Familienstammbaum : Nellesen
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Familienstammbaum : Nellesen
1920 Niederrhein Ostern
Volkstümliche Bräuche in der Karwoche
Die kirchlichen Feste sind von jeher Mittelpunkt des heimatlichen Brauchtums gewesen. Teilweise haben sich diese Gebräuche noch bis in die Gegenwart hinein erhalten. Die Karwoche mit dem folgenden Osterfest war von vielen alten Gebräuchen umrankt. Am Palmsonntag brachten die Leute einen am oberen Ende in mehrere Teile gespaltenen Stock, der mit Buchsbaum verziert und häufig mit Hefegebäck in der Form von Vögelchen, Pille Enten oder Pille Gänskes behangen war, in die Kirche, um dort den Buchsbaum weihen zu lassen. Nicht selten hingen Ketten von Pflaumen und Rosinen rundum. Nach dem Gottesdienst wurden die Buchsbaumzweige ("de Palm") in die Stallungen, das Wohnhaus und in den Acker gesteckt, um Segen für das Haus und gute Ernte zu erbitten. Dabei sagte man den Spruch:
"Eck stäk en Pälmken op Poßdag, Dat God et Fäld bewahre mag, Vor Hagel, Bletz en Donderschlag." Das Backwerk des Palmstockes erhielten die Kinder zum Geschenk. Sie trugen ihn auf den Straßen umher und sangen: "Palm, Palm, Possen, Heikorei! Wenn noch enmol Sonndag es, Dann krieje wej en Poß Ei" (Osterei).
Am Gründonnerstag 'war es bei den Hausfrauen Sitte, eine meistens aus sieben Grünkräutern bestehende Suppe zum Mittagsmahl aufzutischen. Am Karfreitag, am "guje Fridag", schwiegen die Glocken nach katholischer Sitte. "Sie fliegen nach Rom", sagten die Kinder.
"Hast van Naach de Glocke gesien? Sej trocke over hooge Boome, Sej trocke over de grüne Rhien. Sej sin na Rome, na Rome. Nau es et stöll in de Kerkentorn En stöll op Markt en Stroate. Do blöß keen Trompet, do klengt keen Horn, De Freud hätt os verloate."
An Stelle der Glocken tritt jetzt die hölzerne Klapper; mit der früher die Chorknaben und Kinder auch über die Straße zogen. Wer in der Karwoche einen Spaziergang unternimmt, sieht allerorten sich fleißige Hände regen, die wie in alten Zeiten auf den Ackern oder in der Nähe der Häuser Reisighaufen aufschichteten, die zu Ostern als Osterfeuer verbrannt werden
12.5.1921 Joseph Beuys / Geburtstag
Joseph Heinrich Beuys (* 12. Mai 1921 in Krefeld; † 23. Januar 1986 in Düsseldorf) war ein deutscher Aktionskünstler, Bildhauer, Medailleur, Zeichner, Kunsttheoretiker und Professor an der Kunstakademie Düsseldorf.
Beuys setzte sich in seinem umfangreichen Werk mit Fragen des Humanismus, der Sozialphilosophie und Anthroposophie auseinander. Dies führte zu seiner spezifischen Definition eines „erweiterten Kunstbegriffs“ und zur Konzeption der Sozialen Plastik als Gesamtkunstwerk, indem er Ende der 1970er Jahre ein kreatives Mitgestalten an der Gesellschaft und in der Politik forderte. Er gilt weltweit als einer der bedeutendsten Aktionskünstler des 20. Jahrhunderts und ist seinem Biografen Reinhard Ermen zufolge als „idealtypischer Gegenspieler“ Andy Warhols zu sehen.
1928 NS-Diktatur - NSDAP - Gauleiter Essen
Josef Antonius Heinrich Terboven (* 23. Mai 1898 in Essen; † 8. Mai 1945 in Skaugum bei Oslo, Norwegen)
1923 trat Terboven der NSDAP bei, nahm am Hitler-Ludendorff-Putsch in München teil und gründete 1925 die Ortsgruppe Essen. Er leitete die Essener SA und wurde 1928 Gauleiter von Essen. Terboven wurde 1930 in den Reichstag gewählt und verteidigte sein Mandat in den Wahlen 1932 und 1933. 1934 heiratete er Ilse Stahl, unterstützte die Kollaborationsregierung in Norwegen und wurde dort Reichskommissar. Seine harte Politik gegen den norwegischen Widerstand machte ihn zur Symbolfigur der deutschen Unterdrückung. Am Tag der deutschen Kapitulation nahm er sich mittels Sprengstoff in einem Bunker auf Gut Skaugum das Leben, nach einem Trinkgelage mit Wilhelm Redieß, dem SS- und Polizeiführer Norwegens, der sich dort kurz zuvor erschossen hatte.
