Karl Gesthüsen 1In der Ahnenforschung ist es wichtig zu berücksichtigen, dass Nachnamen im Laufe der Zeit variieren können. Dies kann auf Schreibfehler in alten Dokumenten oder Namensänderungen zurückzuführen sein. Auch wurden früher die Namen nach Gehör aufgeschrieben und man nahm die exakte Schreibweise nicht so genau .Daher sollten Sie alternative Schreibweisen und Variationen in Betracht ziehen.
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Herkunft Nachname Gesthüsen
weitere Schreibweisen : Gesthausen Geesthuysen Geesthuisen Gesthuisen Gesthuijsen Gesthuizen Gesthuisten Gesthusen Gesthüsen
Benennung nach Wohnort . Der Begriff "Geest" stammt aus dem Niederdeutschen und bedeutet so viel wie "trockener, erhöhter Boden" also Geesthuysen bedeutet auf einer Geest zuhause. Die Ortschaft Gesthuysen ist heute noch auf deutschen Landkarten zu finden . Sie liegt ca. 6 km Ost-Süd-Ost von der Stadt Kalkar entfernt .Bis vor einigen Jahren stand dort noch ein Ortsschild Gesthuysen . Die Bewohner der Höfe waren zur damaligen Zeit bekannt unter van Geisthuysen“. Die Bewohner des Waards- und Maashof hießen alle Gesthuysen. Es gibt allerlei verschiedene Variationen des Nachnamens . Zum Beispiel Gesthausen , Geesthuysen und Geesthuisen. Der Zweig der nach Millingen am Rhein ( NL ) und Zevenaar ( NL ) ging, nannte sich Gesthuisen oder Gesthuijsen ,aber meistens wurde der Name in den Niederlanden Gesthuizen geschrieben . Weitere Variationen des Namens sind Gesthuisten , Gesthusen , Gesthüsen und Gesthüysen. Früher wurden in Deutschland und den Niederlanden Namen nach Gehör aufgeschrieben und man nahm die exakte Schreibweise nicht so genau .
Herkunft Vorname Karl
Der Vorname Karl stammt aus dem Althochdeutschen und bedeutet "freier Mann" oder "Mann". Es ist ein traditioneller Name, der in vielen europäischen Ländern weit verbreitet ist. Zahlreiche bedeutende Persönlichkeiten tragen oder trugen diesen Namen, darunter:
- Karl der Große - Kaiser des Heiligen Römischen Reiches und eine der herausragendsten Figuren des Mittelalters. Er spielte eine Schlüsselrolle in der Vereinigung eines großen Teils Europas.
- Karl Marx - Einflussreicher Philosoph, Ökonom und Revolutionär im 19. Jahrhundert. Er ist am bekanntesten für seine Theorien über Kapitalismus und Kommunismus, die weltweit starken Einfluss ausübten.
- Karl Lagerfeld - Berühmter Modedesigner, der für mehrere führende Marken arbeitete, darunter Chanel und Fendi. Er wurde für seinen einzigartigen Stil und seinen bedeutenden Einfluss in der Modeindustrie anerkannt.
- Karl Popper - Einer der bedeutendsten Wissenschaftsphilosophen des 20. Jahrhunderts. Bekannt für seine Theorien über Falsifikation und Kritischen Rationalismus.
- Karl Benz - Ein deutscher Ingenieur und Mitbegründer der Automobilfirma Mercedes-Benz. Er gilt als Erfinder des ersten modernen Automobils.
Abhängig von Geburtsdatum und Geburtsort werden historische und ortsbezogene Informationen präsentiert.
Volkstümliche Bräuche in der Karwoche
Die kirchlichen Feste sind von jeher Mittelpunkt des heimatlichen Brauchtums gewesen. Teilweise haben sich diese Gebräuche noch bis in die Gegenwart hinein erhalten. Die Karwoche mit dem folgenden Osterfest war von vielen alten Gebräuchen umrankt. Am Palmsonntag brachten die Leute einen am oberen Ende in mehrere Teile gespaltenen Stock, der mit Buchsbaum verziert und häufig mit Hefegebäck in der Form von Vögelchen, Pille Enten oder Pille Gänskes behangen war, in die Kirche, um dort den Buchsbaum weihen zu lassen. Nicht selten hingen Ketten von Pflaumen und Rosinen rundum. Nach dem Gottesdienst wurden die Buchsbaumzweige ("de Palm") in die Stallungen, das Wohnhaus und in den Acker gesteckt, um Segen für das Haus und gute Ernte zu erbitten. Dabei sagte man den Spruch:
"Eck stäk en Pälmken op Poßdag, Dat God et Fäld bewahre mag, Vor Hagel, Bletz en Donderschlag." Das Backwerk des Palmstockes erhielten die Kinder zum Geschenk. Sie trugen ihn auf den Straßen umher und sangen: "Palm, Palm, Possen, Heikorei! Wenn noch enmol Sonndag es, Dann krieje wej en Poß Ei" (Osterei).
