Person Detail


Familienstammbaum : Nellesen
MannSymbol

Peter Arnoldus Maes 1In der Ahnenforschung ist es wichtig zu berücksichtigen, dass Nachnamen im Laufe der Zeit variieren können. Dies kann auf Schreibfehler in alten Dokumenten oder Namensänderungen zurückzuführen sein. Auch wurden früher die Namen nach Gehör aufgeschrieben und man nahm die exakte Schreibweise nicht so genau .Daher sollten Sie alternative Schreibweisen und Variationen in Betracht ziehen.

Geboren vor 215 Jahren, 10 Monaten, 27 Tagen

02.09.18102 Hier ist entweder das Geburts- oder das Taufdatum vermerkt. In Kirchenbüchern ist oftmals nur das Taufdatum angegeben, was aber oft dem Geburtsdatum entspricht oder nur geringfügig später liegt. Sonntag ♍ Jungfrau
Arcen, Arcen En Velden, Limburg, Netherlands
16.07.18623 Hier ist entweder das Todes- oder das Datum der Bestattung vermerkt. 51 Jahre / 10 Monate
Arcen, Arcen En Velden, Limburg, Netherlands
Herkunft Nachname MaesNachname Maas

weitere Schreibweisen : Maas,Maes, Maasen

Benennung nach Rufname. Es handelt sich um ein Patronym zu Maas, einer Kurzform des Rufnamens Thomas mit Wegfall der ersten Silbe. Zum Rufnamen siehe Thomas . Der Familienname kann auch niederländischen oder belgischen Ursprungs sein, wobei dieselbe Bedeutung vorliegt.

Quelle : Schmuck, Mirjam, Maas, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands


Ehepartner / Partner :
Heirat: 19.04.1839 Arcen, Arcen En Velden, Limburg, Netherlands


abhängig vom Geburtsdatum und Geburtsort der angezeigten Person werden hier historische und/oder ortsbezogene Informationen präsentiert: Wikipedia 1810 🔗

1.4.1815 Bismarck / Geburtstag

1. April: Otto Eduard Leopold von Bismarck wird als viertes von sechs Kindern des Gutsbesitzers Ferdinand von Bismarck und dessen Frau Wilhelmine Luise (geb. Mencken) in Schönhausen (Altmark) geboren. Außer ihm überleben nur der ältere Bruder Bernhard (1810-1893) und die jüngere Schwester Malwine (1827-1908) die ersten Jahre.

Bismarck Biographie (LeMo)

15.4.1815 Vulkanausbruch Tambora

Vulkanausbruch Tambora 1815 / Jahr ohne Sommer 1816

Der Vulkan gehörte zum damaligen niederländisch–Indien und befand sich auf der Insel Sumbawa nahe Bali. Der Ausbruch fand in mehreren Phasen in der ersten Hälfte des April 1815 statt. Noch in 2600 Kilometern Entfernung waren die Eruptionen zu hören. Die freigesetzten Kräfte entsprachen rund 170.000 Hiroshimabomben. 1500 Meter der höhe des Tambora wurde hinweg gesprengt. Pyroklastische Ströme, Tsunami und Ascheregen verwüsteten die Umgebung des Vulkans. Schätzungsweise 36.000 Menschen verloren im Umfeld des Vulkans ihr Leben, es gibt sogar Schätzungen von über 100.000 Toten. Durch die Wucht der Eruption schoss die Asche 43 km hoch in die Stratosphäre, also oberhalb der Troposphäre, wo das eigentliche tagtägliche Wettergeschehen statt findet. Dort konnte sie sich ungehindert ausbreiten. Innerhalb weniger Wochen hatte sie die Erde umrundet.

Der Ascheauswurf lag bei der unvorstellbaren Masse von über 100 Kubikkilometern. Beim Ausbruch des Eyjafjallajökull / Island im Jahre 2010 gelangte die im Vergleich zum Tambora winzige Masse von 0,14 Kubikkilometer Asche in die Atmosphäre. Einn weltumspannender Schleier aus Vulkanasche hatte sich in der Stratosphäre festgesetzt und reflektierte die Strahlen der Sonne. Das Klima kühlte sich dauerhaft ab und führte zu Missernten, Epidemien und Bürgeraufständen.

