Familienstammbaum : Nellesen
Person Detail
Familienstammbaum : Nellesen
abhängig vom Geburtsdatum und Geburtsort der angezeigten Person werden hier historische und/oder ortsbezogene Informationen präsentiert: Wikipedia 1642 🔗
1647 Niederrhein/ Kleve / Johann Moritz Fürst von Nassau-Siegen
Friedrich Wilhelm von Brandenburg (Regierungszeit 1640-1688) ernannte Johann Moritz 1647 zu seinem Statthalter für Kleve und Mark. Damit fing eine 32-jährige Amtszeit an, in deren Verlauf Johann Moritz zeitweise auch Statthalter für Ravensberg und Minden sein sollte.
In seine Amtszeit fällt die Gründung der Universität Duisburg. Außerdem vertrat er den Kurfürsten unter anderem 1658 bei der Kaiserwahl in Frankfurt. Sein wichtigstes Erbe als Statthalter sind die Klever Gartenanlagen. Der alten Herzogsresidenz verlieh er durch die Schaffung einer neuartigen Residenzlandschaft neuen Glanz. Zu dieser Landschaft zählten Bauten, wie zum Beispiel Haus Freudenberg und der so genannte Prinzenhof. Heute ist davon lediglich das 1663/1664 unter seiner Leitung entstandene barocke Gewand der Burg teilweise erhalten.
Dagegen sind die Gartenanlagen und Alleen im Umfeld der Stadt, mit denen Johann Moritz die alten Stadtgrenzen sprengte, noch sehr sichtbar. Gleiches gilt für die Grabanlage zu Bergendal, die er 1678 unter Verwendung von römischen Altertümern in der freien Natur schuf. Nach seinem Tod am 20.12.1679 wurde sein Leichnam hier bestattet. Im Herbst 1680 folgte die Überführung nach Siegen in die Fürstengruft.
Johann Moritz von Nassau / rheinische Geschichte / LVR
24.10.1648 In Münster wird der Westfälische Frieden verkündet (24.10.1648)
Der Dreißigjährige Krieg verwüstete weite Teile Europas und brachte unendliches Leid. Erst mit dem Westfälischen Frieden von 1648 gelang es, einen Frieden auszuhandeln.
Die Größe des Friedenskongresses ist enorm: 109 verschiedene Interessenvertreter wollen den Dreißigjährigen Krieg endlich beenden. In Münster und Osnabrück verhandeln die katholisch und die protestantisch geprägten Parteien getrennt.
Nach fünf Jahren ist es soweit: Am 24. Oktober wird in Münster der Westfälische Frieden verkündet.
Sonsbeck
Die Selbständigkeit Sonsbecks begann am 14. Dezember 1320, als Graf Theodor von Cleve die Stadtrechte verlieh. Die Besiedlung des Gebiets begann vermutlich über 200 Jahre zuvor, da die frühere Ortsbezeichnung "Suangochesboch" bereits 862 urkundlich erwähnt wurde. Es gibt verschiedene Deutungen für den Ortsnamen: "Schweinebach" (vom lateinischen "sus"), "Bach des Schiedsmanns" (vom niederfränkischen "soneman") oder "alter Bach" (vom keltischen "seann"). Heute erinnert nur noch das schmale Tal der Sonsbecker Schweiz in Richtung Labbeck an den namensgebenden Bach, dessen Quelle längst versiegt ist.
In der Antike errichteten die Römer einen Wachturm auf dem Balberg in der Sonsbecker Schweiz, um die Heerstraße zwischen Vetera (nahe dem heutigen Xanten) und Blerick (Niederlande) zu sichern. Später wurde dieser Turm zur Wehr- und Wohnburg der klevischen Grafen und Herzöge ausgebaut. Der 1417 errichtete Rundturm, heute als "Römerturm" bekannt, ist bis heute erhalten geblieben.