Quelle:
VERÖFFENTLICHUNGEN DER STAATLICHEN ARCHIVE DES LANDES NORDRHEIN-WESTFALEN REIHE C: QUELLEN UND FORSCHUNGEN
BAND 45
HERAUSGEGEBEN VOM NORDRHEIN-WESTFÄLISCHEN HAUPTSTAATSARCHIV /
DIE KREISLEITER DER NSDAP IN DEN GAUEN KÖLN-AACHEN DÜSSELDORF UND ESSEN
bearbeitet von Peter Klefisch Düsseldorf
1932
NS-Diktatur - NSDAP - Kreisleiter
Hamacher, Fritz - Kreis Geldern * 18.06.1902 in Duisburg † 9.6.1975 in Dortmund-Hombruch verh., 1 Kind
1.8.1932 - 1.8.1934 Kreisleiter Kreis Geldern
1.1.1930 - 1.8.1932 SA
16.5.1942 SS (Nr. 455.436) 25.SS-Standarte (Sturmbannführer)
19.5.1949 Das Spruchgericht Bielefeld verurteilt ihn wegen Zugehörigkeit zum Korps der Politischen Leiter der NSDAP zu 3 Jahren Gefängnis unter voller Anrechnung der Internierungshaft. 21.12.1948 Das Schwurgericht in Kleve verurteilt ihn wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Tateinheit mit fortgesetzter gefährlicher Körperverletzung zu 2 Jahren Gefängnis unter Anrechnung der Untersuchungshaft. 10.1.1950 Das Spruchgericht Bielefeld bildet aus diesen beiden Strafen eine Gesamtstrafe von 4 Jahren und 6 Monaten Gefängnis. 25.5.1950 Entlassung aus der Strafhaft
Quella, Alfons - Kreis Geldern * 1.12.1896 in Wyler (Kreis Kleve) † 27.5.1975 in Remscheid
1.9.1934 - 2.3.1945 Kreisleiter Kreis Geldern
War nach Kriegsende unter dem Namen seines 1941 verstorbenen Patenonkels Peter Knodt in Wermelskirchen und Remscheid untergetaucht und dort zunächst als Erntehelfer tätig.
1947 als selbständiger Steuerberater in Lennep unter dem Namen Peter Knodt tätig
1954 Preisgabe der Identität als Kreisleiter Quella beim Landratsamt Geldern
Eine Strafverfolgung fand offensichtlich nicht statt.
Hamacher / Quella gegen Bischof Clemens August Graf von Galen
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bearbeitet von Peter Klefisch Düsseldorf
1933 NS-Diktatur -Ermächtigungsgesetz
Am 24. März 1933 verabschiedete der Reichstag das sogenannte Ermächtigungsgesetz, das Hitler und seiner Regierung die weitreichende Befugnis gab, Gesetze ohne parlamentarische Zustimmung zu erlassen. Dieser Schritt markierte einen wichtigen Wendepunkt in der deutschen Geschichte und trug zur Festigung der nationalsozialistischen Diktatur bei.
29. März 1934 Albert Einstein wird aus Deutschland ausgebürgert.
2. August 1934 Tod von Reichspräsident Hindenburg. Hitler ernenntsich zum „Führer und Reichskanzler“. Einen Reichspräsidenten gibt es nicht mehr.
13. Januar 1935 Die Saarbevölkerung entscheidet sich mit großer Mehrheit für Deutschland. 15. September 1935 Die Hakenkreuzflagge wird zur deutschen Staatsflagge
17. Januar 1936 Propagandaminister Goebbels erklärt die Lebensmittelknappheit als belanglos, Kanonen seien wichtiger als Butter. 6. Februar 1936 Adolf Hitler eröffnet die IV. Olympischen Winterspiele in Garmisch-Partenkirchen.
18. April 1936 Der Volksgerichtshof wird zur letzten Instanz erhoben. Adolf Hitler ernennt die Richter. 1. August 1936 Adolf Hitler eröffnet die XI. Olympischen Sommerspiele in Berlin.
