurden für die Anzahl der Tage bezahlt, die sie gearbeitet hatten. Dies führte zu Unsicherheit und Schwankungen im Einkommen, insbesondere in Zeiten, in denen es weniger Arbeit gab, wie im Winter. Tagelöhner führten eine einfache Lebensweise und ihre Kleidung und Ernährung waren oft bescheiden. Sie arbeiteten oft auf den Feldern, in der Ernte, bei landwirtschaftlichen Arbeiten oder in Handwerksbetrieben. Da ihre Arbeit saisonal und unregelmäßig war, mussten sie oft zusätzliche Einkommensquellen finden, um über die Runden zu kommen. Die soziale Stellung von Tagelöhnern war oft niedrig, und sie gehörten zu den einfacheren Schichten der Gesellschaft. Sie hatten begrenzten Einfluss und Zugang zu Bildung und sozialen Möglichkeiten. Tagelöhner lebten oft in bescheidenen Verhältnissen und hatten wenig finanzielle Sicherheit. Insgesamt waren Tagelöhner ein wichtiger Bestandteil der Wirtschaft im 18. Jahrhundert, insbesondere in der Landwirtschaft. Sie erfüllten eine wichtige Rolle bei der Erledigung saisonaler Arbeiten und trugen zur Lebensmittelproduktion bei, hatten jedoch oft mit wirtschaftlichen Unsicherheiten zu kämpfen.

1.1784 Hochwasser am Rhein / Eisflut

Der extreme Winter von 1783/1784 auf der nördlichen Hemisphäre gilt als einer der härtesten überhaupt in Mitteleuropa, war aber auch in Nordamerika und Asien ungewöhnlich. Ihm folgten extreme Überschwemmungen im Februar und März 1784 in Mitteleuropa, die als eine der größten Naturkatastrophen der frühen Neuzeit in dieser Region angesehen werden. Die Ursache dafür wird in besonders schwefelreichen oder besonders heftigen und aschereichen vulkanischen Eruptionen gesehen, die sich in Island ereigneten.

Das Hochwasser von 1784 (Februar) gilt als eine der größten Naturkatastrophen in Mitteleuropa. Ganze Täler wurden verwüstet, zahlreiche Brücken zerstört. Es wird auch als "Jahrhundert-Eisgang" oder "Eisflut" bezeichnet. Köln wurde von einem beispiellosen Hochwasser heimgesucht. Der Rhein zuvor gefroren. Die Kombination aus Schneeschmelze und aufbrechendem Eis führte zu einem Rekordpegel von 13,55 Metern – im Vergleich dazu beträgt der Normalpegel 3,48 Meter. Die Fluten trieben schwere Eisschollen mit sich, die Ufergebiete wurden verwüstet und Schiffe zerstört. Einige Gebäude, inklusive Befestigungsanlagen, stürzten infolge des Eisschollendrucks ein. Es gab 65 Todesopfer. In Bonn Beuel überstanden nur wenige Gebäude mit Steinfundament den Eisstoß; Fachwerkhäuser wurden weggespült. Die alte bergische Stadt Mülheim am Rhein, heute ein Kölner Stadtteil, wurde völlig zerstört. Sogar die Bäume im berühmten Nussbaumwald auf der Namedyer Werth wurden oberhalb ihrer Wurzeln durch die Eisschollen abgeschnitten.

