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Johanna Agnes Wellmann 1In der Ahnenforschung ist es wichtig zu berücksichtigen, dass Nachnamen im Laufe der Zeit variieren können. Dies kann auf Schreibfehler in alten Dokumenten oder Namensänderungen zurückzuführen sein. Auch wurden früher die Namen nach Gehör aufgeschrieben und man nahm die exakte Schreibweise nicht so genau .Daher sollten Sie alternative Schreibweisen und Variationen in Betracht ziehen.

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Geboren vor 219 Jahren, 9 Monaten, 22 Tagen

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09.01.18072 Hier ist entweder das Geburts- oder das Taufdatum vermerkt. In Kirchenbüchern ist oftmals nur das Taufdatum angegeben, was aber oft dem Geburtsdatum entspricht oder nur geringfügig später liegt. Freitag ♑ Steinbock
Veen, Wesel, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Ehepartner / Partner
Heirat: 04.02.1835 Birten, Allemagne
Kinder (von Gerhardus Bueren und Johanna Agnes Wellmann)
Geschichte
Geschichte in Sütterlinschrift
3Beispiel für die Sütterlin Schrift: Geschichte

Abhängig von Geburtsdatum und Geburtsort werden historische und ortsbezogene Informationen präsentiert.

1809 Hochwasser / Niederrhein/ Kalkar

Die schrecklichste aller Überschwemmungen in der hiesigen Gegend war im Jahre 1809. Am 28. Dezember 1808 war der Rhein zugefroren. Am 11. Januar 1809 trat Tauwetter und am 13. desselben Monats eine ebenso schnelle als furchtbare Überschwemmung ein, nachdem die Deiche zu Vynen, Obermörmter, Hönnepel, Till, Kellen und Griethausen durchbrochen worden waren. Am 14. Januar setzte plötzlich wieder Frost ein, der so stark war, daß der Rhein am 20. Januar wieder zufror und die weit überschwemmte Gegend mit einer dicken Eisdecke überzogen wurde. Am 25. Januar trat wieder Tauwetter ein und die Überschwemmung wurde noch schrecklicher als das erste Mal. Das Eis drohte alles zu zerstören und zerstörte auch wirklich alles, was sich seinem Laufe widersetzte. Viele Häuser wurden durch den Strom und das Eis fortgerissen und sehr viele stürzten ein. Eine ganz bedeutende Anzahl Vieh kam in den Fluten um. Das Wasser stieg so hoch, daß es ungefähr die vierte Stufe der i n n e r e n Treppe des Kalkarer Rathauses erreichte. Der Strom war selbst in Kalkar so stark, daß man z.B. in der Altcalcarerstraße Nachen nur mittels Taue, die man an den Häusern befestigt hatte, in die Stadt hineinziehen konnte.

13.1.1809 Johanna Sebus

Johanna Sebus (* 28. Dezember 1791 in Brienen; † 13. Januar 1809) aus Brienen bei Kleve am Niederrhein rettete bei einem Dammbruch zunächst ihre Mutter aus den Fluten des Rheins und kam dann ums Leben, als sie weiteren Menschen helfen wollte. Ihre Leiche wurde beim Abfließen des Wassers gefunden und auf dem Friedhof in Rindern beerdigt. 1872 wurde ihr Grab beim Bau einer neuen Kirche in das Gebäude integriert.

1812 Jüdische Familien in Goch


Juden wohnten bereits gegen Ende des 13.Jahrhunderts in Goch; auch nach den Pestpogromen von 1348/1349 lebten vermutlich einige wenige jüdische Familien am Ort. Eine jüdische Gemeinde lässt sich in Goch ab dem 16.Jahrhundert nachweisen. Wurden Gottesdienste zunächst in privaten Räumlichkeiten abgehalten, besaßen die Juden Gochs seit 1724 im Hause der Familie Heymann (Vossstraße) eine Synagoge.