Wikipedia Vulkan Tambora

1816 Jahr ohne Sommer

Jahr ohne Sommer 1816 durch Vulkanausbruch Tambora

Der preußische Generalmajor und Militärhistoriker Carl von Clausewitz schrieb bei einer Reise durch das Rheinland im Frühjahr 1817: Ich sah stark geschwächtes Volk, kaum mehr menschlich, das auf der Suche nach halb verfaulten Kartoffeln über die Äcker lief. In den Gebieten des Niederrheins wirkten sich die steigenden Wassermassen des Rheines besonders schlimm aus. Deichbrüche waren an der Tagesordnung. Im Juli 1816 stieg der Pegel in Düsseldorf auf die Rekordmarke von 15408 Fuß. In diesem Sommermonat gab es nur einen heiteren Tag, dagegen 18 Regentage. An den anderen Julitagen war der Himmel bedeckt und zeigte permanente Regenneigung. Diese Wassermengen sorgten dafür, dass nicht nur der Rhein, sondern auch die zahlreichen anderen Flüsse und Rinnsale am Niederrhein über Monate hinweg Hochwasser führten und Felder und Wiesen überschwemmten. ein Dezernent der Regierung in Kleve befürchtete im Herbst 1816, dass die notleidenden Menschen „dem Gesetze den Gehorsam aufkündigen und auf alle Art nehmen, wo sie es finden können, um sich und ihren Kindern das Leben zu retten“. Man fürchtete „Verbrechen ohne Zahl“ und tatsächlich kam es verbreitet zu Plünderungen und Diebstählen.

In einer Chronik verzeichnete der Kempener Heinrich Goertsches im Winter 1816/17: Der Jammer über den armen Mann ist nicht zu beschreiben, alles ist verdorben, die Leute schrien um Brot.

Geschichtliche Ereignisse (generiert von ChatGPT)
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mit openai generiertes Bild im Stile von Caspar David Friedrich 1774 bis 1840
  • 1815: Wiener Kongress
  • 1821: Griechische Revolution beginnt
  • 1830: Julirevolution in Frankreich
  • 1832: Abschaffung des Sklavenhandels im Britischen Empire
  • 1839: Beginn des Ersten Opiumkriegs (China gegen Großbritannien)
  • 1840: Beginn des Zweiten Großen Erwachens (in den USA)
  • 1846: Beginn des Amerikanisch-Mexikanischen Krieges
  • 1848: Revolutionen in Europa
  • 1861: Beginn des Amerikanischen Bürgerkriegs

Der Wiener Kongress (1814/1815) war die zentrale diplomatische Neuordnung Europas nach den Napoleonischen Kriegen. In Wien verhandelten die europäischen Großmächte über Grenzen, Herrschaftsrechte und das künftige Machtgefüge. Ziel war es, eine dauerhafte Stabilisierung zu erreichen und erneute großflächige Kriege zu verhindern. Dabei wurden nicht nur territoriale Fragen geregelt, sondern auch die politischen Grundlinien der Restaurationszeit festgelegt, was in vielen Staaten langfristig sowohl konservative Stabilität als auch wachsenden Widerstand gegen bestehende Ordnungen nach sich zog.

Die Juli-Revolution 1830 in Frankreich führte zum Sturz des Herrschers Karl X. und zur Machtübernahme der „Bürgerkönig“-Herrschaft unter Louis-Philippe. Auslöser waren politische Spannungen und die als willkürlich wahrgenommene Einschränkung bürgerlicher Rechte. Die Revolution gilt als wichtiger Meilenstein in der Geschichte des europäischen Liberalismus, weil sie zeigte, dass politische Umbrüche auch gegen reaktionäre Regierungen durchsetzbar sein konnten. Ihre Wirkung reichte über Frankreich hinaus und inspirierte weitere oppositionelle Bewegungen in Europa, die mehr Mitbestimmung und nationale beziehungsweise konstitutionelle Rechte forderten.

Mit der Frankfurter Nationalversammlung (beginnend 1848, maßgeblich bis 1849) versuchte die deutsche Revolution, eine demokratische Grundlage für einen geeinten deutschen Staat zu schaffen. Abgeordneten aus verschiedenen politischen Lagern gelang es, die Nationalversammlung in Frankfurt am Main zu etablieren und damit einen rechtlichen und politischen Rahmen zu formulieren, der über die bisherigen Einzelstaaten hinausging. Besonders prägend war die Debatte um Grundrechte, staatliche Zuständigkeiten und den Weg zu einer Verfassung für ein geeintes Deutschland. Trotz der schließlich scheiternden Reichsgründung prägte die Arbeit der Nationalversammlung die weitere politische Entwicklung nachhaltig: Viele Ideen zu Parlamentarismus, Grundrechten und nationaler Einigung blieben für spätere Reform- und Einigungsprozesse wirksam.