30. Januar 1937 Ein Erlass verbietet jedem Deutschen die Annahme des Nobelpreises.
1934 NS-Diktatur - NSDAP - Kreisleiter Moers
Als Kreisleiter amtierten:
1.10.1932 - 31.1.1933 Bollmann, Ernst
1.2.1934 - Dez. 1944 Bubenzer, Dr. Karl 1933 Leiter der Tierarztkammer Rheinland
Sept. 1936 Stellv. Reichstierärzteführer
26.8.1939 - 2.2.1942 Kriegsteilnehmer als Kompanieführer einer Veterinärkompanie (Oberstabsveterinär d.R.)
15.10.1940 - Juni 1941 Berater des Gauleiters (National-Samling) bei der Organisation des Gaues Groß-Oslo
15.6.1942 mit Wirkung vom 16.7.1942 Komm. Landrat Kreis Moers
1942 - 1944 Leiter der Reichstierärztekammer
März 1945 - 16.4.1945 Divisionsveterinär bei der 4. Flakdivision
Lebte nach dem Krieg als Tierarzt in Moers/Utfort.
1.9.1930 - 1945 NSDAP, Mitgliedsnr. 350.5301.9.1930 - 1945 NSDAP, Mitgliedsnr. 350.530
11.2.1931 - 31.1.1934 Stellv . Kreisleiter und Ortsgruppenleiter der Ortsgruppe Repelen
1.8.1932 Gauredner
1.2.1934 - Dez. 1944 Kreisleiter Kreis Moers (ab 1.1.1938 hauptamtlich)
20.4.1936 vom "Führer" als Kreisleiter bestätigt
Mitgliedschaften
1.9.1931 - 1945 SA (30.1.1941 Standartenführer ehrenhalber)
1934 Deutsche Arbeitsfront
1934 Nationalsozialistische Volkswohlfahrt
1934 Nationalsozialistischer Ärztebund
1938 Nationalsozialistischer Reichskriegerbund
Internierung/Spruchgericht
16.4.1945 - 13.6.1946 Gefangennahme und Internierung im Lager Attichy
13.6.1946 - 14.4.1948 interniert in den Lagern Zuffenhausen, Dachau (1946/1947), Recklinghausen (1948) (Internierungsnr. 415.535)
2.11.1948 Das Spruchgericht Recklinghausen verurteilt ihn wegen Zugehörigkeit zum Korps der Politischen Leiter der NSDAP zu einer Gefängnisstrafe von 1 Jahr und 10 Monaten; gilt durch die Internierungshaft als verbüßt.
14.4.1948 Entlassung aus dem Lager Recklinghausen mit der provisorischen Einstufung in Kategorie III
Entnazifizierung
26.4.1950 Der Entnazifizierungsausschuß für den Regierungsbezirk Düsseldorf stuft in Kategorie III ein ("Kann in seiner Stellung als Tierarzt belassen werden und als Fleischbeschauer zugelassen werden").
(Sept. 1939 - Okt. 1940 Vertreter Prang, Heinrich)
(15.10.1940 - Juni 1941 Vertreter Quella, Alfons)
Dez. 1944 - 1945 Achterberg, Fritz
Quelle:
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BAND 45
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DIE KREISLEITER DER NSDAP IN DEN GAUEN KÖLN-AACHEN DÜSSELDORF UND ESSEN
bearbeitet von Peter Klefisch Düsseldorf
Sonsbeck
Die Selbständigkeit Sonsbecks begann am 14. Dezember 1320, als Graf Theodor von Cleve die Stadtrechte verlieh. Die Besiedlung des Gebiets begann vermutlich über 200 Jahre zuvor, da die frühere Ortsbezeichnung "Suangochesboch" bereits 862 urkundlich erwähnt wurde. Es gibt verschiedene Deutungen für den Ortsnamen: "Schweinebach" (vom lateinischen "sus"), "Bach des Schiedsmanns" (vom niederfränkischen "soneman") oder "alter Bach" (vom keltischen "seann"). Heute erinnert nur noch das schmale Tal der Sonsbecker Schweiz in Richtung Labbeck an den namensgebenden Bach, dessen Quelle längst versiegt ist.
In der Antike errichteten die Römer einen Wachturm auf dem Balberg in der Sonsbecker Schweiz, um die Heerstraße zwischen Vetera (nahe dem heutigen Xanten) und Blerick (Niederlande) zu sichern. Später wurde dieser Turm zur Wehr- und Wohnburg der klevischen Grafen und Herzöge ausgebaut. Der 1417 errichtete Rundturm, heute als "Römerturm" bekannt, ist bis heute erhalten geblieben.