Seit dem Jahre 1812 verfügte die Gemeinde dann über ein neues Synagogengebäude in der Herzogenstraße, das - nach einem Festzug durch den Ort - feierlich eingeweiht worden war. Die in französischer Sprache vorgetragenen Festrede des Präfekten huldigte pathetisch und patriotisch Kaiser Napoleon

1.4.1815 Bismarck / Geburtstag

1. April: Otto Eduard Leopold von Bismarck wird als viertes von sechs Kindern des Gutsbesitzers Ferdinand von Bismarck und dessen Frau Wilhelmine Luise (geb. Mencken) in Schönhausen (Altmark) geboren. Außer ihm überleben nur der ältere Bruder Bernhard (1810-1893) und die jüngere Schwester Malwine (1827-1908) die ersten Jahre.

Bismarck Biographie (LeMo)

15.4.1815 Vulkanausbruch Tambora

Vulkanausbruch Tambora 1815 / Jahr ohne Sommer 1816

Der Vulkan gehörte zum damaligen niederländisch–Indien und befand sich auf der Insel Sumbawa nahe Bali. Der Ausbruch fand in mehreren Phasen in der ersten Hälfte des April 1815 statt. Noch in 2600 Kilometern Entfernung waren die Eruptionen zu hören. Die freigesetzten Kräfte entsprachen rund 170.000 Hiroshimabomben. 1500 Meter der höhe des Tambora wurde hinweg gesprengt. Pyroklastische Ströme, Tsunami und Ascheregen verwüsteten die Umgebung des Vulkans. Schätzungsweise 36.000 Menschen verloren im Umfeld des Vulkans ihr Leben, es gibt sogar Schätzungen von über 100.000 Toten. Durch die Wucht der Eruption schoss die Asche 43 km hoch in die Stratosphäre, also oberhalb der Troposphäre, wo das eigentliche tagtägliche Wettergeschehen statt findet. Dort konnte sie sich ungehindert ausbreiten. Innerhalb weniger Wochen hatte sie die Erde umrundet.

Der Ascheauswurf lag bei der unvorstellbaren Masse von über 100 Kubikkilometern. Beim Ausbruch des Eyjafjallajökull / Island im Jahre 2010 gelangte die im Vergleich zum Tambora winzige Masse von 0,14 Kubikkilometer Asche in die Atmosphäre. Einn weltumspannender Schleier aus Vulkanasche hatte sich in der Stratosphäre festgesetzt und reflektierte die Strahlen der Sonne. Das Klima kühlte sich dauerhaft ab und führte zu Missernten, Epidemien und Bürgeraufständen.

Wikipedia Vulkan Tambora

23.4.1816 Niederrhein / Kleve

Am 23. April 1816 wurde der Kreis Kleve als einer von 29 Landkreisen der Provinz Jülich-Kleve-Berg, der späteren Rheinprovinz, gebildet. Ein königliches humanistisches Gymnasium wurde 1817 neu gegründet.

1816 Jahr ohne Sommer

Jahr ohne Sommer 1816 durch Vulkanausbruch Tambora

Der preußische Generalmajor und Militärhistoriker Carl von Clausewitz schrieb bei einer Reise durch das Rheinland im Frühjahr 1817: Ich sah stark geschwächtes Volk, kaum mehr menschlich, das auf der Suche nach halb verfaulten Kartoffeln über die Äcker lief. In den Gebieten des Niederrheins wirkten sich die steigenden Wassermassen des Rheines besonders schlimm aus. Deichbrüche waren an der Tagesordnung. Im Juli 1816 stieg der Pegel in Düsseldorf auf die Rekordmarke von 15408 Fuß. In diesem Sommermonat gab es nur einen heiteren Tag, dagegen 18 Regentage. An den anderen Julitagen war der Himmel bedeckt und zeigte permanente Regenneigung. Diese Wassermengen sorgten dafür, dass nicht nur der Rhein, sondern auch die zahlreichen anderen Flüsse und Rinnsale am Niederrhein über Monate hinweg Hochwasser führten und Felder und Wiesen überschwemmten. ein Dezernent der Regierung in Kleve befürchtete im Herbst 1816, dass die notleidenden Menschen „dem Gesetze den Gehorsam aufkündigen und auf alle Art nehmen, wo sie es finden können, um sich und ihren Kindern das Leben zu retten“. Man fürchtete „Verbrechen ohne Zahl“ und tatsächlich kam es verbreitet zu Plünderungen und Diebstählen.

