Person Detail


Familienstammbaum : Nellesen
FrauSymbol

Maria Elisabeth Wellmans 1In der Ahnenforschung ist es wichtig zu berücksichtigen, dass Nachnamen im Laufe der Zeit variieren können. Dies kann auf Schreibfehler in alten Dokumenten oder Namensänderungen zurückzuführen sein. Auch wurden früher die Namen nach Gehör aufgeschrieben und man nahm die exakte Schreibweise nicht so genau .Daher sollten Sie alternative Schreibweisen und Variationen in Betracht ziehen.

Geboren vor 221 Jahren, 10 Monaten, 21 Tagen

08.09.18042 Hier ist entweder das Geburts- oder das Taufdatum vermerkt. In Kirchenbüchern ist oftmals nur das Taufdatum angegeben, was aber oft dem Geburtsdatum entspricht oder nur geringfügig später liegt. Samstag ♍ Jungfrau
Birten, Wesel, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
15.08.18503 Hier ist entweder das Todes- oder das Datum der Bestattung vermerkt. 45 Jahre / 10 Monate
Veen, Alpen, Deutschland

Ehepartner / Partner :
Heirat: 06.05.1824 Veen, Allemagne
Kinder (von Wilhelm Hackstein und Maria Elisabeth Wellmans)
Kinder (von Maria Elisabeth Wellmans)


abhängig vom Geburtsdatum und Geburtsort der angezeigten Person werden hier historische und/oder ortsbezogene Informationen präsentiert: Wikipedia 1804 🔗

1.4.1815 Bismarck / Geburtstag

1. April: Otto Eduard Leopold von Bismarck wird als viertes von sechs Kindern des Gutsbesitzers Ferdinand von Bismarck und dessen Frau Wilhelmine Luise (geb. Mencken) in Schönhausen (Altmark) geboren. Außer ihm überleben nur der ältere Bruder Bernhard (1810-1893) und die jüngere Schwester Malwine (1827-1908) die ersten Jahre.

Bismarck Biographie (LeMo)

15.4.1815 Vulkanausbruch Tambora

Vulkanausbruch Tambora 1815 / Jahr ohne Sommer 1816

Der Vulkan gehörte zum damaligen niederländisch–Indien und befand sich auf der Insel Sumbawa nahe Bali. Der Ausbruch fand in mehreren Phasen in der ersten Hälfte des April 1815 statt. Noch in 2600 Kilometern Entfernung waren die Eruptionen zu hören. Die freigesetzten Kräfte entsprachen rund 170.000 Hiroshimabomben. 1500 Meter der höhe des Tambora wurde hinweg gesprengt. Pyroklastische Ströme, Tsunami und Ascheregen verwüsteten die Umgebung des Vulkans. Schätzungsweise 36.000 Menschen verloren im Umfeld des Vulkans ihr Leben, es gibt sogar Schätzungen von über 100.000 Toten. Durch die Wucht der Eruption schoss die Asche 43 km hoch in die Stratosphäre, also oberhalb der Troposphäre, wo das eigentliche tagtägliche Wettergeschehen statt findet. Dort konnte sie sich ungehindert ausbreiten. Innerhalb weniger Wochen hatte sie die Erde umrundet.

Der Ascheauswurf lag bei der unvorstellbaren Masse von über 100 Kubikkilometern. Beim Ausbruch des Eyjafjallajökull / Island im Jahre 2010 gelangte die im Vergleich zum Tambora winzige Masse von 0,14 Kubikkilometer Asche in die Atmosphäre. Einn weltumspannender Schleier aus Vulkanasche hatte sich in der Stratosphäre festgesetzt und reflektierte die Strahlen der Sonne. Das Klima kühlte sich dauerhaft ab und führte zu Missernten, Epidemien und Bürgeraufständen.