Am Gründonnerstag 'war es bei den Hausfrauen Sitte, eine meistens aus sieben Grünkräutern bestehende Suppe zum Mittagsmahl aufzutischen. Am Karfreitag, am "guje Fridag", schwiegen die Glocken nach katholischer Sitte. "Sie fliegen nach Rom", sagten die Kinder.
"Hast van Naach de Glocke gesien? Sej trocke over hooge Boome, Sej trocke over de grüne Rhien. Sej sin na Rome, na Rome. Nau es et stöll in de Kerkentorn En stöll op Markt en Stroate. Do blöß keen Trompet, do klengt keen Horn, De Freud hätt os verloate."
An Stelle der Glocken tritt jetzt die hölzerne Klapper; mit der früher die Chorknaben und Kinder auch über die Straße zogen. Wer in der Karwoche einen Spaziergang unternimmt, sieht allerorten sich fleißige Hände regen, die wie in alten Zeiten auf den Ackern oder in der Nähe der Häuser Reisighaufen aufschichteten, die zu Ostern als Osterfeuer verbrannt werden
Joseph Heinrich Beuys (* 12. Mai 1921 in Krefeld; † 23. Januar 1986 in Düsseldorf) war ein deutscher Aktionskünstler, Bildhauer, Medailleur, Zeichner, Kunsttheoretiker und Professor an der Kunstakademie Düsseldorf.
Beuys setzte sich in seinem umfangreichen Werk mit Fragen des Humanismus, der Sozialphilosophie und Anthroposophie auseinander. Dies führte zu seiner spezifischen Definition eines „erweiterten Kunstbegriffs“ und zur Konzeption der Sozialen Plastik als Gesamtkunstwerk, indem er Ende der 1970er Jahre ein kreatives Mitgestalten an der Gesellschaft und in der Politik forderte. Er gilt weltweit als einer der bedeutendsten Aktionskünstler des 20. Jahrhunderts und ist seinem Biografen Reinhard Ermen zufolge als „idealtypischer Gegenspieler“ Andy Warhols zu sehen.
Josef Antonius Heinrich Terboven (* 23. Mai 1898 in Essen; † 8. Mai 1945 in Skaugum bei Oslo, Norwegen)
1923 trat Terboven der NSDAP bei, nahm am Hitler-Ludendorff-Putsch in München teil und gründete 1925 die Ortsgruppe Essen. Er leitete die Essener SA und wurde 1928 Gauleiter von Essen. Terboven wurde 1930 in den Reichstag gewählt und verteidigte sein Mandat in den Wahlen 1932 und 1933. 1934 heiratete er Ilse Stahl, unterstützte die Kollaborationsregierung in Norwegen und wurde dort Reichskommissar. Seine harte Politik gegen den norwegischen Widerstand machte ihn zur Symbolfigur der deutschen Unterdrückung. Am Tag der deutschen Kapitulation nahm er sich mittels Sprengstoff in einem Bunker auf Gut Skaugum das Leben, nach einem Trinkgelage mit Wilhelm Redieß, dem SS- und Polizeiführer Norwegens, der sich dort kurz zuvor erschossen hatte.