Im Jahre 1787 hat Sonsbeck 272 Häuser und 1450 Einwohner, Im Jahre 1931: 1959 Einwohner, Kath. 1.823, Ev. 126, Israelisch 10
Geschichtliche Ereignisse (generiert von ChatGPT)
Der Inhalt wurde von ChatGPT, einem KI-Modell von OpenAI, generiert. Wir empfehlen, den Inhalt auf Richtigkeit und Relevanz zu überprüfen.- 1642: Beginn des Englischen Bürgerkriegs zwischen den Royalisten und den Parlamentariern.
- 1643: Gründung von Montreal durch französische Siedler in Neufrankreich (heutiges Kanada).
- 1648: Der Westfälische Friede beendet den Dreißigjährigen Krieg in Europa.
- 1649: Hinrichtung von König Karl I. von England; England wird zur Republik.
- 1651: Veröffentlichung von "Leviathan" durch Thomas Hobbes, ein bedeutendes Werk der politischen Philosophie.
- 1660: Restauration der Monarchie in England unter König Karl II.
- 1666: Der Große Brand von London zerstört einen großen Teil der Stadt.
- 1683: Die Zweite Belagerung Wiens durch das Osmanische Reich scheitert; entscheidender Sieg der christlichen Allianz.
- 1687: Veröffentlichung der "Philosophiæ Naturalis Principia Mathematica" von Isaac Newton.
- 1688: Die Glorreiche Revolution führt zur Absetzung von Jakob II. und zur Einsetzung von Wilhelm III. und Maria II. in England.
- 1703: Gründung der Stadt Sankt Petersburg durch Zar Peter den Großen.
- 1707: Die Vereinigung Schottlands und Englands zum Königreich Großbritannien durch den Act of Union.
Das Jahr 1648 markiert das Ende des Dreißigjährigen Krieges mit dem Abschluss des Westfälischen Friedens. Dieses Ereignis war ein bedeutender Wendepunkt in der europäischen Geschichte. Der Vertrag beendete nicht nur einen der verheerendsten Konflikte der damaligen Zeit, sondern etablierte auch ein neues System der politischen Ordnung in Europa. Der Westfälische Friede bestand aus mehreren Verträgen, die in den Städten Münster und Osnabrück verhandelt wurden. Er legte fest, dass die deutsche Nation in kleinere, weitgehend unabhängige und souveräne Staaten aufgeteilt wurde, was die Macht des Heiligen Römischen Reiches erheblich schwächte. Des Weiteren wurde die religiöse Toleranz gestärkt, indem der Augsburger Religionsfrieden von 1555, der Katholiken und Protestanten gleichstellte, bekräftigt wurde.
Im Jahr 1683 fand die bedeutsame Zweite Wiener Türkenbelagerung statt. Die osmanischen Streitkräfte unter der Führung von Großwesir Kara Mustafa belagerten die Stadt Wien, die von europäischen Truppen, darunter das Heilige Römische Reich Deutscher Nation und die polnisch-litauische Adelsrepublik unter König Johann III. Sobieski, verteidigt wurde. Die Belagerung endete mit einem entscheidenden Sieg für die Verteidiger und markierte den Beginn des osmanischen Rückzuges in Europa. Dieser Sieg wird auch als bedeutender Moment der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen europäischen Mächten angesehen und demonstrierte die strategische Bedeutung von Wien als Bollwerk gegen ottomanische Expansionen in Mitteleuropa.
Im Jahr 1701 begann der Spanische Erbfolgekrieg, ein Konflikt um die Nachfolge im spanischen Königshaus nach dem Tod von König Karl II. Er hinterließ Spanien einem Verwandten des französischen Königs Ludwig XIV., was die Befürchtung einer europäischen Hegemonie Frankreichs auslöste. Der Krieg breitete sich über Europa aus und involvierte fast alle großen Mächte, darunter England, die Niederlande, Österreich und Preußen auf der einen Seite und Frankreich und Spanien auf der anderen. Der Krieg endete 1714 mit mehreren Friedensverträgen, darunter der Frieden von Utrecht, der die europäischen Machtverhältnisse neu ordnete und den Einfluss Frankreichs eindämmte. Der Krieg hatte tiefgreifende Auswirkungen auf die zukünftige Gestaltung Europas und trug zur Entstehung des modernen Staatensystems bei.