Familienstammbaum : Nellesen
Person Detail
Familienstammbaum : Nellesen
abhängig vom Geburtsdatum und Geburtsort der angezeigten Person werden hier historische und/oder ortsbezogene Informationen präsentiert: Wikipedia 1735 🔗
Geschichtliche Ereignisse (generiert von ChatGPT)
Der Inhalt wurde von ChatGPT, einem KI-Modell von OpenAI, generiert. Wir empfehlen, den Inhalt auf Richtigkeit und Relevanz zu überprüfen.- 1735: Veröffentlichung von Carl von Linnés Werk Systema Naturae (Grundlage der modernen biologischen Systematik).
- 1735: Beginn des Russisch-Osmanischen Krieges (1735–1739).
- 1737: Gründung der Universität Göttingen.
- 1738: Abschluss des Wiener Vertrags (1738) zur Beendigung bzw. Neuordnung des Polnischen Thronfolgekriegs.
- 1739: Vertrag von Belgrad zwischen Russland und dem Osmanischen Reich.
- 1739: Erteilung der königlichen Gründungsurkunde für das Foundling Hospital in London.
- 1740: Tod Kaiser Karls VI.; Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs infolge der Thronansprüche Maria Theresias.
- 1741: Russland tritt in den Österreichischen Erbfolgekrieg gegen Österreich ein.
- 1741: Schlacht bei Mollwitz (10. April 1741) im Österreichischen Erbfolgekrieg.
Im Jahr 1735 wurde der Wiener Vertrag (1735) geschlossen. Er beendete den letzten großen Abschnitt des Polnischen Thronfolgekriegs, indem er die politische Ordnung in Polen neu festlegte: Der sächsische Kurfürst August III. wurde als König anerkannt, während Stanisław Leszczyński auf den polnischen Thron verzichtete. Der Vertrag gilt außerdem als wichtiges diplomatisches Signal in Europa, weil er Spannungen zwischen den Großmächten reduzierte und die Zusammenarbeit bzw. Abgrenzung in künftigen Konflikten mitprägte. Für die beteiligten Staaten bedeutete er vor allem eine Stabilisierung nach Jahren kriegerischer Auseinandersetzungen.
1740 eskalierte mit dem Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs die Situation in Mitteleuropa deutlich. Auslöser war die Frage, wer das Erbe der Habsburger antreten durfte: Kaiser Karl VI. hatte zwar die „Pragmatische Sanktion“ erwirkt, doch mehrere Nachbarn bestritten deren Durchsetzbarkeit. In diesem Kontext griff Friedrich II. von Preußen die Habsburger an, indem er Schlesien militärisch in Besitz nahm. Damit wurde der Konflikt von einer Anspruchs- und Verhandlungskrise zu einem offenen Krieg zwischen mehreren Mächten, der die politische Landkarte nachhaltig veränderte und erst Ende der 1740er Jahre in eine neue Balance überging.
Am 10. April 1741 kam es zur Schlacht bei Mollwitz – einer frühen, weithin beachteten Großauseinandersetzung im Österreichischen Erbfolgekrieg. Auf dem Schlachtfeld bei Mollwitz trafen preußische Truppen unter Friedrich II. auf österreichische Verbände. Die Schlacht gilt als bedeutender Prüfstein für die preußische Militärorganisation und Taktik: Auch wenn der Verlauf chaotisch und verlustreich war, zeigte sich insgesamt, dass die preußischen Formationen den Kampf gegen deutlich überlegene Gegner nicht scheuten und im Gefecht standhalten konnten. Der Ausgang beeinflusste das Selbstverständnis der preußischen Armee und wirkte in der Folge auf Entscheidungen und Planungen in weiteren Feldzügen.