Quelle:
VERÖFFENTLICHUNGEN DER STAATLICHEN ARCHIVE DES LANDES NORDRHEIN-WESTFALEN REIHE C: QUELLEN UND FORSCHUNGEN
BAND 45
HERAUSGEGEBEN VOM NORDRHEIN-WESTFÄLISCHEN HAUPTSTAATSARCHIV /
DIE KREISLEITER DER NSDAP IN DEN GAUEN KÖLN-AACHEN DÜSSELDORF UND ESSEN
bearbeitet von Peter Klefisch Düsseldorf
NS-Diktatur - NSDAP - Kreisleiter
Hamacher, Fritz - Kreis Geldern * 18.06.1902 in Duisburg † 9.6.1975 in Dortmund-Hombruch verh., 1 Kind
1.8.1932 - 1.8.1934 Kreisleiter Kreis Geldern
1.1.1930 - 1.8.1932 SA
16.5.1942 SS (Nr. 455.436) 25.SS-Standarte (Sturmbannführer)
19.5.1949 Das Spruchgericht Bielefeld verurteilt ihn wegen Zugehörigkeit zum Korps der Politischen Leiter der NSDAP zu 3 Jahren Gefängnis unter voller Anrechnung der Internierungshaft. 21.12.1948 Das Schwurgericht in Kleve verurteilt ihn wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Tateinheit mit fortgesetzter gefährlicher Körperverletzung zu 2 Jahren Gefängnis unter Anrechnung der Untersuchungshaft. 10.1.1950 Das Spruchgericht Bielefeld bildet aus diesen beiden Strafen eine Gesamtstrafe von 4 Jahren und 6 Monaten Gefängnis. 25.5.1950 Entlassung aus der Strafhaft
Quella, Alfons - Kreis Geldern * 1.12.1896 in Wyler (Kreis Kleve) † 27.5.1975 in Remscheid
1.9.1934 - 2.3.1945 Kreisleiter Kreis Geldern
War nach Kriegsende unter dem Namen seines 1941 verstorbenen Patenonkels Peter Knodt in Wermelskirchen und Remscheid untergetaucht und dort zunächst als Erntehelfer tätig.
1947 als selbständiger Steuerberater in Lennep unter dem Namen Peter Knodt tätig
1954 Preisgabe der Identität als Kreisleiter Quella beim Landratsamt Geldern
Eine Strafverfolgung fand offensichtlich nicht statt.
Hamacher / Quella gegen Bischof Clemens August Graf von Galen
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bearbeitet von Peter Klefisch Düsseldorf
Am 24. März 1933 verabschiedete der Reichstag das sogenannte Ermächtigungsgesetz, das Hitler und seiner Regierung die weitreichende Befugnis gab, Gesetze ohne parlamentarische Zustimmung zu erlassen. Dieser Schritt markierte einen wichtigen Wendepunkt in der deutschen Geschichte und trug zur Festigung der nationalsozialistischen Diktatur bei.
29. März 1934 Albert Einstein wird aus Deutschland ausgebürgert.
2. August 1934 Tod von Reichspräsident Hindenburg. Hitler ernenntsich zum „Führer und Reichskanzler“. Einen Reichspräsidenten gibt es nicht mehr.
13. Januar 1935 Die Saarbevölkerung entscheidet sich mit großer Mehrheit für Deutschland. 15. September 1935 Die Hakenkreuzflagge wird zur deutschen Staatsflagge
17. Januar 1936 Propagandaminister Goebbels erklärt die Lebensmittelknappheit als belanglos, Kanonen seien wichtiger als Butter. 6. Februar 1936 Adolf Hitler eröffnet die IV. Olympischen Winterspiele in Garmisch-Partenkirchen.
18. April 1936 Der Volksgerichtshof wird zur letzten Instanz erhoben. Adolf Hitler ernennt die Richter. 1. August 1936 Adolf Hitler eröffnet die XI. Olympischen Sommerspiele in Berlin.
30. Januar 1937 Ein Erlass verbietet jedem Deutschen die Annahme des Nobelpreises.
Als Kreisleiter amtierten:
1.10.1932 - 31.1.1933 Bollmann, Ernst
1.2.1934 - Dez. 1944 Bubenzer, Dr. Karl 1933 Leiter der Tierarztkammer Rheinland
Sept. 1936 Stellv. Reichstierärzteführer
26.8.1939 - 2.2.1942 Kriegsteilnehmer als Kompanieführer einer Veterinärkompanie (Oberstabsveterinär d.R.)
15.10.1940 - Juni 1941 Berater des Gauleiters (National-Samling) bei der Organisation des Gaues Groß-Oslo
15.6.1942 mit Wirkung vom 16.7.1942 Komm. Landrat Kreis Moers
1942 - 1944 Leiter der Reichstierärztekammer
März 1945 - 16.4.1945 Divisionsveterinär bei der 4. Flakdivision
Lebte nach dem Krieg als Tierarzt in Moers/Utfort.