Im Jahre 1787 hat Sonsbeck 272 Häuser und 1450 Einwohner, Im Jahre 1931: 1959 Einwohner, Kath. 1.823, Ev. 126, Israelisch 10
Geschichtliche Ereignisse (generiert von ChatGPT)
Der Inhalt wurde von ChatGPT, einem KI-Modell von OpenAI, generiert. Wir empfehlen, den Inhalt auf Richtigkeit und Relevanz zu überprüfen.- 1922 - Gründung der Sowjetunion
- 1939 - Beginn des Zweiten Weltkriegs
- 1945 - Ende des Zweiten Weltkriegs
- 1963 - Ermordung von John F. Kennedy
- 1969 - Erste bemannte Mondlandung
- 1989 - Fall der Berliner Mauer
- 1990 - Wiedervereinigung Deutschlands
- 1991 - Auflösung der Sowjetunion
- 2001 - Terroranschläge am 11. September
- 2008 - Finanzkrise und weltweite Rezession
- 2010 - Beginn des Arabischen Frühlings
- 2018 - Verabschiedung des Pariser Klimaabkommens
Am 30. Januar 1933 wurde Adolf Hitler zum Reichskanzler von Deutschland ernannt. Dieses Ereignis markierte den Anfang der nationalsozialistischen Diktatur. Innerhalb weniger Monate nach seiner Ernennung gelang es Hitler, die Weimarer Verfassung praktisch außer Kraft zu setzen und sich mit Hilfe von Notverordnungen, dem Reichstagsbrand und den Ermächtigungsgesetzen eine nahezu unbeschränkte Machtfülle zu sichern. Die nationalsozialistische Politik führte letztendlich zum Zweiten Weltkrieg und zu einem der schrecklichsten Kapitel der Menschheitsgeschichte, dem Holocaust, während dessen Millionen von Juden, Sinti und Roma, politische Gegner, Homosexuelle und andere Minderheiten systematisch verfolgt und ermordet wurden. Die Errichtung von Konzentrations- und Vernichtungslagern, die Gleichschaltung aller gesellschaftlichen Bereiche und ein umfassendes Überwachungs- und Terrorregime kennzeichnen die Schreckensherrschaft der Nazis in Deutschland.
Am 20. Juli 1969 betrat der amerikanische Astronaut Neil Armstrong als erster Mensch den Mond. Diese historische Tat erfolgte im Rahmen der Apollo-11-Mission der NASA und war das Resultat eines intensiven Wettlaufs zwischen den USA und der Sowjetunion, der im Kontext des Kalten Krieges stattfand. Armstrong und seine Crewmitglieder, Edwin "Buzz" Aldrin und Michael Collins, starteten am 16. Juli 1969 von Cape Kennedy (heute Cape Canaveral) in Florida. Nach etwa vier Tagen Flugzeit erreichten sie den Mond, wo Armstrong und Aldrin die Mondoberfläche in der Mondlandefähre Eagle betraten und dabei die Worte sprachen, die in die Geschichte eingingen: "Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit." Die Mondlandung revolutionierte das Verständnis der Menschheit von Raumfahrt und Wissenschaft und gilt bis heute als eines der größten technischen und logistischen Meisterwerke der Menschheit.
Am 9. November 1989 fiel die Berliner Mauer. Dieses Ereignis bedeutete das Ende der Teilung Deutschlands und der Stadt Berlin, die seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs bestand hatte. Die Mauer, die 1961 von der DDR-Regierung errichtet worden war, diente der Abgrenzung zur Bundesrepublik Deutschland und wurde schnell zum Symbol des Kalten Krieges und der Unterdrückung. Der Mauerfall war das Ergebnis einer Reihe von Ereignissen und politischen Umbrüchen in der gesamten kommunistischen Welt, insbesondere in Osteuropa und der Sowjetunion. Massive Bürgerproteste, politische Reformbewegungen und ein zunehmender Druck innerhalb der DDR führten letztendlich dazu, dass die Regierung am 9. November 1989 die Grenzen öffnete. Tausende von Menschen stürmten die Grenzanlagen und feierten die Wiedervereinigung mit ihren Landsleuten im Westen. Die offene Grenze ermöglichte es vielen DDR-Bürgern zum ersten Mal in ihrem Leben, den Westen zu besuchen, und markierte den Anfang des zukünftigen, formellen Wiedervereinigungsprozesses Deutschlands am 3. Oktober 1990.
Erfindungen
1922 :
- Entdeckung des Insulins (1921/1922)
- Quarzuhr (1922)
- Regelmäßige Rundfunksendungen (1923)
- Geigerzähler (1928, Vorläufer 1922)
- Audiometer (1922)