Wikipedia Vulkan Tambora

1816 Jahr ohne Sommer

Jahr ohne Sommer 1816 durch Vulkanausbruch Tambora

Der preußische Generalmajor und Militärhistoriker Carl von Clausewitz schrieb bei einer Reise durch das Rheinland im Frühjahr 1817: Ich sah stark geschwächtes Volk, kaum mehr menschlich, das auf der Suche nach halb verfaulten Kartoffeln über die Äcker lief. In den Gebieten des Niederrheins wirkten sich die steigenden Wassermassen des Rheines besonders schlimm aus. Deichbrüche waren an der Tagesordnung. Im Juli 1816 stieg der Pegel in Düsseldorf auf die Rekordmarke von 15408 Fuß. In diesem Sommermonat gab es nur einen heiteren Tag, dagegen 18 Regentage. An den anderen Julitagen war der Himmel bedeckt und zeigte permanente Regenneigung. Diese Wassermengen sorgten dafür, dass nicht nur der Rhein, sondern auch die zahlreichen anderen Flüsse und Rinnsale am Niederrhein über Monate hinweg Hochwasser führten und Felder und Wiesen überschwemmten. ein Dezernent der Regierung in Kleve befürchtete im Herbst 1816, dass die notleidenden Menschen „dem Gesetze den Gehorsam aufkündigen und auf alle Art nehmen, wo sie es finden können, um sich und ihren Kindern das Leben zu retten“. Man fürchtete „Verbrechen ohne Zahl“ und tatsächlich kam es verbreitet zu Plünderungen und Diebstählen.

In einer Chronik verzeichnete der Kempener Heinrich Goertsches im Winter 1816/17: Der Jammer über den armen Mann ist nicht zu beschreiben, alles ist verdorben, die Leute schrien um Brot.

Geschichtliche Ereignisse (generiert von ChatGPT)
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mit openai generiertes Bild im Stile von Caspar David Friedrich 1774 bis 1840
  • 1804: Krönung Napoleons zum Kaiser
  • 1807: Abschluss des Vertrags von Tilsit zwischen Frankreich und Russland
  • 1810: Annexion der Herzogtümer Jülich-Kleve-Berg durch Frankreich
  • 1812: Beginn des Russlandfeldzugs Napoleons
  • 1813: Völkerschlacht bei Leipzig
  • 1815: Wiener Kongress
  • 1830: Juli-Revolution in Frankreich
  • 1842: Verabschiedung des Prager Frieden / Beginn der Neuordnung nach dem Sonderfall (Schlesien)
  • 1848: Märzrevolution in Deutschland
  • 2. Dezember 1804: In Paris ließ sich Napoleon Bonaparte zum Kaiser der Franzosen krönen. Die Kaiserkrönung Napoleons festigte Napoleons Macht nach der Revolution und nach dem Bruch mit der bisherigen Ordnung. Mit der Krönung machte er seinen Anspruch auf eine neue, stabile Herrschaft sichtbar und brachte zugleich die europäischen Monarchien in eine neue Konflikt- und Machtkonstellation.

  • ab 1814 (bis 1815): Der Wiener Kongress sollte nach den Napoleonischen Kriegen eine umfassende Neuordnung Europas verhandeln. In vielen Einzelfragen ging es um die Wiederherstellung bzw. Anpassung von Grenzen, die Einbindung von Staaten in ein Gleichgewicht der Kräfte und die Festigung monarchischer Interessen. Auch wenn nicht alle Nationen gleichermaßen berücksichtigt wurden, prägten die Ergebnisse die politische Landschaft bis weit ins 19. Jahrhundert hinein.

  • 1848/1849: In den Staaten des Deutschen Bundes führte die Deutsche Revolution 1848/1849 zu tiefgreifenden politischen Umbrüchen. Ausgehend von Forderungen nach Freiheitsrechten, nationaler Einheit und einer Verfassung kam es zu Massenerhebungen und politischen Reformversuchen. Besonders prägend war die Arbeit der Frankfurter Nationalversammlung, die eine gesamtdeutsche Lösung ausarbeiten wollte; am Ende scheiterten diese Bestrebungen jedoch im Zuge der militärischen und politischen Gegenbewegungen, sodass sich die Revolution bis 1849 nicht dauerhaft durchsetzen konnte.