Familienstammbaum : Nellesen
Person Detail
Familienstammbaum : Nellesen
abhängig vom Geburtsdatum und Geburtsort der angezeigten Person werden hier historische und/oder ortsbezogene Informationen präsentiert: Wikipedia 1795 🔗
13.12.1797 Heinrich Heine
Christian Johann Heinrich Heine (* 13. Dezember 1797 als Harry Heine in Düsseldorf, Herzogtum Berg; † 17. Februar 1856 in Paris) war einer der bedeutendsten deutschen Dichter, Schriftsteller und Journalisten des 19. Jahrhunderts.
Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
Daß ich so traurig bin;
Ein Mährchen aus alten Zeiten,
Das kommt mir nicht aus dem Sinn.
Die Luft ist kühl und es dunkelt,
Und ruhig fließt der Rhein;
Der Gipfel des Berges funkelt
Im Abendsonnenschein.
Die schönste Jungfrau sitzet
Dort oben wunderbar
Ihr gold’nes Geschmeide blitzet,
Sie kämmt ihr gold’nes Haar.
Sie kämmt es mit gold’nem Kamme,
Und singt ein Lied dabei;
Das hat eine wundersame,
Gewaltige Melodei.
Den Schiffer im kleinen Schiffe
Ergreift es mit wildem Weh;
Er schaut nicht die Felsenriffe,
Er schaut nur hinauf in die Höh’.
Ich glaube, die Wellen verschlingen
Am Ende Schiffer und Kahn;
Und das hat mit ihrem Singen
Die Lore-Ley gethan.
Winnekendonk
Vor etwa 4000 Jahren lebten jungsteinzeitliche Menschen in Schravelen entlang des großen Niersbogens. Funde von Bechern und Pfeilspitzen belegen dies. 1936 wurden auf dem Hengstenhof im Alten Steeg römische Urnengräber entdeckt. Einige dieser Urnen befinden sich heute in Privatbesitz, während der Großteil der Funde damals an staatliche Museen abgegeben. Um 500 n. Chr. wurde die Region von den Franken besiedelt.
Am 27. September 1282 wurde Winnekendonk erstmals urkundlich erwähnt, als der Ritter Wilhelm von Kervenheim die Vogtei Winnekendonk an das Stiftskapitel in Xanten verkaufte.
Um 1430 wurde in Schravelen ein festes Haus als Gerichtssitz errichtet.
Im Jahr 1796 wurde der Ort von französischen Truppen besetzt und 1814 wieder befreit. Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Winnekendonk durch Bombenangriffe am 16., 24., 27. und 28. Februar 1945 zu etwa 85 % zerstört. Der Wiederaufbau begann 1948.
Am 1. Juli 1969 endete die kommunale Selbstverwaltung durch die Eingemeindung nach Kevelaer.