Geschichtliche Ereignisse (generiert von ChatGPT)
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mit openai generiertes Bild im Stile von Caspar David Friedrich 1774 bis 1840
  • Januar 1778: James Cook entdeckt und erreicht die Inseln Hawaiʻi (erste bekannte europäische Sichtung)
  • 6. Februar 1778: Vertrag über die Allianz zwischen Frankreich und den Vereinigten Staaten wird in Paris unterzeichnet
  • 17. März 1778: Frankreich erklärt Großbritannien den Krieg
  • 18. Juni 1778: Die britischen Truppen evakuieren Philadelphia
  • 28. Juni 1778: Schlacht von Monmouth (Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg)
  • 27. Juli 1778: Seeschlacht von Ushant zwischen britischer und französischer Flotte
  • 29. August 1778: Schlacht von Rhode Island (Quaker Hill)
  • 16. Dezember 1778: Beginn der Belagerung von Savannah (Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg)
  • August 1778: James Cooks Expedition tritt in die Beringsee ein und erforscht den Nordpazifik/Nordwesten Nordamerikas
  • Französisch-amerikanischer Allianzvertrag (6. Februar 1778): Frankreich und die aufständischen nordamerikanischen Kolonien (die sich bereits im Krieg gegen Großbritannien befanden) regelten in diesem Vertrag ihre militärische Unterstützung. Frankreich sagte der Seite der Vereinigten Staaten Beistand zu, während die Amerikaner im Gegenzug die französischen Interessen absicherten. Der Allianzvertrag gilt als entscheidender Schritt dafür, dass der Konflikt nicht länger nur als regionaler Kolonialkrieg betrachtet wurde, sondern sich zunehmend zu einem internationalen Machtkampf entwickelte.
  • Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg (ab 1778, besonders 17. Juni 1778): Im Jahr 1778 weitete Frankreich seine Unterstützung für die USA deutlich aus und erklärte Großbritannien den Krieg. Damit wurden die militärischen Aktionen auf mehrere Kriegsschauplätze verlagert bzw. mit neuen Fronten verbunden, etwa durch französische Flottenoperationen und die zusätzliche Belastung der britischen Ressourcen. Für Großbritannien bedeutete dies eine Verschlechterung der strategischen Lage, weil der Krieg nun gleichzeitig in Übersee und in der europäischen Politik-/Seemachtkonkurrenz ausgetragen werden musste.
  • Bayerischer Erbfolgekrieg (1778): Nach dem Aussterben der älteren bayerischen Linie entbrannte 1778 ein Konflikt um die Nachfolge im Kurfürstentum Bayern. Besonders Österreich stellte sich gegen die Ansprüche und Interessen konkurrierender Häuser, was zu militärischen Auseinandersetzungen führte. Der Krieg zeigte damit erneut, wie eng in dieser Zeit dynastische Fragen und Großmachtpolitik miteinander verknüpft waren—und wie schnell aus Erbfolgestreitigkeiten bewaffnete Konflikte entstehen konnten, die mehrere Mächte in unterschiedliche Bündnisse zogen.
Erfindungen

1778 :

1778 erfand Oliver Evans die erste Hochdruckdampfmaschine.

1779 entwickelte Samuel Crompton die Spinning Mule, eine Spinnmaschine, die die industrielle Revolution in der Textilindustrie vorantrieb.

1779 erfand Abraham Darby III das Gusseisen-Brückenbauverfahren, das beim Bau der Iron Bridge in Shropshire, England, verwendet wurde.

1780 konstruierte James Watt den ersten betriebsfähigen Dampfmaschinen-Kondensator, der die Effizienz der Dampfmaschinen erheblich steigerte.

1783 entwickelten die Gebrüder Montgolfier den ersten Heißluftballon, der den Menschen die Möglichkeit gab, erstmals in die Luft zu steigen.

1784 erfand Henry Cort das Puddelverfahren zur Herstellung von schmiedbarem Eisen aus Roheisen, was die Eisenproduktion revolutionierte.

1785 patentierte Edmund Cartwright den mechanischen Webstuhl, der die Textilproduktion beschleunigte und mechanisierte.

von ChatGPT, einem KI-Modell von OpenAI, generiert.

Karte Geburtsort: Kapellen

Geburtsort: Kapellen
Kapellen Kirche
Kapellen an der Fleuth (2782 Einwohner am 1. Juni 2025) ist ein kleiner, ruhiger Ortsteil am Niederrhein nahe Geldern. Die Gegend ist geprägt von Wiesen, Feldern und typischer niederrheinischer Landschaft. Der Name bezieht sich auf die „Fleuth“, einen kleinen Bachlauf in der Region.
Wikipedia Kapellen 🔗 Genwiki Kapellen 🔗 Wappen Kapellen 🔗 4Gemeindewappen haben oft eine tief verwurzelte historische Bedeutung.Die Motive spiegeln oft die Geschichte der Gemeinde wider: frühere Herrschaftszugehörigkeit (z. B. Wappen des alten Landesherrn), geografische Besonderheiten, lokale Gewerbe oder ein redendes Wappen, bei dem das Motiv auf den Ortsnamen anspielt (z. B. ein Löwe für „Löwenstein").