1.9.1930 - 1945 NSDAP, Mitgliedsnr. 350.5301.9.1930 - 1945 NSDAP, Mitgliedsnr. 350.530
11.2.1931 - 31.1.1934 Stellv . Kreisleiter und Ortsgruppenleiter der Ortsgruppe Repelen
1.8.1932 Gauredner
1.2.1934 - Dez. 1944 Kreisleiter Kreis Moers (ab 1.1.1938 hauptamtlich)
20.4.1936 vom "Führer" als Kreisleiter bestätigt
Mitgliedschaften
1.9.1931 - 1945 SA (30.1.1941 Standartenführer ehrenhalber)
1934 Deutsche Arbeitsfront
1934 Nationalsozialistische Volkswohlfahrt
1934 Nationalsozialistischer Ärztebund
1938 Nationalsozialistischer Reichskriegerbund
Internierung/Spruchgericht
16.4.1945 - 13.6.1946 Gefangennahme und Internierung im Lager Attichy
13.6.1946 - 14.4.1948 interniert in den Lagern Zuffenhausen, Dachau (1946/1947), Recklinghausen (1948) (Internierungsnr. 415.535)
2.11.1948 Das Spruchgericht Recklinghausen verurteilt ihn wegen Zugehörigkeit zum Korps der Politischen Leiter der NSDAP zu einer Gefängnisstrafe von 1 Jahr und 10 Monaten; gilt durch die Internierungshaft als verbüßt.
14.4.1948 Entlassung aus dem Lager Recklinghausen mit der provisorischen Einstufung in Kategorie III
Entnazifizierung
26.4.1950 Der Entnazifizierungsausschuß für den Regierungsbezirk Düsseldorf stuft in Kategorie III ein ("Kann in seiner Stellung als Tierarzt belassen werden und als Fleischbeschauer zugelassen werden").
(Sept. 1939 - Okt. 1940 Vertreter Prang, Heinrich)
(15.10.1940 - Juni 1941 Vertreter Quella, Alfons)
Dez. 1944 - 1945 Achterberg, Fritz
Quelle:
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bearbeitet von Peter Klefisch Düsseldorf
Geschichtliche Ereignisse (generiert von ChatGPT)
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- 1921: Beginn der Washingtoner Flottenkonferenz
- 1923: Hitler-Ludendorff-Putsch in München
- 1933: Machtübernahme der Nationalsozialisten in Deutschland
- 1939: Beginn des Zweiten Weltkriegs
- 1945: Kapitulation Deutschlands und Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa
- 1948: Beginn der Berliner Luftbrücke
- 1962: Kubakrise
- 1979: Islamische Revolution im Iran
- 1988: Inkrafttreten des INF-Vertrags (Vertrag über nukleare Mittelstreckensysteme)
1933 kam es zur Machtergreifung der Nationalsozialisten. Nach der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 wurden in den folgenden Monaten zentrale Schritte zur Ausschaltung demokratischer Strukturen eingeleitet. Durch Verordnungen, die Zerschlagung bzw. Verfolgung politischer Gegner und die Neuausrichtung der staatlichen Organe entstand rasch ein autoritäres NS-Herrschaftssystem. Mit der Machtkonsolidierung verschärften sich außerdem die menschenfeindliche Politik der NS-Ideologie und die Entrechtung vieler Bevölkerungsgruppen.
Am 13. August 1961 begann der Bau der Berliner Mauer. Die DDR-Führung ließ die innerstädtische Grenze zwischen West-Berlin und dem übrigen Staatsgebiet der DDR stark befestigen, um Fluchtversuche zu verhindern. In der Folge wurde die Bewegungsfreiheit der Menschen massiv eingeschränkt: Familien wurden getrennt, der Alltag beiderseits der Grenze geprägt und die Mauer zu einem zentralen Symbol des Kalten Krieges. Gleichzeitig verfestigte sie die politische Teilung Deutschlands und Europas für Jahrzehnte.
1986 ereignete sich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Beim Betrieb des Atomkraftwerks im damaligen Sowjetstaat kam es zu einer schweren Störfallkette, die zur Freisetzung großer Mengen radioaktiver Stoffe führte. Die Katastrophe hatte weitreichende Folgen für Umwelt und Gesundheit, löste in vielen Ländern Besorgnis aus und trug zur politischen Neubewertung der Atomenergie bei. In der öffentlichen Wahrnehmung wurde Tschernobyl zum prägenden Ereignis für Diskussionen über Sicherheitsstandards und die Risiken der Kerntechnik.