In einer Chronik verzeichnete der Kempener Heinrich Goertsches im Winter 1816/17: Der Jammer über den armen Mann ist nicht zu beschreiben, alles ist verdorben, die Leute schrien um Brot.

Geschichtliche Ereignisse (generiert von ChatGPT)

Der Inhalt wurde von einem KI-Modell von OpenAI generiert. Bitte auf Richtigkeit und Relevanz prüfen.

KI-generiertes historisches Bild
Mit OpenAI generiertes Bild im Stile von Francisco de Goya 1746 bis 1828
  • 1807: Beginn der Kontinentalsperre (Verordnung über den Handel mit Großbritannien)
  • 1808: Spanischer Aufstand gegen die napoleonische Herrschaft
  • 1812: Beginn des Russlandfeldzugs Napoleons
  • 1813: Völkerschlacht bei Leipzig
  • 1814: Abdankung Napoleons (Ende der Herrschaft in Frankreich)
  • 1815: Kongress von Wien
  • 1820: Beginn der Griechischen Revolution gegen das Osmanische Reich
  • 1821: Schlacht von Tolmone / Beginn des Unabhängigkeitskriegs Griechenlands (Phase der Kämpfe ab 1821)
  • 1830: Julirevolution in Frankreich
  • Stein–Hardenberg’sche Reformen (ab 1807) Nach der Niederlage Preußens gegen Napoleon setzten führende Staatsmänner um Heinrich Friedrich Karl vom Stein und Karl August von Hardenberg ab 1807 umfassende Reformen in Gang. Ziel war es, den Staat zu modernisieren und wirtschaftliche sowie gesellschaftliche Strukturen zu erneuern – unter anderem durch Reformen im Bildungs- und Verwaltungswesen sowie Maßnahmen zur Verbesserung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit. Viele dieser Änderungen wurden nötig, um dem preußischen Staat wieder Handlungskraft zu geben und langfristige Schwächen zu überwinden.
  • Wiener Kongress (1814/1815) Der Wiener Kongress 1814/1815 brachte die europäischen Großmächte zusammen, um nach den Napoleonischen Kriegen die politische Ordnung neu zu ordnen. Im Mittelpunkt stand der Versuch, durch die Neuverteilung von Gebieten und die Stabilisierung von Monarchien dauerhaften Frieden zu schaffen. Gleichzeitig legten die Entscheidungen des Kongresses den Grundstein für eine neue Balance der Mächte in Europa – prägten aber auch viele Spannungen, die später im 19. Jahrhundert wieder aufflackerten.
  • Hambacher Fest (1832) Das Hambacher Fest fand 1832 in der Pfalz statt und gilt als frühes großes Zeichen der nationalen und liberalen Bewegung im Deutschen Bund. Bei dem Treffen forderten viele Teilnehmer bürgerliche Freiheitsrechte, eine nationale Einigung und mehr politische Mitbestimmung. Das Fest machte die Unzufriedenheit mit der bestehenden politischen Ordnung sichtbar und trug dazu bei, dass Forderungen nach Demokratie und nationaler Einheit in den folgenden Jahren weiter an Bedeutung gewannen.
Geburtsort: Veen
Geburtsort: Veen
Veen ist heute ein Ortsteil der Gemeinde Alpen im Kreis Wesel (NRW), bis 1969 noch eine eigenständige Gemeinde. Der Name leitet sich von „Utten Venne" ab und bedeutet so viel wie „Sumpfland" – niederländisch „Veen" für Moor. Die gleichnamige Adelsfamilie saß von 1184 bis 1370 auf einer Burg am Rande des heutigen Ortskerns. Die 1458 fertiggestellte St.-Nikolaus-Kirche steht an der Stelle einer früheren Kapelle, die nach einem urkundlich belegten Streit von 1232 errichtet wurde.
Wikipedia Veen Genwiki Veen Wappen Veen
DEU Veen COA
4Gemeindewappen haben oft eine tief verwurzelte historische Bedeutung. Die Motive spiegeln oft die Geschichte der Gemeinde wider: frühere Herrschaftszugehörigkeit (z. B. Wappen des alten Landesherrn), geografische Besonderheiten, lokale Gewerbe oder ein redendes Wappen, bei dem das Motiv auf den Ortsnamen anspielt (z. B. ein Löwe für „Löwenstein“).